Attentat Berlin – Bundesanwaltschaft eröffnet Strafverfahren

  • Mittwoch, 4. Januar 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 4. Januar 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 4. Januar 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Blumen und Kerzen nach dem Attentat auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin.

    Attentat Berlin – Bundesanwaltschaft eröffnet Strafverfahren

    Aufgrund von Hinweisen aus dem Ausland geht die Schweizer Bundesanwaltschaft mutmasslichen Beziehungen des Attentäters von Berlin zur Schweiz nach.

    Philipp Burkhardt

  • Die geforderte Hilfe für die Pensionskassen kommt von unerwarteter Seite – von den Gewerkschaften.

    SGB fordert Anteil an Negativzins-Gewinnen für Pensionskassen

    Mit Negativzinsen will die Schweizerische Nationalbank verhindern, dass der Franken stärker wird. Investoren sollen ihr Geld in anderen Währungen anlegen.

    Da aber auch die Schweizer Pensionskassen unter den Negativzinsen leiden, soll die Nationalbank einen Teil der Erträge aus den Negativzinsen den Pensionskassen weiterreichen, fordert der Gewerkschaftsbund.

    Eveline Kobler

  • Das sei wie mit Zement, meint ein Republikaner: Wenn man ihn nicht bewege, werde er nicht hart. Die Republikaner hätten «Obamacare» nie in Ruhe gelassen, so habe man alle Flexibilität erhalten.

    Der US-Kongress und «Obamacare»

    In den letzten Jahren haben die Republikaner im US-Kongress rund 60 Mal für die Abschaffung von «Obamacare» gestimmt, ohne Erfolg. Nun aber stellen sie den Präsidenten – und haben bereits die ersten Schritte eingeleitet.

    Allerdings ist es nicht ganz einfach, das Gesetz mit etwas Besserem ersetzen.

    Beat Soltermann

  • Anhänger der israelischen Siedlerbewegung protestieren in Tel Aviv gegen das Urteil des Militärgerichts.

    Tel Aviv – Soldat wegen Todschlags verurteilt

    Ein Video der israelischen Menschenrechtsorganisation «B'Tselem» hat den Prozess in Gang gebracht: Ein israelischer Soldat erschiesst einen verletzten, am Boden liegenden palästinensischen Attentäter. Das war im März vor einem Jahr. Der Soldat wurde angeklagt.

    Nun hat ihn ein Militärgericht wegen Totschlags verurteilt.

    Torsten Teichmann

  • «Tilia pflegt und begleitet» - steht auf der Glastüre am Eingang zum Pflegeheim am Stadtrand von Bern. Aktive Sterbehilfe ist in den Tilia-Räumlichkeiten nicht erlaubt.

    Sterbehilfe verboten – «der Tod soll kommen, wenn es Zeit ist»

    Viele Heime lassen begleitete Sterbehilfe inzwischen zu, doch es herrscht «Kantönli-Geist»: In der Waadt etwa müssen alle subventionierten Heime Sterbehilfe erlauben. In Basel oder Bern hingegen entscheidet jede Pflegeeinrichtung selber.

    Für viele Institutionen ein Dilemma: Sie wollen nicht zum Sterbehospiz werden. In den sechs Wohn- und Pflegeheimen der Tilia-Stiftung in und um Bern ist Sterbehilfe nicht erlaubt. Warum?

    Brigitte Mader

  • Die Beschäftigung im Euroraum erholt sich, die Wirtschaft in den Euroländern wächst wieder. Baustellen gibt es trotzdem noch: In Italien etwa wächst der Schuldenberg.

    Italien und der Euro

    Obwohl man sich in der EU darauf geeinigt hat, keine Banken mehr zu retten, will der italienische Staat mit «Monte dei Paschi» genau das tun. Immer mehr Italiener würden den Euro am liebsten abschaffen.

    Bedroht ihn das? Das Gespräch mit Clemens Fuest, Volkswirtschaftsprofessor an der Universität München und Präsident des Ifo-Instituts.

    Roman Fillinger

  • Der künftige rumänische Ministerpräsident Sorin Grindeanu (vorne im Bild) sagt: «Wir sind eine politische Regierung, das Ergebnis einer Koalition. Aber Politik wird auch andernorts gemacht. Wir sind hier, um das Land zu verwalten.» Rumänien gilt als eines der korruptesten EU-Länder.

    Rumäniens neue Regierung – ein weiteres Sorgenkind für die EU

    Das rumänische Parlament hat die 26 Ministerinnen und Minister bestätigt. Es ist eine Regierung, die in einer Hinsicht an diejenige Polens erinnert: Sie könnte versucht sein, den wichtigsten Fortschritt des Landes rückgängig zu machen.

    Urs Bruderer

  • Kirgistan hat jahrelang davon gelebt, Waren in China zu kaufen und sie nach Russland oder Kasachstan weiter zu exportieren. Mit dem Beitritt zur Eurasischen Wirtschaftsunion funktioniert das nicht mehr. «Am Schluss ist es einfach wieder wie zu Sowjetzeiten. Alles läuft über Moskau», sagt ein Händler auf dem Markt.

    Kirgistan – fest im Griff von Moskau

    Vor 25 Jahren hat Russland grosse Teile seines Imperiums verloren, auch aus Zentralasien musste es sich zurückziehen. Jetzt baut Moskau seinen Einfluss in der Region wieder aus. Vor allem das kleine Kirgistan hat der Kreml an sich gebunden –mit viel wirtschaftlichem Druck.

    Die Reportage aus der Hauptstadt Bischkek.

    David Nauer

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Judith Huber