Arbeitsmarkt: Wie Jobsuchende und Arbeitgeber zusammen kommen

  • Montag, 11. Oktober 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 11. Oktober 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 11. Oktober 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Drei Ökonomen erhalten den Nobelpreis für Wirtschaft für ihre Ideen zu einer möglichst genauen Partnervermittlung.

Weitere Themen:

Bei den Parlamentswahlen in Kirgistan har keine der Parteien hat eine klare Vorrang-Stellung.

Politpoker: Der Irak ist sieben Monate nach den Wahlen immer noch ohne Regierung.

Diplomatische Homestory: Gespräch mit Urs Ziswiler, dem abtretenden Schweizer Botschafter in Washington.

Segen der auch Fluch sein kann: Alptransit und die Ängste, die es im Tessin auslöst.

Beiträge

  • Wirtschaftsnobelpreis für Theorie zu Arbeitslosen

    Wie kann es sein, dass es viele Arbeitslose gibt und gleichzeitig die Unternehmen händerringend nach Leuten suchen? Und was kann die Politik tun, damit beide Seiten schneller zueinander finden?Dazu haben die Ökonomen Peter Diamond, Dale Mortensen und Christopher Pissarides ihre sogenannte Such-Theorie entwickelt. Und dafür bekommen die beiden Amerikaner und der Brite nun den Nobelpreis.

    Susanne Giger

  • Kirgistan vor neuen Problemen

    Die Wahlen in Kirgistan verliefen ruhig. Viel Hoffnungen wurden in den Urnengang gesetzt, nach dem blutigen Sturz des Bakijew-Regimes und den schweren Ausschreitungen gegen die usbekische Minderheit.

    Hoffnungen, es komme nun zu einer sehr breit abgestützten parlamentarischen Demokratie im zentralasiatischen Land. Den Reformkräften um Übergangspräsidentin Rosa Otunbajewa ist es aber nicht gelungen, eine Mehrheit zu erringen. Wahlsiegerin ist eine nationalistische, konservative Partei aus dem Süden.

    Peter Gysling

  • Ungarische Regierung übernimmt Kontrolle

    Die ungarische Regierung tut endlich was. Sie hat den Chef des Aluminiumwerkes vorübergehend verhaften lassen und kündigt an, die Verantwortlichen der Giftschlamm-Katastrophe zur Rechenschaft zu ziehen.

    Zudem gab Regierungschef Orban bekannt, der Staat werde die Kontrolle über das Werk übernehmen. Noch immer aber gilt die Hauptsorge dem defekten Abfall-Rückhaltebecken.

    Jörg Paas

  • Irak auf dem schwierigen Weg zu einer Regierung

    Rund sieben Monate nach den Parlamentswahlen hat der Irak noch immer keine Regierung. Der bisherige Premierminister Nuri al-Maliki weigert sich zurückzutreten, obwohl sein Gegenspieler Ayad Allawi der eigentliche Wahlsieger ist. Der schiitische Maliki spielt auf Zeit und hat damit offenbar Erfolg.

    Überraschend hat ihm kürzlich sogar der radikale schiitische Prediger Mukta al-Sadr seine Unterstützung zugesagt, obwohl die beiden jahrelang erbitterte Gegner waren. Einschätzungen von NZZ-Korrespondentin Inga Rogg in Bagdad.

    Ursula Hürzeler

  • Diplomatische Version einer Homestory

    Botschafter sein in Washington ist für die meisten Schweizer Diplomaten noch immer die Krönung ihrer Karriere. Urs Ziswiler hat es geschafft. Der frühere Generalsekretär von Aussenministerin Calmy Rey vertrat die Schweiz in den USA während der UBS-Krise. Jetzt läuft seine Amtszeit ab.

    Mitte Oktober wird er Washington verlassen. Unser Korrespondent hat die Gelegenheit genutzt, um mit Urs Ziswiler einen kleinen Rundgang durch die Schweizer Residenz zu machen.

    Peter Voegeli

  • Von Videos, die auch Werbespots sind

    Wer heute den Musikclip eines Pop-Musik-Künstlers anschaut, sieht auch gleichzeitig eine Werbesendung. Denn immer öfter finden Marken und Produkte ihren Weg in die Musikvideos.

    Dieses «Product Placement» ist nichts anderes, als dass eine Firma den Künstler dafür bezahlt, dass sein Produkt im Umfeld des Stars präsent ist. Durch solche Einnahmen kompensieren die Künstler die Verluste bei den CD-Verkäufen.

    Philippe Erath

  • Die Neat und das Kleingedruckte: Bodenspekulation im Tessin

    Der Hauptdurchschlag am Gotthard-Basistunnel rückt näher. Ein Ereignis der Superlative, denn es geht schliesslich um ein Meisterwerk der Technik - entsprechend soll es gefeiert werden. Besonders für den Kanton Tessin wird nach dem Durchstich nichts mehr sein, wie früher.

    Die Fahrzeiten werden praktisch halbiert: Von Bellinzona nach Zürich dauert es bloss noch anderthalb Stunden und nach Lugano zwölf Minuten. Aber nicht alle im Tessin erwarten nur Gutes.

    Alexander Grass

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Marcel Jegge