Aus für die Porta Alpina

  • Donnerstag, 13. September 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 13. September 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 13. September 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Der unterirische Bahnhof Porta Alpina wird nicht gebaut. Nicht nur Verkehrsminister Moritz Leuenberger bedauert den Entscheid.

Weitere Themen:

Trotz der Finanzkrise erhöht die Schweizerische Nationalbank den Leitzins.

Die Geheimplan-Theorie der SVP stösst auf Kritik in den eigenen Reihen.

Die humanitäre Lage in Afghanistan wird immer schlechter.

Beiträge

  • Bündner Traum der Porta Alpina ist geplatzt

    Die Porta Alpina, der umstrittene unterirdische Bahnhof im Gotthard-Basistunnel bei Sedrun, wird nicht gebaut.

    Die technischen, betrieblichen und vor allem die finanziellen Risiken des 50 Millionen Projekts seien ohne gesicherte Beteiligung des Bundes und ohne klare Zusagen der SBB nicht verkraftbar, gab der Kanton Graubünden bekannt.

    Das Projekt beeindruckte über die Grenzen hinweg. Hierzulande stiegen die Träume der Anhänger über den Bahnhof tief unter der Erde in den Himmel.

    Georg Fromme

  • Bedauern über das Aus der Porta Alpina

    Graubünden verzichtet auf den Bau des unterirdischen Bahnhofs Porta Alpina. Nicht nur Bünderinnen und Bündner waren begeistert vom Alpenlift im Gotthardtunnel. Auch PolitikerInnen aus dem Unterland versprachen sich für das abgelegene Bergdorf Sedrun einiges.

    Der Bundesrat habe mit seinem Entscheid, die Finanzierung hinauszuschieben, zum Ende des Projekts mitgetragen, sagt die Bündner Regierung. Verkehrsminister Moritz Leuenberger, immer ein Verfechter der Porta Alpina, bedauert das Aus.

    Philipp Burkhardt

  • SVP-Politiker kritisieren Geheimplan-Theorie

    Das Thema um den angeblichen Geheimplan zur Abwahl von Bundesrat Christof Blocher beherrscht seit Wochen die Öffentlichkeit.

    Nun stösst die Geheimplan-Theorie der SVP auf Kritik in den eigenen Reihen. Immer mehr Exponenten der Partei äussern Zweifel an der Verschwörungstheorie und befürchten gar, die Kampagne könnte der Partei bei den Wahlen schaden.

    Oliver Washington

  • Keine Zinspause trotz Börsen-Turbulenzen

    Im Unterschied zur Europäischen Zentralbank und zur Bank of England macht die Schweiz wegen der US-amerikanischen Hypothekarkrise keine Zinspause. Die Nationalbank hat den Leitzins um einen weiteren viertel Prozentpunkt erhöht. Warum diese Zins-Erhöhung trotz Krise?

    Simone Fatzer im Gespräch mit Urs Siegerist

  • Finanzplatz Schweiz will wieder in Topliga mitspielen

    Der Finanzplatz Schweiz sei ins Hintertreffen geraten und brauche dringend einen Wachstumsschub. Deshalb brauche es griffige Massnahmen, um wieder wettbewerbsfähig zu werden.

    Die Hauptakteure der Finanz-Branche haben erstmals eine gemeinsame Vorwärts-Strategie ausgearbeitet. Die Schweiz soll sich im internationalen Wettbewerb wieder unter den Top drei der Welt etablieren.

    Priscilla Imboden

  • Kampf um Ständerats-Sitz in Baselland

    Im Kanton Baselland weibeln zwei ganz verschiedene Kandidaten für den einen Sitz im Ständerat: Einerseits der Sozialdemokrat Claude Janiak und anderseits Erich Straumann von der SVP.

    Die Unterschiede beschränken sich allerdings nicht auf die Parteizugehörigkeit. Schickt der Kanton den netten Bauern oder den intellektuellen Juristen in den Ständerat?

    Beat Giger

  • Afghanische Bevölkerung leidet immer mehr

    Angesichts der zunehmenden Gewalt in Afghanistan wird die humanitäre Lage der Bevölkerung nach Einschätzung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) immer schlechter. Der Konflikt verschärft sich und breitet sich in immer mehr Provinzen aus. Die Arbeit der Hilfswerke wird schwieriger.

    Deshalb will das IKRK sein Budget für den dortigen Einsatz um 30 Prozent auf 60 Millionen Franken erhöhen. Die Zahl der Delegierten soll von 60 auf 80 erhöht werden.

    Markus Mugglin

  • Boomende Wirtschaft beflügelt deutsche Regierung

    Deutschland ist im Aufwind. Deshalb konnte die Regierung die viertägige Haushaltsdebatte im Bundestag gelassen verfolgen. Die Wirtschaft wächst, die Steuereinnahmen sprudeln, und noch nie gab es seit der Wieder-Vereinigung so viele Erwerbtätige wie jetzt.

    Trotzdem ist die Opposition unzufrieden. Doch der Wirtschafts-Aufschwung gibt der Regierung alle Trümpfe in die Hand und lässt die Opposition ratlos dastehen.

    Ursula Hürzeler

  • Ende der umstrittenenen politischen Polizei Frankreichs?

    Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy will die beiden Inlands-Geheimdienste zu einer Organisation zusammenlegen. Der bisherige Nachrichtendienst Renseignements Généraux (RG) mit 4100 Mitarbeitern und die Spionageabwehr mit 2000 Beschäftigten werden in einer Organisation vereint.

    Der RG ist in Frankreich wegen seiner lange Zeit grossen politischen Bedeutung als die «grossen Ohren» der Regierung bekannt. Kritiker sehen in dem Nachrichtendienst noch heute eine «politische Polizei».

    Philipp Scholkmann

Autor/in: Simone Fatzer