Anerkennung für Jenische und Sinti

  • Donnerstag, 15. September 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 15. September 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 15. September 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Alain Berset (rechts) an der Eröffnung der Feckerchilbi in Bern

    Anerkennung für Jenische und Sinti

    Die Genugtuung ist gross: Der Bundesrat kommt der Forderung der Jenischen und Sinti nach und anerkennt sie offiziell als Minderheit in der Schweiz. Das hat Innenminister Alain Berset heute an der so genannten «Feckerchilbi», dem Fest der Jenischen, erklärt.

    Rafael von Matt

  • Bilder der Zerstörung in Aleppo. Die UNO hat Hilfslieferungen nach Syrien beschlossen.

    Syrien wartet dringend auf Hilfe

    Bringt das russisch-amerikanische Abkommen die Wende für Syrien, nach über fünf Jahren Krieg? Staffan de Mistura, der Syrienbeauftragte der UNO, hat Hoffnung. Allerdings warten noch immer hunderttausende Belagerte in Aleppo und anderswo auf humanitäre Hilfe.

    Philipp Scholkmann

  • Der Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes, Markus Ritter am 15. September 2016 bei der Nationalratsdebatte um die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft.

    Bauern werden verschont

    Der Bund muss sparen. Sonst droht der Staatskasse ein Milliarden-Loch, sagt die Landesregierung. Sie schürt deshalb diverse Sparpakete und will diesmal auch die Bauern nicht schonen. Aber die Bauernvertreter im Nationalrat haben sich durchgesetzt. Die Subventionen fliessen weiter.

    Stephanie Pauli

  • Bauer Hans Rösti in Kandersteg mit seiner Kuh Arlette.

    Die wertvollste Schweizer Kuh

    Die Bauernvertreter im Nationalrat haben durchgesetzt, dass die Direktzahlungen an die Bauern weiterhin fliessen. Die Sparvorschläge des Bundesrats hat bereits auch der Ständerat abgelehnt.

    Doch welche Bauern profitieren am meisten von den rund 3,4 Milliarden Subventionen, und gibt es so etwas wie «die teuerste Kuh» der Schweiz?

    Jan Baumann

  • In Äthiopien herrscht die schlimmste Dürre seit 30 Jahren. Um eine Hungersnot zu vermeiden, brauchen rund zehn Millionen Menschen akut Nahrungsmittel.

    Entwicklungshilfe als Mittel gegen Migration

    Der Ständerat will die Ausgaben für die Entwicklungshilfe vorläufig nicht antasten. Aber er verlangt, dass der Bundesrat die Hilfe an migrationspolitische Ziele knüpft. Entwicklungszusammenarbeit vor Ort soll die Migration bremsen - diese Idee hat in Bundesbern Konjunktur.

    Dominik Meier

  • Am Donnerstag wird auf der Schützematte in Bern die Feckerchilbi eröffnet. Letzte Vorbereitungen sind im Gang.

    Stand- und Durchgangsplätze als Dauerbrenner

    In Bern wurde am Donnerstag die mehrtägige «Fecker-Chilbi» eröffnet. Es ist das grosse Volksfest der Schweizer Jenischen und findet alle paar Jahre statt. Neben einer Festwirtschaft und Markständen geht es dort aber immer auch um Politik.

    Elmar Plozza

  • Die vier Aussenminister der Länder der Visegrad-Gruppe an einer Pressekonferenz Ende August 2016 (vlnr. Miroslav Lajcak, Slowakei, Witold Waszczykowski, Polen, Peter Szijjarto, Ungarn und Lubomir Zaoralek Tschechien).

    «Wir sind EU-Mitglieder zweiter Klasse»

    Ab Donnerstag treffen sich die Regierungschefs der EU-Staaten in Bratislava zum ersten Gipfel nach der Brexit-Abstimmung. Zusammen mit Tschechien, Polen und Ungarn bildet die Slowakei die Visegradgruppe. Ihre politischen Führer gehören zu den schärfsten Kritikern der EU.

    Urs Bruderer

  • Oliver Zimmer, Geschichtsprofessor an der Universität Oxford.

    «Weniger Europa» als Weg aus der Krise?

    27 EU-Regierungschefs suchen nach Lösungen, wie die EU aus der Krise kommt. Wie gross ist die Vertrauens-Krise? Das Gespräch mit Oliver Zimmer. Er ist Professor für moderne europäische Geschichte in Oxford, und EU-Kritiker.

    Isabelle Jacobi

  • In Schweizer Hotelküchen werden sehr viele Nahrungsmittel weggeworfen. Mit einer Kampagne sollen Angestellte für dieses Thema sensibilisiert werden.

    Sparen dank weniger Lebensmittelverschwendung

    Angebissene Gipfeli vom Frühstücksbuffet, verschmähte Gemüsebeilage vom Mittagsmenu, die halbe Suppe vom Abendessen: Jedes Jahr verursacht die Schweizer Gastrobranche 260‘000 Tonnen Lebensmittelabfälle.

    Der Verband der Zürcher Hoteliers zeigt, wie Hotels den sogenannten «Foodwaste» reduzieren und dabei bis zu 2'500 Franken sparen können.

    Christoph Brunner

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Matthias Kündig