Ausländer besser integrieren mit Sprachförderung

  • Mittwoch, 22. August 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 22. August 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 22. August 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Der Bundesrat will die Ausländer besser integrieren, indem er deren Sprachkenntnisse verbessert.

Weitere Themen:

Der Persönlich-Verlag kauft die Zeitschrift «du».

Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi will eine neue Partei gründen.

In Burma protestieren rund 300 Personen gegen die Benzinpreiserhöhung.

Beiträge

  • Bundesrat setzt bei der Integrationspolitik auf die Sprache

    Der Bundesrat will, dass sich Ausländer besser in der Schweiz integrieren. Er hat deshalb einen ganzen Strauss von Massnahmen beschlossen, die vor allem darauf abzielen, die Sprachkenntnisse der Migranten zu verbessern und sie für den Arbeitsmarkt fit zu machen.

    Im Gegenzug will der zuständige Bundesrat Christoph Blocher andere Integrationsprojekte - etwa kulturelle Angebote - nicht mehr mit Bundesgeldern fördern.

    Gaby Szöllösy

  • Swissmem ist nun doch gegen Parallelimporte

    Der Branchenverband der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie schwenkt um: Nun befürwortet Swissmem plötzlich das Verbot von Parallelimporten patentgeschützter Güter aus dem Ausland.

    Die Frage der Parallelimporte hatte im vergangenen Jahr zum Streit mehrerer Branchenverbände, darunter Swissmem, mit dem Wirtschaftsdachverband Economiesuisse beigetragen, der sich gegen die Parallelimporte ausgesprochen hatte.

    Dagmar Zumstein

  • Unispital Basel veröffentlicht Daten zu Sterblichkeit und Hygiene

    Comparis erstellte kürzlich aufgrund von Patientenbefragungen erstmals ein Ranking zur Infektions- und Fehlerrate in Schweizer Spitälern. Die betroffenen Unispitäler kritisierten die Vorgehensweise, da die Studien nur auf Patientenbefragungen beruhten und nicht auf medizinischen Daten.

    Doch die umstrittenen Studien haben den Druck auf die Spitäler erhöht. Nun hat das Basler Unispital als erstes grosses Spital Qualitätsdaten veröffentlicht.

    Odette Frey

  • Silvio Berlusconi gründet eine neue Partei

    Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi will eine neue Partei gründen. Unter dem Namen «Partito della libertà» (Partei der Freiheit) soll das gesamte Mitte-Rechts-Lager vereint werden.

    Die 39-jährige Politikerin Michela Vittoria Brambilla aus Berlusconis Partei Forza Italia soll als Generalsekretärin die neue Partei leiten. Brambilla ist Präsidentin der Jung-Unternehmer im italienischen Gewerbeverband und für manche der neue Star in der Politszene der Rechtsallianz.

    Rolf Pellegrini

  • Zeitschrift «du» wechselt erneut den Besitzer

    Die Kunst- und Kulturzeitschrift «du» wechselt erneut den Besitzer. Der Thurgauer Niggli Verlag verkauft die Zeitschrift an den Persönlich-Verlag.

    Dieser war bisher vor allem bekannt durch Zeitschriften, die über Kommunikation, Medien und Werbung berichten. Nun kommt mit «du» ein Kulturtitel dazu. Der neue Verleger, Oliver Prange, ist überzeugt, dass er die Zeitschrift aus den roten Zahlen führen kann.

    Beat Soltermann

  • Proteste gegen teureres Benzin in Burma

    Mehrere hundert Menschen haben in Burma der Militärregierung getrotzt und gegen eine Verdoppelung der Benzinpreise demonstriert. Rund 300 Demonstranten versammelten sich in Aussenbezirken der Hauptstadt Rangun.

    Die Militärs griffen prompt durch und nahmen mehrere Demonstranten fest. Wer sind die Verhafteten?

    Hans Ineichen im Gespräch mit Peter Achten

  • Friedensschluss in Uganda in Gefahr

    Mehrere Länder Afrikas beschäftigen sich zurzeit mit politischen Verbrechen der Vergangenheit. So etwa Südafrika, wo ein Minister aus der Apartheid-Zeit verurteilt wurde. Oder Sierra Leone, wo ein Sondergericht schwere Bürgerkriegsverbrechen ahndet.

    Ähnliches passiert nun auch in Uganda, mit dem Unterschied, dass der Bürgerkrieg dort noch nicht beendet ist. Auf Antrag der Regierung werden die Rebellenführer vom Internationalen Strafgericht verfolgt. Genau das steht aber einem Friedensschluss im Weg.

    Ruedi Küng

Autor/in: Hans Ineichen