Armee in finanziellen Nöten

  • Sonntag, 31. August 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 31. August 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 31. August 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Schweizer Armee fehlt das Geld, um die geplanten Aufgaben zu erfüllen. Das zeigt ein interner Bericht des Militärdempartements.

Weitere Themen:

Der Versuch der zerstrittenen französischen Sozialisten, sich in La Rochelle zusammenzuraufen, ist gescheitert.

20 Jahre nach seiner Gründung ist der Weltklimarat in Genf eine hoch geschätzte Organisation.

In Entwicklungsländern sterben immer mehr Menschen an den Folgen des Rauchens.

Beiträge

  • Das Geld reicht der Armee statt wie vorgesehen für 33 nur für 22 neue Kampfflugzeuge.

    Der Armee geht das Geld aus

    Die Schweizer Armee kann ihre Aufgaben laut einem internen Bericht des Verteidigungsdepartements nicht mehr erfüllen. Ihr fehle das Geld und das Personal.

    Die Hiobsbotschaften zur Armee reissen nicht ab. Nun weist ein interner Bericht des Verteidigungsdepartements (VBS), den die «SonntagsZeitung» publik gemacht hat, der Armee eine finanzielle und personelle Krise aus.

    Der Betrieb der Armee sei demnach so teuer, dass das Geld für die nötigen Investitionen fehle. Deshalb könne sie auf Jahre hinaus ihre Aufgaben im Ernstfall nicht erfüllen. Betroffen sei auch das Prestigeprojekt, der Teilersatz der Tiger-Kampfjets.

    Casper Selg

  • Sozialisten-Chef François Hollande in La Rochelle.

    Frankreichs Sozialisten bleiben zerstritten

    Den französischen Sozialisten ist es an ihrem Treffen in La Rochelle nicht gelungen, sich zu einigen. Der Machtkampf um die Nachfolge von Parteipräsident François Hollande ist voll entbrannt.

    Die auch von inhaltlichen Richtungskämpfen geschwächten Sozialisten wollen im November über die Nachfolge Hollandes bestimmen. 

    Hollande steht der PS seit 1997 vor. Unter seiner Führung haben die Sozialisten zwei Präsidentschaftswahlen in Folge verloren. Der Posten des Parteichefs gilt als mögliches Sprungbrett für die Präsidentschaftskandidatur 2012. 

    Für den Parteivorsitz offiziell beworben haben sich bislang der populäre Pariser Bürgermeister Bertrand Delanoë und die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal, die Ex-Lebensgefährtin Hollandes.

    Frankreich-Korrespondent Philipp Scholkmann

  • Weltklimarat feiert den 20.

    Der Weltklimarat hat in Genf sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Mit dabei waren unter anderen auch Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon und Bundesrat Moritz Leuenberger.

    In seiner Rede appellierte Ban an die Industrieländer, sie sollten sich verbindlich verpflichten, Treibhausgase nachhaltig abzubauen; aber auch die Entwicklungsländer müssten ihren Beitrag leisten. Bundesrat Leuenberger würdigte den Klimarat als treibende Kraft in der Klimapolitik.

    Der Weltklimarat, «International Panel for Climate Change» (IPCC) wurde 1998 in Genf gegründet. Dem Expertengremium gehören fast 1000 Wissenschaftler an. Im vergangenen Jahr wurde der IPCC mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

    Uno-Korrespondent Markus Mugglin

  • Immer mehr Afrikanerinnen und Afrikaner rauchen.

    Tabakindustrie entdeckt Afrika

    Während in Industrieländern immer weniger Menschen rauchen, ist die Zigarette in Afrika auf dem Vormarsch. Die Zahl der Tabak-Toten nimmt rasant zu.

    Millionen Tabak-Tote prognostiziert die Weltgesundheitsorganisation für das Jahr 2030, 3 Millionen mehr als heute. Die meisten der Toten werden in Entwicklungsländern zu verzeichen sein. Denn dort leben heute 70 Prozent der Raucher und Raucherinnen.

    Besonders in Afrika steigt die Zahl der Tabakkonsumenten zur Zeit rasch an. Das Problem sei das aggressive Marketing der Tabakindustrie, so des Weltkrebskongresses, der am Sonntag in Genf zu Ende gegangen ist.

    Odette Frey

  • Flucht vor Hurrikan Gustav in New Orleans.

    New Orleans rüstet sich gegen «Gustav»

    Aus Angst vor dem Wirbelsturm «Gustav» hat die Evakuierung von New Orleans begonnen. Es werden Erinnerungen an Hurikan «Katrina» wach, der die Stadt vor drei Jahren zerstörte.

    «Gustav» hinterliess bei seinem Zug über den Westen Kubas schwere Zerstörungen. Nun nimmt er Kurs auf den Süden der amerikanischen Küste. Zwar hat er sich leicht abgeschwächt.

    Meteorologen rechnen aber damit, dass er vor seinem für Montagabend erwarteten Auftreffen auf die US-Küste wieder an Stärke zunimmt und noch stärker wird als Katrina.

    Robert Stähli

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Roman Fillinger