Anschläge in der Türkei fordern 17 Todesopfer

  • Montag, 28. Juli 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 28. Juli 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 28. Juli 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Zwei Bombenexplosion in Istanbul töten 17 Menschen und verletzen über 150 Personen.

Weitere Themen:

Hinter verschlossenen Türen wird über die Beilegung der Libyen-Krise verhandelt.

Ein Strukturwandel ist unausweichlich für die Schweizer Landwirtschaft.

Hamas und Fatah bekämpfen sich weiter, wo bleibt die Versöhnung?

Beiträge

  • Während der Globus-Krawalle waren Polizisten mit Wasserwerfern gegen Jugendliche vorgegangen.

    Sommergeschichten mit Geschichte: 1968 - Globus-Krawalle in Zü...

    1968: Der Kinderstar Heintje stürmt die Hitparaden, in Los Angeles stirbt Robert Kennedy und in Memphis wird Martin Luther King ermordet. In Zürich geht der heisse Sommer als Globus-Krawall in die Geschichte ein.

    Dabei kam es zu für die damalige Schweiz aussergewöhnlichen Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen und Polizei. 

    Rund um den Globus kommt es zu Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg, Studierende wehren sich gegen autoritäre Strukturen an den Universitäten, Halbstarke, Rocker und Hippies lehnen sich auf gegen die herrschenden Sitten. Die Protestwelle macht vor der Schweiz nicht Halt.

    Sonja Schmidmeister

  • Ministerpräsident Erdogan beschuldigt indirekt die PKK für die Anschläge.

    Steckt die PKK hinter den Anschlägen von Istanbul?

    Die türkische Metropole Istanbul hat letzte Nacht die folgenschwersten Anschläge seit fünf Jahren erlebt. Bei zwei Bombenexplosionen kamen 17 Menschen ums Leben, etwa 150 wurden zum Teil schwer verletzt.

    Von offizieller Seite wurde die kurdische Arbeiterpartei PKK mit den Anschlägen in Verbindung gebracht, Beweise dafür wurden nicht vorgelegt. Ich fragte unseren Korrespondenten Werner van Gent, Wie plausibel ist es, dass die PKK für diese blutigen Anschlag verantwortlich ist.

    Diese Frage an DRS-Korrespondent Werner van Gent.

    Hans Ineichen

  • WTO-Delegierte verhandeln über die Zukunft des Welthandels.

    «Der radikale Wandel in der Landwirtschaft ist nötig»

    Viele Details sind noch offen, dennoch fürchten sich die Bauern vor dem, was in Genf bei der Welthandelsorganisation verhandelt wird. Dabei ist ein Strukturwandel in der Schweizer Landwirtschaft unausweichlich, sagt ein Experte.

    Im Rahmen der WTO-Verhandlungen ist die Rede davon, die Landwirtschafts-Zölle 60 bis 80 Prozent abzubauen. Für die Schweizer Bauern würde das heissen, dass ihr Einkommen um mindestens ein Drittel sinkt. Noch mehr Betriebe als bisher würden damit verschwinden.

    Diese radikale Veränderung sei aber unausweichlich und die Landwirtschaft werde daraus gestärkt hervorgehen. Das sagt der Agrarökonom Bernhard Lehmann.

    Sabine Manz

  • Erzürnt über die Schweiz: Muammar al-Gaddafi

    Libyen-Krise: Die Schweiz braucht ausländische Hilfe

    Die Krise zwischen Libyen und der Schweiz dauert an. Hinter verschlossenen Türen arbeiten die Diplomaten an einer Beilegung der Krise. Etwas vom Wichtigsten sei nun die Hilfe anderer Staaten, sagen Insider.

    Bis dahin sitzen die beiden Schweizer weiterhin in Haft in Libyen und auch Schweizer Firmen bleiben in ihren Aktivitäten stark eingeschränkt.

    Pascal Krauthammer

  • Die radikalislamische Hamas kontrolliert den Gazastreifen.

    Bruderzwist ohne Ende in Palästina

    Die verschiedenen Gruppierungen der Palästinenser scheinen keinen Weg zu finden, ihren Bruderkrieg zu beenden. Das zeigen die Ereignisse in Gaza und Westjordanland am Wochenende.

    Nach einem Anschlag im Gazastreifen, bei dem fünf Hamas-Leute starben, reagierte die Hamas mit der Verhaftung von Fatah-Leuten. Die Fatah, die Partei von Palästinenser-Präsident Abbas, verhaftete daraufhin im Westjordanland Hamas-Anhänger.

    Warum kommt der Versöhnungs-Prozess, von dem beide Seiten immer wieder reden, nicht voran? Dies die Frage an Nahost-Korrespondentin Iren Meier.

    Hans Ineichen

  • Irvine will weg vom Beton-Image.

    Irvine will die grünste Stadt der USA werden

    Rund 150 Jahre ist es her, seit in den USA die grossen und berühmten Parkanlagen entstanden: der Central Park in New York, oder der Golden Gate Park in San Francisco - grüne Lungen in schnell wachsenden Städten. Seither hat die Zersiedelung enorm zugenommen.

    Die Stadtgebiete ufern aus in schier unendliche Agglomerationen. Neue Parkanlagen sollen den gesichtslosen Vorstädten nun wieder ein Zentrum geben. In den letzten Jahren sind in den USA mehrere Dutzend neuer Parkanlagen entstanden, oder sie werden geplant: in Chicago, Minneapolis oder Atlanta.

    Eines der ambitiösesten Projekte wird im süd-kalifornischen Orange County angelegt, in Irvine, einer rasant wachsenden Stadt zwischen Los Angeles und San Diego.

    Max Akermann

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Judith Huber