Auch Bürgerliche gegen Unternehmenssteuer-Reform

  • Montag, 14. Januar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 14. Januar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 14. Januar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Bundesrat Hans-Rudolf Merz wirbt für die Unternehmenssteuer-Reform. Im bürgerlichen Lager gibt es aber auch Kritiker.

Weitere Themen:

In Kenia droht eine neue Gewaltwelle.

Die USA dürften auch nach Bush keine andere Aussenpolitik verfolgen.

Im freiburgischen Bärfischen wird um das Trinkwasser gestritten.

Beiträge

  • Auch Bürgerliche kritisieren Unternehmenssteuer-Reform

    Der Streit um die Unternehmenssteuer-Reform ist kurz vor der Abstimmung am 24. Februar nicht mehr nur ein klassischer Links-Rechts-Disput. Namhafte Experten für Wirtschafts- und Steuerfragen kritisieren die geplante Reform.

    Sie stören sich nicht am Grundanliegen, der steuerlichen Entlastung von Aktionären, sondern an der Art und Weise, wie das geschehen soll.

    Rolf Camenzind

  • Schweiz steuert auf Strom-Engpass zu

    In den kommenden Jahren wird die Schweiz zunehmend auf ausländischen Strom angewiesen sein, sagte Bundesrat Moritz Leuenberger zur Eröffnung des zweiten Schweizerischen Stromkongresses in Bern.

    Ein neues Atomkraftwerk käme aber zu spät, mahnte der Energieminister und warnte die Branche vor milliardenschweren Fehlinvestitionen. Leuenbergers kritische Töne hörte ein Teil der Elektrizitätsbranche allerdings gar nicht gern.

    Nathalie Christen

  • Gewalt in Kenia hat wirtschaftliche Ursachen

    Die kenianische Opposition will ab Mittwoch drei Tage lang im ganzen Land demonstrieren. Solche Massenproteste sollen die selbst ernannte Regierung von Präsident Mwai Kibaki zu echten Verhandlungen über die Wahlfälschungen zwingen.

    Die Polizei hat den Auflauf bereits verboten. Neue Gewalt droht also. Weshalb die Sprengkraft des politischen Konflikts so enorm ist, lässt sich vor allem vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Diskrepanzen im Land verstehen.

    Ruedi Küng

  • US-Aussenpolitik wird nach Bush nicht ändern

    In Europa hoffen viele auf eine neue US-Aussenpolitik, wenn Präsident George W. Bush erst mal weg ist. Doch diese Hoffnung dürfte schwer enttäuscht werden.

    Davon jedenfalls sind drei prominente amerikanische Politikwissenschaftler unterschiedlicher politischer Herkunft überzeugt. Wieso, das erklärten sie am Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik.

    Fredy Gsteiger

  • Bärfischen bangt um sein Trinkwasser

    Wer in der freiburgischen Gemeinde Bärfischen (Barberêche) den Wasserhahn aufdreht, erhält Wasser aus privater Quelle. Doch jetzt droht diese zu versiegen, denn die Besitzerin der Trinkwasserquelle ist nicht mehr bereit, das verschmutzte Wasser zu reinigen.

    Sie wirft der Gemeinde vor, ihre Pflicht zu vernachlässigen. Mittlerweile hat sich bereits der Kanton in den Streit eingemischt.

    Patrick Mülhauser

  • Chilenische Mapuche-Indianer wollen Land zurück

    Die Mapuche-Indianer besiedelten früher im Süden Chiles und Argentiniens ungefähr die Fläche Italiens. Davon ist ihnen nur ein kleines Stück geblieben. Jetzt wollen sie ihre Stammesgebiete zurück, was für Spannungen sorgt.

    Ulrich Achermann

  • Argentinische Mapuche-Indianer streiten mit Benetton

    In Argentinien streitet ein Ehepaar der Mapuche-Indianer mit dem italienischen Modekonzern Benetton. Es will Land zurück. Der Streit ist typisch für die vefahrene Situation: Der Staat mischt sich nicht ein, die Konfliktparteien beharren auf ihren Standpunkten.

    Ulrich Achermann

Autor/in: Simone Fatzer