Attentate von Paris - ergebnislose Tätersuche

  • Montag, 16. November 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 16. November 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 16. November 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Belgische Sonderpolizeieinheit während einer Razzia im Molenbeek-Quartier in Brüssel.

    Attentate von Paris - ergebnislose Tätersuche

    Die Polizei-Razzia im Brüsseler Quartier Molenbeek ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die belgische Staatsanwaltschaft dementierte, dass einer der Hauptverdächtigen im Zusammenhang mit den Pariser Anschlägen verhaftet worden sei.

    Fünf der sieben Männer, die am Samstag in Belgien verhaftet worden waren, sind wieder auf freiem Fuss.

    Monika Oettli

  • Präsident François Hollande spricht an der Sondersitzung der beiden Parlamentskammern in Versailles. Er sagt dem «Islamischen Staat» den Krieg an, gibt sich als unerbittlicher, erbarmungsloser Feldherr.

    François Hollandes Plan

    In einer feierlichen Erklärung vor beiden Kammern des Parlaments hat der französische Staatspräsident François Hollande entschlossenen Widerstand seines Landes gegen den Terrorismus angekündigt.

    «Verächtliche Mörder können der französischen Republik nichts anhaben», sagte Hollande in Versailles. Doch was ist sein Plan wert?

    Ruedi Mäder

  • Der Opfer der Attentate von Paris gedenken. Der Weg zurück in den Alltag kann sehr schwierig sein.

    «Das Leben danach wird nicht schlechter sein - nur anders»

    Die Menschen in Paris und Frankreich suchen nach Strategien zurück in den Alltag. Metro fahren oder durch den Bahnhof gehen ist plötzlich nicht mehr selbstverständlich. Ein Zurück ins Leben vor den Attentaten gibt es nicht.

    Traumatherapeut Christian Lüdke hat grosse Erfahrung: Er hat schon nach 9/11 in New York Familien begleitet.

    Simone Fatzer

  • Der Spitzendiplomat der Sicherheitspolitik: Wolfgang Ischinger

    Krisenregion Nahost - Europa muss sich stärker engagieren

    Wolfgang Ischinger, Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, ist sicher, dass Europa mit weiteren Attentaten rechnen muss. Trotzdem warnt der Diplomat vor Panik und Überreaktionen.

    Und er fordert ein massiv verstärktes europäisches Engagement in der Krisenregion Nahost – zumal die Chancen stiegen, gemeinsam mit Russland und Iran etwas zu erreichen.

    Fredy Gsteiger

  • Mehr Staatsschutz, mehr Grenzkontrollen - auf dieser Linie fährt auch Verteidigungsminister Ueli Maurer. Die Schweiz werde jetzt prüfen müssen, ob sie wieder Grenzkontrollen einführen soll, lässt er sich vom Sprecher des VBS zitieren.

    Wie sicher ist die Schweiz?

    Braucht es nach den Attentaten von Paris intensivere Kontrollen an den Grenzen? Wie weit kann der Nachrichtendienst in der Schweiz mögliche Terroristen überwachen? Meinungen von Sicherheitsexperten und Stimmen von der Strasse.

    Christian von Burg

  • Dass die Argentinier um Worte nie verlegen sind – das zeigte sich auch beim TV-Duell: Daniel Scioli und Mauricio Macri.

    Endspurt im argentinischen Wahlkampf

    Um Worte sind Argentinier nie verlegen. Das zeigte wieder einmal das TV-Duell der zwei Präsidentschaftskandidaten für die Stichwahl vom kommenden Sonntag. Der Schlagabtausch zwischen dem Peronisten Daniel Scioli und dem rechtsgerichteten Mauricio Macri war verbal heftig.

    Inhaltlich blieb er schwammig.

    Ulrich Achermann

  •  Adrian Iten, Gastrounternehmer in der alten Berner Feuerwehrkaserne, kann sich die ablehnende Haltung einiger Anwohner und Anwohnerinnen im Trend-Quartier nur mit dem Wunsch auf uneingeschränkte Lebens-Ruhe erklären.

    Urbane Stadtquartiere - Lebens-Lust vs. Lebens-Ruhe

    Wohnen im urbanen Raum ist angesagt. Das bringt mehr Betriebsamkeit in Beizen, Bars und auf Plätzen. Wie laut und lebendig das Leben in den neuen Stadtoasen sein darf, darüber scheiden sich die Geister. Anwohner, die den Wandel begrüssen, gingen in Bern sogar auf die Strasse.

    Michael Sahli

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Ursula Hürzeler