Anzeige gegen Hannibal Gaddafi zurückgezogen

  • Dienstag, 2. September 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 2. September 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 2. September 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In Genf ziehen die Angestellten des Gaddafi-Sohnes Hannibal ihre Anzeigen zurück.

Weitere Themen:

Der Bundesrat will die Jugendpolitik sanft modernisieren, was nicht alle gut heissen.

Der Softwarekonzern Google lanciert seinen eigenen Browser und zielt auf den Giganten Microsoft.

Beiträge

  • Daniel Zappelli, Staatsanwalt des Kantons Genf (links) unterhält sich mit einem von Gaddafis Anwälte Robert Assaeel.

    Klage gegen Hannibal Gaddafi zurückgezogen

    Hannibal Gaddafi, der Sohn des libyschen Staatschefs, hat jurstisch nichts mehr zu befürchten: Seine beiden Bediensteten haben in Genf ihre Klage wegen Misshandlung und Körperverletzung zurückgezogen.

    Gaddafi und seiner Frau wurde vorgeworfen, sie hätten ihre Angestellten misshandelt. Mitte Juli wurden sie in Genf vorübergehend verhaftet.

    Der Vorfall führte zu einer politischen Krise zwischen der Schweiz und Libyen. Wie es nun weitergeht, ist unklar. Es wird weiter gegen die Gaddafis ermittelt.

    Patrick Mülhauser

  • Die Unterstützung für die nationale Jugendsession soll gesetzlich verankert werden.

    Sanfte Reform stösst auf harsche Kritik

    Der Bundesrat will die Kinder- und Jugendpolitik nur sanft modernisieren. Das geht vielen zu wenig weit.

    «Nationale Strategie für eine Kinder- und Jugendpolitik» nennt sich das Werk, das Bundespräsident Pascal Couchepin heute vorgestellt hat. Der pompöse Titel aber verspricht mehr, als sich finden lässt.

    Eigentlich will die Regierung kaum was unternehmen und von einem nationalen Gesetz zur Kinder- und Jugendpolitik ist keine Rede.

    Doch junge Menschen haben genau auf das gehofft. Kein Wunder wird wird die bundesrätliche Strategie von vielen Seiten heftig kritisiert.

    Oliver Washington und Sonja Schmidmeister

  • Die europäischen Wirtschaften kämpfen mit unterschiedlichen Problemen.

    Schlechtes Zeugnis für Europas Wirtschaft

    Die Wirtschaft im Euro-Raum wird sich 2008 schwächer entwickeln, als bisher angenommen. Diese Prognose stellt die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Europa Oedc.

    Die Oecd senkte die Wachstums-Prognose von 1,7 auf 1,3 Prozent. Deutschland als grösste Volkswirtschaft der Eurozone werde im gesamten laufenden Jahr nur um 1,5 statt 1,9 Prozent wachsen.

    Die Wirtschaft Grossbritanniens laufe gar auf eine Rezession zu: Im dritten und vierten Quartal werde die britische Wirtschaft wahrscheinlich um mindestens 0,3 - beziehungsweise 0,4 Prozent schrumpfen. Italien kämpft mit Stagflation.

  • Kein Friede in Somalia

    Vor drei Monaten wurde in Somalia ein Friedensabkommen unterzeichnet mit dem der 17-jährige Bürgerkrieg beendet wurde. Doch Frieden gibt es im zerütteten Land im äussersten Osten Afrikas nicht.

    Mohamed Roble leitet in Somalia ein kleines Hilfswerk. Er ist davon überzeugt, dass niemand da ist, der Bürgerkrieg ein Ende setzen kann. Jeden Tag würden Menschen Opfer der Gewalt und auch die Helfer selbst würden nicht verschont.

    Afrikakorrespondent Ruedi Küng hat mit Mohamed Roble gesprochen.

  • «Google Chrome» soll schneller Seiten mit komplexen Anwendungen laden können.

    Google entfacht mehr als einen Browserkrieg

    Der Internet-Gigant Google greift den Software-Giganten Microsoft mit einem neuen Browser an. Die neue Software mit dem Namen «Google Chrome» ist vorläufig für Windows-Computer erhältlich.

    Marktführer beim Navigieren im Internet ist zur Zeit Microsoft, das mit dem «Internet Explorer» rund 75 Prozent Marktanteil hat. Von Bedeutung sind daneben «Firefox» mit rund 20 Prozent Marktanteil und «Safari» von Apple mit rund 6 Prozent.

    Suchen allein reicht dem Google Softwarekonzern nicht mehr. Und man muss annehmen, dass bald mal auch Browsen allein nicht mehr die ganze Seligkeit ist. Wer Erfolg hat, will immer mehr.

    Rainer Borer

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Monika Oettli