An'Nur-Moschee – Rachezug gegen Informanten?

  • Dienstag, 21. Februar 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 21. Februar 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 21. Februar 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Wieder steht die Winterthurer An'Nur-Moschee im Rampenlicht.

    An'Nur-Moschee – Rachezug gegen Informanten?

    In Winterthur haben die Justizbehörden zehn Männer aus dem Umfeld der An'Nur-Moschee verhaftet. Diese sollen Ende November zwei Moschee-Besucher angegriffen haben – drei Wochen, nachdem dort ein äthiopischer Prediger verhaftet worden war.

    Die Fakten und das Gespräch mit dem Journalisten Kurt Pelda.

    Nicole Marti und Isabelle Jacobi

  • Die Voraussetzungen, um in Genf eine Aufenthaltsbewilligung zu bekommen, sind strikt. «Keine Hausarbeiterin ist illegal» steht auf dem T-Shirt einer Aktivistin.

    Eine neue Chance für Sans-Papiers

    Laut offiziellen Zahlen leben in der Schweiz rund 76'000 Menschen ohne Ausweispapiere, sogenannte Sans-Papiers. In Wirklichkeit dürften es weit mehr sein; allein in Genf geht man von mindestens 13'000 aus.

    Der Kanton Genf will nun in einem Pilotprojekt Sans-Papiers die Möglichkeit geben, eine Aufenthaltsbewilligung zu erhalten. Das letzte Wort hat das Staatssekretariat für Migration.

    Barbara Colpi

  • Geert Wilders sorgte 2010 für die Privatisierung des Integrationsunterrichts. Seitdem sind Asylsuchende selber für die Kurse verantwortlich und müssen für die Kosten von 1000 Euro aufkommen. Wer kein Geld hat, muss einen Kredit aufnehmen. Inzwischen haben sich fast 200 Kursanbieter auf das lukrative Geschäft gestürzt.

    Niederlande – private Integrationskurse im Test

    Am 15. März wird in den Niederlanden ein neues Parlament gewählt. Noch steht der Rechtspopulist Geert Wilders bei Umfragen an der Spitze, aber die liberale Regierungspartei von Premier Mark Rutte holt auf.

    Vor sechs Jahren hat Wilders eine Minderheitsregierung von Liberalen und Christdemokraten unterstützt; im Gegenzug setzte er einen härteren Kurs in der Migrationspolitik durch. Inzwischen wird deutlich, welche Folgen dies hat.

    Elsbeth Gugger

  • «Unsere Regierung wird alles tun, um die slowenische Sprache in Kärnten zu schützen», betont der slowenische Premier Miro Cerar.

    Slowenisch-österreichischer Nachbarschaftsstreit

    Der Konflikt darum, welchen Status die slowenische Minderheit in der neuen Kärntner Landesverfassung hat, weitet sich aus. Nach Meinung des slowenischen Ministerpräsidenten Miro Cerar ist es inakzeptabel, dass im zweisprachigen Kärnten Deutsch zur einzigen Landessprache erklärt werden soll.

    Slowenien droht Österreich nun, die Sache vor die UNO zu bringen.

    Joe Schelbert

  • Der Voucher, mit dem Gelegenheitsarbeitende bezahlt werden, hat einen Wert von 10 Euro für eine Stunde Arbeit. Der Arbeitgeber kauft den Voucher auf der Post oder am Kiosk und bezahlt damit den Arbeiter. Dieser löst den Voucher auf der Post oder am Kiosk ein und bekommt 7 Euro 50 ausbezahlt. Mit den restlichen 2 Euro 50 wird die Unfallversicherung und der Beitrag an die Rentenkasse finanziert. Bild: Erntearbeiter bei der Weinlese.

    Lohngutscheine – nicht nur für Erntearbeiter

    Putzfrauen, Babysitter oder Orangenpflücker sind in Italien meist temporär und schwarz angestellt, ohne Vertrag.

    Seit Jahren versucht der Staat, Arbeitgeber zu motivieren, sogenannte Voucher einzusetzen; Lohngutscheine, die man am Kiosk kaufen kann, und mit denen der Staat Gelegenheitsarbeiten versichert und besteuert. Inzwischen werden mit diesen Gutscheinen allerdings auch Festangestellte entlöhnt. Eindrücke aus einer Bar in Umbrien.

    Franco Battel

  • UPD-Direktor Werner Strik und Thomas Freytag Chef des Berner Amtes für Justizvollzug an der Medienkonferenz.

    Zwangsernährung oder sterben lassen?

    Peter Hans Kneubühl machte 2010 mit Widerstand gegen die Behörden, Schüssen auf Beamten und einer mehrtägigen Flucht vor der Polizei schweizweit Schlagzeilen. Seit über einem Monat befindet sich der mittlerweile 73-Jährige im Hungerstreik. Justiz und Medizin suchen nun gemeinsam einen Weg.

    Iwan Santoro

  • Bei «Maxon Motor» gilt die Devise: Fehler machen verboten. 2015 wurde mit verschiedenen Motoren ein Umsatz von über 400 Millionen Franken erwirtschaftet.

    Mikromotoren – Obwaldner Unternehmen sichert sich die Zukunft

    In der Medizin sind winzige Motoren im Kommen. Diese treiben Muskeln oder Organe an, die im menschlichen Körper nicht mehr funktionstüchtig sind. Produziert werden sie bei der Firma «Maxon Motor» im Kanton Obwalden.

    Das Unternehmen floriert und will den Hauptsitz im obwaldischen Sachseln ausbauen.

    Marlies Zehnder

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Marcel Jegge