Arbeitskonflikt um SBB Cargo noch nicht gelöst

  • Montag, 7. April 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 7. April 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 7. April 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Nach einem Monat haben die Arbeiter des SBB Cargo-Industriewerkes in Bellinzona den Streik abgebrochen. Dank dem Einsatz eines Mediators können die Verhandlungen zwischen SBB-Direktion und Gewerkschaft wieder aufgenommen werden.

Weitere Themen

Carla del Ponte darf an der Präsentation ihres Kriegsverbercher-Buch nicht teilnehmen.

Das Geschäft zwischen Novartis und Nestlé: ein Deal der Superlative.

In Deutschland klagen über 16 000 Kleinaktionäre gegen die Deutsche Telekom. 

Beiträge

  • Die Angestellten von SBB Cargo entfernen die Blockade in Bellinzona. © keystone

    Wie weiter mit SBB Cargo?

    Einen Monat dauerte der Streik der SBB Cargo-Angestellten in Bellinzona. Nun wird die Arbeit wieder aufgenommen und Gewerkschaften und SBB Direktion verhandeln am Runden Tisch über die Zukunft des Werkes Bellinzona. Doch damit sind die Probleme nicht gelöst.

    Alexander Grass

  • Carla del Ponte darf ihr Buch nicht selbst präsentieren

    'Die Jagd. Ich und die Kriegsverbrecher' lautet das Buch von Carla del Ponte. Die aktuelle Schweizer Botschafterin in Argentinien wollte das Werk in Mailand präsentieren. Doch das Departement für auswärtige Angelegenheiten untersagte del Ponte die Teilnahme.

    Die ehemalige Chefanklägerin des Uno-Kriegsverbrechertribunals in Den Haag erhebt in diesem Buch massive Anschuldigungen gegen zahlreiche Politiker.

    Pascal Krauthammer

  • Novartis will mit Nestlé-Deal eigene Schwächen kompensieren

    Der Basler Pharmakonzern Novartis kauft Nestlé für knapp 40 Milliarden Dollar den Konzern Alcon ab - das bedeutendste Unternehmen auf dem Gebiet der Augen-Medizin. Es ist die teuerste Übernahme der Schweizer Wirtschaftsgeschichte.

    Novartis will mit diesem Kauf Schwächen im Pharmasektor kompensieren. Und Nestlé öffnen sich dank dem vielen Geld ganz neue Wege.

    Rainer Borer

  • Monsterprozess gegen Deutsche Telekom

    Vor dem Landgericht in Frankfurt hat der grösste Prozess begonnen, den es in Deutschland je gegeben hat. Mehr als 16 000 Kleinaktionäre klagen gegen die Deutsche Telekom. Sie fühlen sich betrogen und wollen Schadenersatz.

    Die Aktionäre werfen dem ehemaligen Staats-Monopolisten vor, im Jahr 2000 beim dritten Börsengang mit ungenauen Angaben die Risiken der Papiere verschwiegen zu haben. Der Ausgang des Prozesses ist ungewiss.

    Ursula Hürzeler

  • Hillary Clinton

    Hillary Clinton trennt sich von Chefstrategen

    Im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur hat Hillary Clinton nicht nur Barack Obama als Gegner. Auch in den eigenen Reihen stehen ihr Leute im Weg: Clinton hat sich jetzt von ihrem Chefstrategen Mark Penn getrennt.

    Sie wirft Penn vor, auf zwei Hochzeiten zu tanzen. Er traf sich letzte Woche mit Vertretern der Regierung Kolumbiens. Es ging um einen PR-Auftrag für ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und Kolumbien. Doch Clinton ist eine ausgesprochene Gegnerin von Freihandelsverträgen.

    Peter Voegeli

  • Debatte um C-Waffen-Verbot

    Die meisten Staaten haben das C-Waffen-Verbot unterzeichnet. Dieses Verbot untersagt den Einsatz von chemischen Waffen in Kriegen. Zudem ist die Produktion und der Besitz von C-Waffen nicht erlaubt. Doch der Einsatz in Friedenszeiten, etwa gegen Demonstranten oder Terroristen, ist nicht geregelt.

    An der C-Waffen-Konferenz in Den Haag soll diese Lücke nun geschlossen werden. Die Schweiz, unterstützt von zahlreichen Nichtregierungsorganisationen, lanciert die Debatte.

    Fredy Gsteiger

  • Ferdinand Hodler: ein widersprüchlicher Künstler

    Eine grosse Ausstellung im Kunstmuseum Bern hat sich eine grosse Aufgabe gestellt: den Schweizer Künstler Ferdinand Hodler neu zu zeigen.

    Die Ausstellung 'Ferdinand Hodler - eine symbolistische Vision' zeigt nicht nur den Schöpfer der Landsknechte von Marignano, sondern auch einen empfindsamen Frauenmaler.

    Ferdinand Hodler starb 1918 in Genf und war damals einer der bedeutendsten Künstler weltweit. In der Schweiz ist er zwar sehr berühmt, hat aber einen widersprüchlichen Ruf.

    Gabriela Christen

  • Eine Tamilin mit Schweizer Pass

    In der zweiten Hälfte der 80er-Jahre kamen Tausende von Tamilinnen und Tamilen in die Schweiz. Sie flohen vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka. Viele leben auch heute noch hier, sind eingebürgert und gehören zu uns.

    Doch für die Betroffenen war der Integrationsprozess lang und häufig voller Kompromisse.

    Oliver Washington

  • Was heisst «gelungene Integration»?

    Die grosse Mehrheit der gut 40 000 Tamilinnen und Tamilen in der Schweiz bewegt sich in ihrer Freizeit praktisch ausschliesslich in ihrer eigenen Welt: in tamilische Kultur-Vereinen, an Festen, in der Familie. Kann man trotzdem von einer gelungenen Integration sprechen?

    Oliver Washington

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Judith Huber