Air France-KLM zieht Alitalia-Angebot zurück

  • Dienstag, 22. April 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 22. April 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 22. April 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Air France-KLM zieht das Übernahmegebot für die italienische Fluggesellschaft Alitalia zurück.

Weitere Themen:

Das Uno-Welternährungsprogramm vergleicht die steigenden Preise für Nahrungsmittel mit einem «stillen Tsunami».

Die Berliner stimmen darüber ab, ob der Flughafen Tempelhof geschlossen werden soll.

Der Naturschutz stoppt ein Projekt für einen Windpark in Schottland.

Beiträge

  • Alitalia rutscht tiefer in die Krise

    Air France-KLM hat das Übernahmegebot für Alitalia zurückgezogen. Die Lage für die italienische Fluggesellschaft wird damit immer dramatischer.

    Alitalia steht unter starkem Druck, irgendwie seine Finanzierung zu sichern. Experten zufolge fliegt Alitalia einen Verlust von einer Million Euro pro Tag ein und verfügt nur noch über Barmittel für einige Wochen oder Monate.

    Rolf Pellegrini

  • Der Flughafen Tempelhof.

    Flughafen Tempelhof erhalten oder nicht?

    In Berlin wird darüber abgestimmt, ob der Flughafen Tempelhof geschlossen werden soll. Die Abstimmung kam aufgrund eines Volksbegehrens zustande, das den Erhalt des Flughafens fordert.

    Tempelhof nahm als erster Verkehrsflughafen der Welt im April 1926 den Linienverkehr auf. Berühmtheit erlangte er während der Blockade West-Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg durch die «Rosinenbomber».

    Angesichts des Ausbaus des Flughafens Schönefeld hatte der Berliner Senat die Schliessung des Flughafens beschlossen.

    Ursula Hürzeler

  • Die Fahrenden sind wieder unterwegs

    Dieser Tage brechen 3000 Familien der Fahrenden wieder auf. Und es werden offenbar immer mehr. Vor allem die junge Generation will die Tradition des Fahrens wieder leben.

    Dies obwohl den Fahrenden wird immer noch mit Skepsis und Misstrauen begegnet wird. Ihr Leben ist etwas zu unstet. Bis Anfang der 1970er Jahre versuchte der Bund, sie sesshaft zu machen. Heute dürfen sie wieder ihres Weges ziehen.

    Karoline Arn

  • Hunger-Krise gleicht einem «stillen Tsunami»

    Das Uno-Welternährungsprogramm (WFP) hat die steigenden Preise für Nahrungsmittel mit einem «stillen Tsunami» verglichen. Die hohen Preise für Nahrungsmittel drohten mehr als 100 Millionen Menschen zusätzlich in den Hunger zu treiben.

    Die internationale Gemeinschaft müsse jetzt auf höchster Ebene reagieren, und nicht nur auf den akuten Notfall WFP-Direktorin Josette Sheeran.

    Grossbritanniens Premier Gordon Brown kündigte daraufhin an, er wolle die Politik der EU, mehr Agrotreibstoffe zu produzieren, überdenken.

    Joe Schelbert

  • Vom Hunger bedroht.

    Haiti: Subventionen allein reichen nicht

    Seit über zwei Wochen protestiert in Haiti die Bevölkerung gegen massive Erhöhungen bei den Preisen von Lebensmitteln. Nach dem Rücktritt der Regierung und dem Versprechen, mit staatlichen Subventionen Reis zu verbilligen, hatte sich die Lage vorerst etwas beruhigt.

    Doch mit Subventionen allein lässt sich die Krise nicht überwinden.

    Daniel Voll

  • Naturschutz stoppt Windpark in Schottland

    Ein riesiger Windpark in den äusseren Hebriden-Inseln darf nicht gebaut werden. Die schottische Regierung hat das Projekt gestoppt, um die Natur zu schützen.

    Dem Vereinigten Königreich fehlt es nicht an erneuerbaren Energiequellen. Seine Ressourcen gehören zu den reichsten in Europa. Dennoch sind die Briten in diesem Bereich im Rückstand.

    Martin Alioth

  • PR-Show für neue Kampfflugzeuge

    Der Tiger ist in die Jahre gekommen. Die Schweizer Luftwaffe will deshalb neue Kampfjets anschaffen. Mit einer Flugshow versuchte die Luftwaffe auf dem Militärflugplatz Payerne für dieses Ansinnen zu werben.

    Denn politischer Widerstand ist bei einem Budget von über zwei Milliarden Franken programmiert. Es stellt sich grundsätzlich die Frage, ob die Schweiz Kampfflugzeuge braucht.

    Pascal Krauthammer

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Urs Bruderer