Attentate von Paris - der Drahtzieher ist tot

  • Donnerstag, 19. November 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 19. November 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 19. November 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Abdelhamid Abaaoud, der getötete Drahtzieher der Attentate von Paris, soll hinter weiteren Anschlagsversuchen stehen.

    Attentate von Paris - der Drahtzieher ist tot

    Nun ist klar, dass der mutmassliche Drahtzieher der Attentate von Paris tot ist. Abdelhamid Abaaoud wurde am Mittwoch beim Polizeieinsatz in Paris-Saint Denis von der Polizei erschossen.

    Ruedi Mäder

  • Der islamistische Terror macht aus Gegnern Verbündete. Bild: Eine französische, blau-weiss-rote Flagge weht im Westwind, eine russische, weiss-blau-rote, im Ostwind.

    Russland und Frankreich - von Gegnern zu Verbündeten?

    Seit längerer Zeit schon sind die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen kühl. Russland war aber an der letzten Syrienkonferenz in Wien mit dabei - und nun scheinen Frankreich und Russland ein Zusammengehen im Kampf gegen den «Islamischen Staat» zu suchen.

    Wie will Wladimir Putin der russischen Bevölkerung diese neue Partnerschaft erklären? Gespräch mit Stefan Meister; er leitet den Bereich Russland und Osteuropa bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

    Simone Fatzer

  • Man könne Waffen in Marseille kaufen, in Paris, in Madrid – überall wo es Kriminelle gebe. Aber Belgien sei ein spezielles Pflaster, habe im Vergleich mit den Nachbarländern ein sehr liberales Waffengesetz, sagt der Experte.

    Belgien - ein Eldorado für Waffenkäufer?

    Im Brüsseler Quartier Molenbeek sind mindestens zwei der Attentäter aufgewachsen. Belgien steht aber noch aus einem weiteren Grund im Fokus: In jüngerer Vergangenheit scheinen immer mehr Terroristen ihre Waffen in Belgien auf dem Schwarzmarkt zu kaufen.

    Hintergründe zum illegalen Waffenhandel in Belgien.

    Oliver Washington

  • Wenn der Elfjährige auf sein Velo stieg, hatte es wieder geknallt zuhause. Dann hatte der Stiefvater wieder die Mutter geschlagen. Seine Angst, seine Hilflosigkeit, seine Wut, liess der Junge dann beim Velofahren raus. Tritt für Tritt.

    Häusliche Gewalt - die vergessenen Kinder

    Allein letztes Jahr starben in der Schweiz 23 Menschen als Folge häuslicher Gewalt; über 15'000 Mal rückte die Polizei deswegen aus. Die Täter sind meist Männer, die Opfer meistens Frauen und Kinder.

    Was bedeutet häusliche Gewalt für die betroffenen Kinder? Daniel Hofer hat an einer Fachtagung mit Fachleuten und einem Betroffenen gesprochen.

    Daniel Hofer

  • Die neue Person an der Spitze der SP-Fraktion wird kaum mit der Basis, sondern vor allem innerhalb der eigenen Fraktion und mit Vertretern anderer Parteien kommunizieren. Sicher ist: Die nächsten vier Jahre werden schwierig. Bild: Barbara Gysi, Beat Jans und Roger Nordmann.

    Die SP auf der Suche nach dem richtigen Kurs

    Am Freitag wählt die SP-Fraktion im Bundeshaus eine neue Präsidentin oder einen neuen Präsidenten - Nachfolge des abgewählten Andy Tschümperlin. Interesse am Posten haben Barbara Gysi aus St. Gallen, Beat Jans aus Basel und Roger Nordmann aus der Waadt.

    Die Wahl beeinflussen wird die Frage: Steht die SP zu links?

    Andrea Jaggi

  • Die Maschen der Grenzzäune auf der Balkanroute verengen sich.

    Die Balkanroute - kein gangbarer Weg mehr nach Europa

    Mazedonien, Serbien, Slowenien und Kroatien lassen ab sofort nur noch Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan ihre Grenzen passieren. Alle andern, etwa irakische oder pakistanische Flüchtlinge, werden an den Grenzen hängenbleiben.

    Christoph Wüthrich

  • Immer mehr Gouverneure fordern, dass das Ansiedelungsprogramm gestoppt wird, dass sie keine Flüchtlinge aus Syrien mehr in ihren Bundestaaten aufnehmen.

    Die Angst vor syrischen Flüchtlingen in den USA

    Im Zentrum der Kritik steht das Ansiedlungsprogramm der US-Regierung, mit dem Flüchtlingen eine neue Heimat in den USA gegeben werden soll. Statt Flüchtlinge könnten auch Terroristen in die USA kommen, argumentieren die Gegner.

    Beat Soltermann

  • Das südafrikanische Volk hat die korrupte Elite satt. Autor Nik Mhlongo sagt: «Jetzt merken diejenigen an der Macht, dass ihre Zeit langsam abläuft.»

    «Südafrikas Jugend weiss, was gut und was schlecht ist»

    Die landesweiten Studenten-Proteste in Südafrika haben das Augenmerk auch auf das drängendste Problem des Landes gelenkt - die Korruption. Vordergründig ging es bei den Protesten um höhere Studiengebühren.

    Dahinter stehe aber der Frust gegenüber der Allmacht der herrschenen Politiker, die sich auf Kosten der kleinen Leute bereicherten. Das sagt der südafrikanische Autor Niq Mhlongo, der sich seit Jahren mit dem Thema befasst.

    Monika Oettli

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Ursula Hürzeler