Armee: Keine Übung mehr ohne Bezug zum Kernauftrag

  • Sonntag, 15. Juni 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 15. Juni 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 15. Juni 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Armee zieht die Konsequenzen aus dem fatalen Bootsunglück: Der Chef der Armee, Roland Nef, will Übungen ohne direkten Bezug zum Kernauftrag eines Lehrverbandes verbieten.

Weitere Themen:

Kosovo, der jüngste Staat Europas, hat seine erste eigene Verfassung.

Irland sieht seine Zukunft auch nach dem Nein zum EU-Vertrag in der EU.

Der Streik der argentinischen Bauern ist mehr als ein Landwirtschaftskonflikt.

Beiträge

  • Suche nach dem letzten Vermissten läuft auf Hochtouren.

    Armee zieht Konsequenzen aus Bootsunfall

    Nach dem tödlichen Bootsunfall der Armee ist das vierte Todesopfer geborgen worden. Die Armee-Führung zieht die Konsequenzen und verbietet Übungen, die nichts mit dem direkten Auftrag der Soldaten zu tun haben. 

    In der Ausbildung sei das Risiko auf ein absolutes Minimum zu beschränken, sagte Roland Nef, Chef der Armee, an einer Medienkonferenz in Spiez. Bestehende Ausbildungsprogramme seien speziell auf Sicherheit zu überprüfen.

    Inzwischen ist auch das vierte Todesopfer geborgen worden. Die Aktion dauerte mehrere Stunden. Nach dem letzten vermissten Soldaten wird noch gesucht.

    Fredy Gasser

  • Brian Cowen, der irische Premierminister.

    Irlands Zukunft liegt in der EU

    Der irische Ministerpräsident Brian Cowen hat die Reaktionen aus Europa auf das Nein der Iren zum EU-Reformvertrag kritisiert. Irlands Zukunft liege weiterhin im Herzen der EU, sagte er.

    Deutschland Aussenminister Steinmeier hatte die Iren zuvor aufgefordert, einen Weg für sich selber zu finden und sich zumindest für eine gewisse Zeit aus dem europäischen Integrationsprozess zu verabschieden.

    Im Klartext: Nach dem Nein zum Reform-Vertrag könne sich die EU auch ohne die Iren weiterentwickeln.

    Martin Alioth

  • Die neue Verfassung wird unterzeichnet.

    Kosovo gibt sich eine eigene Verfassung

    Vier Monate nach der Unabhängigkeitserklärung ist die neue Verfassung von Kosovo in Kraft getreten. Anlass für ein Fest ist dies aber nicht.

    Denn Kosovo fehlt nach wie vor die internationale Anerkennung, noch immer hat die Uno-Verwaltung das Sagen. Die Perspektiven für den jüngsten Staat Europas sind düster.

    Walter Müller

  • Bauern in Argentinien streiken weiter

    Die argentinischen Bauern streiken wegen höherer Steuern. Nach einer kurzen Pause in den letzten Tagen, soll der Arbeitskampf nun weitergehen.

    Argentinien steckt in einem Konflikt, der die Versorgung beeinträchtigt, das soziale Klima vergiftet und  politische Versäumnisse zum Vorschein bringt. Ein halbes Jahr nach dem Amtsantritt von Präsidentin Cristina Kirchner prägen Zerwürfnis und schlechte Stimmung das Bild.

    Ulrich Achermann

  • Tausende protestieren gegen Musharraf

    In Pakistan demonstrieren seit einer Woche Tausende gegen Präsident Pervez Musharraf. Sie fordern seinen Rücktritt und verlangen, dass die Richter, die Musharraf abgesetzt hatte, wieder in ihr Amt zurückkehren.

    Inzwischen erreichte ein Demonstrationszug engagierter Anwälte die Hauptstadt Islamabad. An die Spitze stellte sich Musharrafs Gegenspieler Nawaz Sharif.

    Dagmar Pepping

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Franco Battel