Ausländergesetz: Der Bundesrat zeigt Härte

  • Mittwoch, 2. Juli 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 2. Juli 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 2. Juli 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Geht es nach dem Bundesrat, soll es künftig keine Sozialhilfe mehr geben für EU-Bürger, die ohne Arbeitsvertrag für die Arbeitssuche in die Schweiz kommen.

    Ausländergesetz: Der Bundesrat zeigt Härte

    Nun macht der Bundesrat, was er vor der Abstimmung über die Zuwanderungs-Initiative angekündigt hatte: Er zieht die Schraube an bei arbeitslosen EU-BürgerInnen in der Schweiz. Sie sollen das Land rascher verlassen müssen.

    Dominik Meier

  • Medecins sans Frontières im Einsatz für Ebola-Kranke in Guinea.

    Ebola - die WHO schlägt Alarm

    Gegen 500 Menschen sind seit Anfang Jahr in Westafrika am Ebola-Virus gestorben, die Zahl der Toten steigt an. Betroffen sind Liberia, Sierra Leone und Guinea. In Ghana findet derzeit eine Krisensitzung zum Thema statt.

    Stephan Becker hat Viren zum Beruf gemacht; er ist Direktor am Robert-Koch-Institut der Universität Marburg.

    Simone Fatzer

  • In Jerusalem gehen israelische Polizisten gegen rechtsextreme jüdische Siedler vor, die versucht haben, israelische Araber in ihre Fahrzeuge zu zerren.

    Netanyahu unter Druck rechtsextremer Siedler

    In einem Wald bei Jerusalem ist die Leiche eines 16-jährigen Palästinensers gefunden worden. Für die Palästinenser ist klar: ein Racheakt jüdischer Siedler. Selbst die israelische Polizei vermutet einen Zusammenhang mit den drei entführten und ermordeten israelischen Jugendlichen.

    Die Lage in den besetzten Gebieten spitzt sich weiter zu.

    Torsten Teichmann

  • Deutsche Truppen neben einer Kampfdrohne in Afghanistan.

    Drohnen-Debatte im deutschen Bundestag

    Will die deutsche Armee unbemannte Flugzeuge, die von einem sicheren Kommandostand aus Ziele beschiessen können? In Deutschland wird die Frage bewaffneter Drohnen seit längerem kontrovers diskutiert, zurzeit im Bundestag.

    Casper Selg

  • Finanzministerin Widmer-Schlumpf macht sich stark für eine Verrechnungssteuer-Reform.

    Angriff auf das Bankgeheimnis im Inland?

    Die Verrechnungssteuer spült jährlich Milliarden in die Bundeskasse - eine wichtige Einnahmequelle. Der Bundesrat möchte sie anders anzapfen als bisher. Kritiker befürchten allerdings, dass die vorgeschlagene Reform einem Angriff auf das Bankgeheimnis im Inland gleichkommt.

    Jan Baumann

  • Das griechische Institut Demokritos konzentriert sich auf Nanotechnologie, Computertechnik, Nuklear- und Biowissenschaften. Bild: Halbleiterplatte.

    Schwere Zeiten für griechische Atomforscher

    Eines der bedeutendsten Atomforschungszentren Europas befindet sich in Griechenland. Ein von den USA zurückgelassener Mini-Kernreaktor hat griechische Forscher motiviert; sie gehören inzwischen zur Weltelite in diesem Bereich.

    Schuldenkrise und Sparprogramme haben das Atomforschungszentrum aber hart getroffen.

    Massimo Agostinis

  • Die Faszination fürs Technische, nicht einfach nur die Schulbank drücken, sondern auch arbeiten. Und dananch einen Beruf und Weiterbildungsmöglichkeiten haben – so die Argumente Jugendlicher, die sich für eine Berufslehre entschlossen haben.

    Nachwuchs gesucht für Industrie-Berufe

    Für viele Schülerinnen und Schüler endet dieser Tage die obligatorische Schulzeit, der Wechsel ins Berufsleben steht bevor. Immer weniger Junge entscheiden sich für eine Berufslehre.

    Der Industrieverband Swissmem hat Jugendlichen gefragt, weshalb sie sich für oder gegen eine Lehre in der Industrie entschieden haben.

    Tobias Fässler

  • «Nähschule im Waisenhaus Amsterdam» - ein Bild von Max Liebermann. 1999 hat das Kunstmuseum Chur das Bild der  Alleinerbin des im KZ verstorbenen Besitzers zurückgegeben.

    Stiftung Oskar Reinhart erinnert an Max Liebermann

    Max Liebermann war Maler und Jude. Er gehörte zu den bekanntesten deutschen Malern, und er sammelte Kunst. Ein Teil davon wurde nach 1933 in die Schweiz verkauft. Viele Bilder Liebermanns fanden auch als Fluchtkunst den Weg in die Schweiz.

    Nun erinnert die Stiftung Reinhart in Winterthur an diese Zeit.

    Karin Salm

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Judith Huber