Angriff in Angola auf Togos Nationalelf

  • Samstag, 9. Januar 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 9. Januar 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 9. Januar 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Maschinengewehrfeuer statt Fussball-Spiele: Nach dem Anschlag auf die Fussball-Nationalmannschaft Togos in Angola sind bisher drei Menschen gestorben.

Weitere Themen:

Nach zweitägigen blutigen Zusammenstössen zwischen Immigranten und der Polizei in Kalabrien sind rund 300 Afrikaner aus der Kleinstadt Rosarno verlegt worden.

Altes Medikament gegen neue Fieberschübe auf den Finanzmärkten: Ökonomen lancieren eine Theorie aus den 1930er-Jahren neu.

Computer-Recycling in Kolumbien: Ein Projekt, von dem auch die Umwelt profitiert.

Beiträge

  • Anschlag auf Togos Nationalmannschaft

    Die Verantwortung für den Angriff auf Togos Fussball-Nationalteam hat die Cabinda-Befreiungsfront FLEC übernommen. Sie kämpft seit 35 Jahren für die Unabhängigkeit der erdölreichen Exklave Cabinda. Der Angriff hat politische Hintergründe.

    Beim Anschlag auf den Bus der Nationalmannschaft aus Togo sind mindestens drei Menschen getötet worden. Sie war auf dem Weg zum Afrika-Cup in Angola. Auch in Cabinda sollen Spiele ausgetragen werden.

    Ruedi Küng

  • Unruhen in kalabrischer Kleinstadt

    Süditalien ist bezüglich illegaler Einwanderung besonders exponiert. Der Weg übers Meer aus Nordafrika auf die Stiefel-Spitze ist nicht besonders weit.

    Nun haben in Kalabrien die Spannungen zwischen illegal eingewanderten afrikanischen Saison-Arbeitern und Einheimischen zu blutigen Auseinandersetzungen geführt.

    In der Ortschaft Rosarno ging die Bevölkerung mit unzimperlichen Methoden auf afrikanische Saison-Arbeiter los, welche gegen ihre unmenschlichen Lebensbedingungen protestierten. Fast 70 Personen wurden bei den Unruhen verletzt.

    Stefan Troendle, ARD

  • Kritik an der einflussreichen Institution G-8

    Kanada hat dieses Jahr den Vorsitz der G-8-Staaten übernommen. Doch das jährliche Treffen der grössten Industriestaaten ist zunehmend umstritten. Man traut dieser Gruppe immer weniger zu, ihre selbstgewählte Rolle als informelle Weltregierung zu spielen.

    Manche verlangen, dass der bevorstehende G-8-Gipfel in der kanadischen Seenlandschaft der letzte sein soll.

    Fredy Gsteiger

  • Ökonomen lancieren Theorie aus 1930er-Jahren

    In Basel treffen sich dieses Wochenende Notenbanker und Finanzaufseher aus der ganzen Welt. An diesem Treffen sprechen sie über die Risiken im Bankgeschäft und über die Notwendigkeit und Grösse von Sicherheitspolstern.

    Zu Wort melden sich mittlerweile auch Ökonomen, die eine alte, radikale Idee neu lancieren: das sogenannte Vollgeld. Sie greifen zurück auf eine Theorie des US-Ökonomen Irving Fisher, der dieses Vollgeld bereits vor fast 100 Jahren angedacht hatte.

    Susanne Giger

  • Computer-Recycling in Kolumbien

    Alte Computer sind gut genug für die Volksbildung, sagt sich Kolumbien: Ein Recycling-Projekt, von dem auch die Umwelt profitiert, verkleinert gleichzeitig auch noch die digitale Kluft zwischen Wohlhabenden und Armen.

    Millionen von Computern werden weltweit jährlich ausrangiert und müssen entsorgt werden. Das ist leichter gesagt als getan, denn im Elektronik-Schrott stecken giftige Stoffe - Quecksilber zum Beispiel. Die so genannte Basler Konvention legt fest, dass Elektronik-Schrott im eigenen Land entsorgt werden muss. Mehr als 170 Länder haben die Konvention unterschrieben. Im eben angefangenen Jahr 2010 soll dem Elektronik-Schrott vermehrt Beachtung geschenkt werden.

    Ulrich Achermann

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Marcel Jegge