ANC steht vor Wahlsieg in Südafrika

  • Donnerstag, 23. April 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 23. April 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 23. April 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In Südafrika erringt die regierende Partei ANC von Jacob Zuma wie erwartet einen klaren Wahlsieg. Damit gilt die Wahl Zumas zum nächsten Präsidenten als gesichert.

Weitere Themen:

In bestimmten Branchen werden die Löhne trotz flankierender Massnahmen zum freien Personenverkehr immer noch gedrückt.

Warum die Credit Suisse schon wieder schwarz schreibt und die UBS immer noch im roten Bereich geschäftet.

Italiens Premier Silvio Berlusconi verlegt den G-8-Gipfel vom Juli ins Erdbebengebiet.

Beiträge

  • Historischer Tag in Südafrika

    Vom frühen Morgen bis nach Mitternacht harrten die Wahlberechtigten in Südafrika in langen Schlangen aus, um ihre Stimme abzugeben.

    Die Resultate der Parlamentswahl sind noch nicht fertig ausgezählt, aber es ist bereits klar, dass der bisher schon regierende African National Congress (ANC) eine grosse Mehrheit behalten wird.

    Ruedi Küng

  • Südafrikas ANC vor überwältigendem Sieg

    Bei der Parlamentswahl in Südafrika zeichnet sich ein massiver Sieg der regierenden Partei ANC ab. Damit gilt auch die Wahl des umstrittenen ANC-Chefs, Jacob Zuma, als gesichert.

    Nach Auszählung von einem Drittel der Stimmen kommt der ANC knapp auf die Zweidrittelmehrheit, die für Verfassungsänderungen nötig ist.

    Ruedi Küng, Casper Selg

  • Lohndumping noch nicht ausgemerzt

    Im Baugewerbe, Gesundheitswesen, beim Personalverleih und bei den Coiffeuren werden die Löhne immer noch gedrückt. Das stellt das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) im neusten Kontrollbericht über die flankierenden Massnahmen zum freien Personenverkehr fest.

    Philippe Erath

  • Vertrauen ist die Erfolgsformel der CS

    Die Credit Suisse hat in drei Monaten zwei Milliarden Franken Gewinn gemacht. Es scheint, als sei es schon wieder ganz einfach im Bankengeschäft Geld zu verdienen.

    Dass es so einfach nicht sein kann, hatte die UBS letzte Woche gezeigt. Sie gab einen massiven Stellenabbau und einen Verlust von zwei Milliarden Franken bekannt. Im Gegensatz zur CS hat sie das Vertrauen ihrer Kunden verloren.

    Urs Siegrist

  • Widerstand gegen Pirateneinsatz

    30 Schweizer Soldaten sollen vor Somalia mithelfen, Schiffe des Welternährungsprogramms und allenfalls Schiffe unter Schweizer Flagge zu schützen. So will es der Bundesrat. Widerstand gegen diesen Einsatz kommt vor allem von ganz rechts und ganz links.

    Fredy Gasser

  • Taliban vor Machtübernahme in Pakistan

    Mit scharfen Worten hat US-Aussenministerin Hillary Clinton das zögerliche Vorgehen Pakistans gegen die immer mächtiger werdenden Taliban in dem Land kritisiert.

    Auch Gregor Enste, Leiter der Heinrich Böll Stiftung in der pakistanischen Stadt Lahore, ist pessimistisch, was die Lage in Pakistan betrifft. Er schliesst eine Machtübernahme der Taliban in weniger als sechs Monaten nicht aus.

    Karin Wenger, Roman Fillinger

  • Berlusconi verlegt G-8-Gipfel in Erdbebenregion

    Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi will den für Juli geplanten G-8-Gipfel von Sardinien ins Erdbebengebiet bei L'Aquila verlegen. Damit sollen Staatsgelder in die zerstörte Region fliessen und so den Wiederaufbau unterstützen.

    Massimo Agostinis

  • Immer mehr Opfer durch Naturkatastrophen

    Die britische Hilfsorganisation Oxfam sagt einen dramatischen Anstieg der Opferzahlen durch Naturkatastrophen voraus.

    Sie schätzt, dass die Zahl der Betroffenen von heute rund 133 Millionen Menschen pro Jahr auf etwa 375 Millionen im Jahr 2015 steigen wird. Verantwortlich sei der Klimawandel.

    Martin Alioth

  • Der Zyklon «Nargis» richtete schwere Verwüstungen an.

    Burma ein Jahr nach dem Sturm

    Vor einem Jahr war der Zyklon «Nargis» mit 190 Kilometern pro Stunde über Burma hinweggefegt. Mehr als 78'000 Menschen kamen dabei ums Leben und 1,5 Millionen waren ohne Obdach.

    Nach langem Zögern nahm die Regierung gewisse ausländische Hilfe an. Unter anderem von Swissaid und damit auch der Glückskette.

    Swissaid-Direktorin Caroline Morel ist eben aus Burma zurückgekehrt. Sie erzählt, wie es den Menschen in den zerstörten Gebieten heute geht.

    Casper Selg

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Sabine Manz