Argentiniens achter Staatsbankrott

  • Donnerstag, 31. Juli 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 31. Juli 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 31. Juli 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der argentinische Wirtschaftsminister Axel Kicillof an der Medienkonferenz am 30. Juli im argentinischen Konsulat in New York.

    Argentiniens achter Staatsbankrott

    Der argentinische Wirtschaftsminister gibt «Geierfonds» und Investoren die Schuld für den - «technischen» - Staatsbankrott des Landes. Doch auch die Taktik der Regierung Kirchner hat den Bankrott mitverursacht. Gespräch mit dem argentinischen Ökonomen Federico Foders.

    Ulrich Achermann und Roman Fillinger

  • Der ukrainische Premier Arsenj Jazenjuk und Präsident Petro Poroschenko am 31. Juli im ukrainischen Parlament.

    Ukrainischer Premier Jazenjuk bleibt im Amt

    Zumindest die politische Krise in der Ukraine hat sich entschärft: Das Parlament in Kiew hat den Rücktritt von Premier Arsenij Jazenjuk abgelehnt - und eine Kriegssteuer beschlossen. Die Wirtschaftskrise hingegen dauert an, genauso wie der Krieg im Osten des Landes.

    Brigitte Zingg

  • Eine gestellte Aufnahme von 1997: In der Zürcher Polyklinik Crossline wird Süchtigen Heroin abgegeben; sie können es an Ort und Stelle konsumieren.

    Heroin - Swiss Made

    Unter dem Eindruck des Elends in der Zürcher Drogenszene hat die Schweiz vor 20 Jahren die kontrollierte Heroinabgabe lanciert. Dazu wurde im Berner Oberland eine Firma gegründet. Die Heroinproduktion wird dort diskret, möglichst anonym und mit grossen Sicherheitsvorkehrungen abgewickelt.

    Erstmals hat die Firma nun einem Journalisten Einlass gewährt.

    Samuel Emch

  • Geldwäscherei-Experte Mark Pieth sagt, der Schweiz wäre mit Sicherheit am besten gedient, wenn Bundesanwaltschaft und Finma im Fall Magnitsky endlich Licht ins Dunkel brächten.

    Fall Sergei Magnitsky - die Aufarbeitung in der Schweiz

    Der russische Steueranwalt Sergei Magnitsky war einem Geldwäscherei-Skandal auf der Spur; er ist 2009 in einem russischen Gefängnis gestorben. Der Fall Magnitsky ist noch längst nicht geklärt - und er betrifft auch die Schweiz.

    Ein Teil des mutmasslich gewaschenen Geldes aus Russland ist nämlich bei Schweizer Banken gelandet.

    Eveline Kobler

  • Das türkische Wahllokal in Berlin findet sich leicht: Das Berliner Olympia-Stadion, das Hitler 1936 für die Olympischen Sommerspiele errichten liess.

    Türkische Wahlen - auch in Berlin

    In zehn Tagen wählt die Türkei einen neuen Staatspräsidenten. Erstmals gibt es eine Volkswahl, und erstmals dürfen Türken im Ausland an ihren Wohnorten wählen; zum Beispiel im sechstgrössten türkischen Wahlbezirk, in Berlin.

    140'000 Türkinnen und Türken sind bis Sonntag allein in der deutschen Hauptstadt zur Wahl aufgerufen. Besuch im Wahllokal.

    Casper Selg

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Tobias Gasser