Agentenaffäre könnte US-russische Beziehungen belasten

  • Dienstag, 29. Juni 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 29. Juni 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 29. Juni 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die US-Bundespolizei will einen Ring von elf russischen Spionen zerschlagen haben. Moskau zeigt sich irritiert.

Weitere Themen:

Ungarn hat einen neuen Staatspräsidenten - um die Macht des Premierministers zu mehren, meint unser Korrespondent.

FIFA-Präsident Blatter will nun doch den sogenannten Videobeweis prüfen, allerdings nicht mehr während der laufenden Weltmeisterschaft.

Fünfzig Jahre Unabhängigkeit Kongos. Was eigentlich gibt es da zu feiern? Dazu ein Dossier aus Kinshasa und Brüssel.

Beiträge

  • Spionageäffare zwischen Russland und den USA

    Sie führten ein unauffälliges Leben, im Holzhäuschen mit braunen Fensterläden, amerikanische Kleinstadtidylle. Sie waren Angestellte von Reisebüros. Journalistinnen. Doch das alles soll nur Fassade gewesen sein, sagt jedenfalls die Bundespolizei FBI.

    Es klingt wie in einem Agententhriller aus vergangener Zeit. Die elf sollen seit mehr als einem Jahrzehnt für den russischen Auslandgeheimdienst Informationen gesammelt und versucht haben, Washingtoner Entscheidungsträger auszuhorchen.

    Moskau reagiert gar nicht erfreut über die Nachrichten aus den USA.

    Rüdiger Paulert (ARD) / Peter Gysling

  • Präsidentenwahl in Ungarn: Fidesz-Politiker und Sportler wird...

    Pal Schmitt heisst er. Er war Botschafter hier in Bern, aber auch Sportfunktionär und Fechter. Doch sein jüngstes Duell brauchte er gar nicht erst auszufechten. Es war von vornherein entschieden.Schmitt ist Staatspräsident Ungarns geworden.

    Er war der Kandidat der nationalkonservativen Fideszpartei. Und die hat seit den letzten Wahlen eine überwältigende Mehrheit im Palament.Gespräch mit unserem Osteuropa-Korrespondenten Marc Lehmann.

    Philipp Scholkmann

  • Lösung bei den Boni-Steuern

    Der Streit zieht sich hin um exorbitante Managerboni und wie die Politik sich dazu verhalten soll. Nun zeichnet sich im Parlament eine gemeinsame Position ab.

    Unternehmen, die ihren Managern mehr als drei Millionen Franken Boni zahlen, sollen künftig dafür Steuern bezahlen müssen, lautet der Tenor nun in den vorberatenden Kommissionen. Vorstösse der Linken, die mit steuerlichen Mitteln die Boni-Exzesse regulieren wollten, wurden abgelehnt.

    Pascal Krauthammer

  • Was hält das Volk vom Bundesrat?

    Der Bericht der GPK zur UBS-Rettung zählt die Fehlbarkeiten des Bundesrates auf, der Bundesrat doppelt mit seinen Streitereien im Zuge der Libyen-Krise gleich selber nach.

    Als Quittung hagelt es entsprechende Schlagzeilen: «Dieser Bundesrat ist am Ende», «Rien ne va plus, Bundesrat ausser Rand und Band» oder «Merz und Co. als Versager». Welches Bild vom Bundesrat hat die Bevölkerung? Wie sieht der Bundesrat von unten aus? Zum Beispiel vom Bundesplatz aus gesehen. Dort, wo regelmässig der Markt stattfindet, wo sich das Volk, wo sich Stadt und Land trifft.

    Karoline Arn

  • Blick hinter die Kulissen der Landesregierung

    Kopfschüttelnd und irritiert schaut die Schweiz auf ihren Bundesrat. Der Sinn für die gemeinsame Verantwortung wird vermisst.

    Vor Ferienbeginn nun, blickt der Leiter der Inland-Redaktion hinter die Kulissen der Krise des Bundesratskollegiums. Wie konnte es soweit kommen?

    Lukas Schmutz

  • Eine historische Partie: Spanien - Portugal

    In den südafrikanischen Stadien werden jeden Tag zwei Schicksals-Schlachten geschlagen seit die Fussballweltmeisterschaft mit den Achtelsfinals in die sogenannte K.O.-Phase eingetreten ist.Am Dienstag kämpfen die beiden iberischen Fussballgrossmächte Spanien und Portugal gegeneinander.

    Eine brisante und gar historische Partie.

    Alexander Gschwind

  • Kongo: 50. Jahrestag der Unabhängigkeit

    1960 war ein afrikanisches Schicksalsjahr. Zahlreiche Staaten erlangten die Unabhängigkeit. Auch die Demokratische Republik Kongo, das frühere Zaire.

    Am 30. Juni 1960 verzichtete Belgien auf seine Kolonie und übertrug ihr unvorbereitet die Unabhängigkeit. Die belgische Kolonialherrschaft über Kongo-Kinshasa war von brutaler Gewalt und Unterdrückung geprägt, ganz anders als es Belgiens König Baudouin damals in der kongolesischen Hauptstadt Léopoldville, heute Kinshasa, darstellte.

    Belgien, die ehemalige Kolonialmacht, hat 50 Jahre nach der Unabhängigkeit immer noch Mühe, seine Kolonialzeit einzuordnen. Förmlich sehen und erleben kann man das im Afrikamuseum bei Brüssel, zum Beispiel mit Bambi Ceuppens. Sie hat kongolesische Wurzeln, ist in Belgien aufgewachsen und arbeitet im Afrikamuseum als Anthropologin.

    Ruedi Küng / Urs Bruderer

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Judith Huber