Aktienkurse weltweit im Sinkflug

  • Montag, 21. Januar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 21. Januar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 21. Januar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Von Asien bis Europa haben die Aktienkurse bedeutende Verluste zu verzeichnen. Es ist der grösste Tagesverlust seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001.

Weitere Themen:

Die britische Hypothekenbank Northern Rock ist noch nicht gerettet.

Die Bank von China ist auch von der amerikanischen Hypothekarkrise betroffen.

Die Bewohner im Gazastreifen leiden unter dem Treibstoffboykot Israels. 

Beiträge

  • Alle wichtigen Börsen schliessen mit Minus

    Die Kurse aller bedeutenden Aktienmärkte brachen zu Wochenbeginn ein. Besonders betroffen sind Bank- und Versicherungsaktien.

    Der Abwärtstrend ging von den asiatischen Börsen aus und wurde von den europäischen schnell übernommen. Bei den Börsenhändlern herrscht Ratlosigkeit über den Zeitpunkt und die Gründe des Einbruchs.

    Eveline Kobler

  • Die britische Northern Rock braucht weitere Darlehen

    Northern Rock ist eine Bank, die vor leeren Kassen sitzt. Sie verlor ihr Kapital in der Folge der US-Kreditkrise.

    Die Bank of England versuchte während einiger Zeit, Northern Rock zu sanieren. Sie hat bisher über 50 Milliarden Pfund geliehen. Doch die Rettungsaktion hat noch nicht zum erhofften Erfolg geführt.

    Martin Alioth

  • Auch China von der Börsenkrise betroffen

    Die Angst vor einer Rezession in den USA hat zum Wochenauftakt auch den Aktienmärkten in Fernost erheblich zugesetzt. Die drei wichtigsten Kennzahlen in Japan, Südkorea und Hongkong fielen heute alle um etwa drei Prozent.

    Auch China - offiziell noch immer ein kommunistischer Staat - ist gegen die Folgen der US-Hypotheken-Krise nicht immun. Die Bank of China, eine der vier grössten chinesischen Staatsbanken wird vermutlich Abschreibungen von mehreren Milliarden Dollar vornehmen müssen.

    Peter Achten

  • Die Bewohner im Gazastreifen leiden unter Treibstoffboykott

    Israel hat die Diesellieferungen an das einzige Stromkraftwerk im Gazastreifen eingestellt als Reaktion auf den Raketenbeschuss aus der betroffenen Region auf Südisrael.

    Die Regierung Olmert macht die Hamas für den Energienotstand verantwortlich. Die Leidtragenden sind aber die Zivilisten im Gazastreifen.

    Hilfswerkmitarbeiter sprechen von einer drohenden Katastrophe.

    Robert Stähli

  • Wasser als Wahlkampfthema in Spanien

    Am 9.März wird in Spanien ein neues Parlament gewählt. Und im Wahlkampf ist neben Terror, Wirtschaftslage und illegale Zuwanderer auch die jahrelange Dürre ein zentrales Thema.

    Der ewige Kampf um das knappe Wasser spaltete den Norden und Süden des Landes schon vor der letzten Wahl in zwei unversöhnliche Lager. Der damalige Wahlsieger Zapatero hat sich dem Thema angenommen. Allerdings mit einem höchst widersprüchlichen Ergebnis.

    Alexander Gschwind

  • Das Stadion im Bau.

    «Bird's Nest»

    Das unkonventionell gestaltete Olympia-Stadion von Peking ist ein Werk des Basler Architektenteams Herzog und de Meuron.

    Und der Film «Bird's Nest», der die Entstehungsgeschichte des Baus dokumentiert, ist vom Filmemacher Christoph Schaub und dem ehemaligen Basler Theaterdirektor Michael Schindhelm.

    An den Solothurner Filmtage wurde der Film vorgestellt.

    Michael Sennhauser

  • Russlands Gasversorgung lässt zu Wünschen übrig

    Die Staatskassen im Kreml sind gut gefüllt, dank den Erträgen aus dem Öl- und Gasexport. Doch viele ländliche Gebiete in Russland kommen noch ohne Gas- und Stromversorgung aus.

    Präsident Putin hatte Abhilfe versprochen und investierte Milliarden in die sogenannte Gasifizierung der Dörfer. Doch mit der Umsetzung hapert es.

    Brigitte Zingg

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Judith Huber