AIG kämpft ums Überleben

  • Dienstag, 16. September 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 16. September 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 16. September 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers droht nun der US-Versicherungsriese AIG der Ruin. Er benötigt dringend frisches Kapital. Doch die Investoren zögern.

Weitere Themen:

Die UBS-Aktien verliert weiter massiv an Wert.

Verschiedene Zentralbanken, unter ihnen auch die Schweizerische Notenbank, haben mehrere Milliarden in die angeschlagenen Finanzmärkte gepumpt.

In Brüssel haben Vertreter der Roma harte Vorwürfe gegen die Europäische Union erhoben.

Beiträge

  • Der US-Versicherungsriese AIG braucht dringend eine Kapitalspritze.

    AIG steht vor dem finanziellen Ruin

    Nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers kämpft nun der US-Versicherungsriese AIG um sein Überleben. Noch haben sich keine Investoren willig gezeigt, American International Group frisches Kapital zu geben.

    Das Wirtschaftsblatt Wall Street Journal schreibt, wenn es dem AIG bis morgen nicht gelinge, einen Ueberbrückungskredit von 75 Milliarden Dollar aufzutreiben, werde auch er untergehen. Damit würde zum ersten Mal nicht eine Bank, sondern auch eine Versicherung in den Strudel gerissen.

    Die Suche nach frischem Kapital wird immer schwerer, denn die drei wichtigsten Ratingagenturen reduzierten am Dienstag die Bonitätsnoten für den einst weltgrössten Versicherer AIG. Dies verteuert die Refinanzierung und könnte eine existenzbedrohende Kettenreaktion auslösen.

    Peter Vögeli

  • Keine Perspektive für Roma in Rumänien

    Die meisten Roma leben in Rumänien. Seit Rumänien Mitglied der EU ist, gibt es zwar Programme und Visionen für eine Verbesserung der Lebensbedingungen. Doch am Leben der Roma-Minderheit haben sie bisher nicht viel geändert.

    Marc Lehmann

  • Die Finanzkrise erschüttert die Welt.

    Finanzkrise erreicht US-Wahlkampf

    Das Finanzbeben drängt sich als Wahlkampfthema auf. Doch weder Barack Obama, der demokratische Präsidentschafts-Kandidat noch sein Kontrahent von den Republikanern, John McCain, wagen eine pointierte Aussage.

    Beide Kandidaten sind zwar sofort auf das Thema aufgesprungen, doch sehr substantiell sind die Reaktionen nicht. Beide fordern eine bessere Regulierung der Finanzmärkte.

    Peter Vögeli

  • Banken im Strudel der Finanzkrise

    Die Versicherungsbranche droht in den Strudel der Finazkrise zu geraten. Und der Bankensektor, vor allem die Investmentbanken, sind noch nicht auf sicherem Boden. Wohl noch längere Zeit nicht.

    Markus Mugglin

  • China verwaltet grosse Devisenreserven.

    Asiens Reaktion auf die Finanzkrise

    Die Zentralbanken von China und Japan verwalten die grössten Devisenreserven der Welt. Sie reagieren unterschiedlich auf die Finanzkrise.

    Auffällig ist, mit welch unterschiedlichen Strategien China und Japan auf den drohenden Untergang der amerikanischen Hypotheken-Institute Fannie Mae und Freddy Mac und auf den Zusammenbruch von Lehman Brothers antworten.

    Urs Morf

  • Der libanesische Präsident Michel Suleiman.

    Libanon sucht nach Friedenslösungen

    Wenn Politiker im Libanon miteinander an einen Tisch sitzen und sprechen, dann sinkt die Gefahr, dass die Spannung im Land in Gewalt umschlägt.

    Heute Dienstag hat Präsident Michel Suleiman alle wichtigen politischen Fraktionen zum «Nationalen Dialog» gerufen. Dieser soll auch eine der strittigsten Fragen klären. Die Rolle der schiitischen Hizbollah im Staat Libanon.

    Iren Meier

  • Vertreter der ethnischen Gruppen fordern mehr Engagement und Hilfe in Brüssel.

    Keine konkrete EU-Hilfe für Roma

    In Brüssel haben Vertreter der Roma harte Vorwürfe gegen die Europäische Union erhoben. Der Umgang mit Roma in der EU sei schlimmer als jener während der Aphartheid in Südafrika.

    Dies erklärte der Präsident der Europäischen Roma- und Reisenden-Organisation, Rudko Kawczynski. In der EU gebe es nur «Integrations-Blabla».

    EU-Kommissionspräsident Barosso entgegnete, das Problem der Roma-Dikriminierung müsse von jedem Land selber gelöst werden. In Brüssel findet derzeit eine Roma-Konferenz statt.

    Thomas Oberer

  • Grundeinkommen statt Lohn

    Der Unternehmer Daniel Häni und der Künstler Enno Schmidt stellen am Mittwochabend in Basel ihren Film Grundeinkommen vor. Sie lancieren damit eine alte Idee neu und lösen damit neue Diskussionen aus.

    Ihr Slogan ist einfach: «Das Grundeinkommen kommt nicht erst, wenn das Geld ausgezahlt wird, sondern wenn man sich auf die Idee einlässt.»

    Michael Sennhauser

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Roman Fillinger