Asylgesuche haben im Juli um 30 Prozent zugenommen

  • Dienstag, 12. August 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 12. August 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 12. August 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Mario Gattiker, Direktor des Bundesamts für Migration.

    Asylgesuche haben im Juli um 30 Prozent zugenommen

    Insgesamt haben im Juli 2900 Personen in der Schweiz ein Asylgesuch gestellt, vor allem Flüchtlinge aus Eritrea, Syrien und Sri Lanka. 550 Personen haben einen positiven Asylentscheid erhalten.

    Abgewiesene Asylbewerber in andere europäische Staaten zu überführen, wie es das Dublin-Abkommen vorsieht, werde zusehhends schwieriger, sagt BFF-Direktor Mario Gattiker.

    Philipp Burkhardt

  • Kinder von Flüchtlingsfamilien vor dem Asyl-Empfangszentrum in Chiasso.

    Immer mehr Familien suchen in der Schweiz Asyl

    Die Mehrheit der Asylsuchenden sind zurzeit nicht mehr junge Männer, sondern immer öfter Frauen mit Kindern und ganze Familien. Das stellt auch die Betreuerinnen und Betreuer in den Kantonen vor ganz neue Probleme.

    Max Akermann

  • Christoph Blocher spricht über die mögliche SVP-Volkinitiative zur Umsetzung von Volksentscheiden - gemäss der SVP soll Schweizer Recht über dem Völkerrecht stehen.

    Landesrecht vor Völkerrecht?

    Für die SVP ist die Schweizer Verfassung wichtiger als das Völkerrecht. SVP-Vizepräsident Christoph Blocher hat den Text zu einer entsprechenden Initiative präsentiert, und auch die Staatspolitische Kommission des Nationalrats ringt um die Vereinbarkeit von Staats- und Völkerrecht.

    Géraldine Eicher

  • 280 weisse Lastwagen mit Hilfsgütern haben am Dienstagmorgen die Region Moskau in Richtung ukrainischer Grenze verlassen.

    Hilfe für die Ukraine oder trojanisches Pferd aus Moskau?

    Ein russischer Hilfskonvoi mit 280 Lastwagen ist unterwegs, um Lebensmittel, Trinkwasser und Stromgeneratoren ins Krisengebiet in der Ostukraine liefern. In den umkämpften Städten Donezk und Luhansk harrt immer noch ein Teil der Zivilbevölkerung in ihren Häusern aus.

    Die ukrainische Regierung traut der russischen Aktion nicht.

    Carola Schneider

  • Warnung vor Ebola in Liberias Hauptstadt Monrovia. Gemäss WHO darf nun ein noch nicht an Menschen getestetes Medikament gegen die tödliche Viruserkrankung eingesetzt werden.

    Ethisch vertretbar - experimentelle Medikamente gegen Ebola

    In Westafrika sind bisher mehr als 1000 Menschen am tödlichen Ebola-Virus gestorben. Für die Weltgesundheitsorganisation WHO ist das Grund genug, den Einsatz von experimentellen, nicht getesteten Medikamenten zuzulassen. Das Ja der WHO ist allerdings eher eine Verzweiflungstat als eine Lösung.

    Veronika Meier und Thomas Häusler

  • Die Schweizer Athletin Noemi Zbären beim 100-Meter Hürdenlauf. Für den Transport der AthletInnen ins Letzigrund-Stadion und wieder zurück zu Unterkünften und Trainingsplätzen sind 30 Freiwillige und 150 Zivilschützer mit 60 Fahrzeugen im Einsatz.

    Leichtathletik-WM: Die Tücken der SportlerInnentransporte

    Wer an die Leichtathletik-EM will, tut gut daran, den Weg in den Zürcher Letzigrund mit dem öffentlichen Verkehr zu planen. In der Nähe des Stadions gibt es nämlich kaum Parkplätze.

    Zusatzverkehr auf Zürcher Strassen wird trotzdem entstehen - unter anderem, weil die Delegationen nicht in der Stadt selber untergebracht sind.

    Curdin Vincenz

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Matthias Kündig