Ausnahmezustand in Mazedonien

  • Donnerstag, 20. August 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 20. August 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 20. August 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die mazedonische Regierung sieht sich von der Flüchtlingssituation überfordert - und verstärkt die Polizeikräfte an den Grenzen mit der Armee.

    Ausnahmezustand in Mazedonien

    Wegen der wachsenden Zahl von Flüchtlingen hat Mazedonien den Notstand ausgerufen. An der Nord- und an der Südgrenze des Landes wird die Armee eingesetzt. Es gehe um die Sicherheit der mazedonischen Bevölkerung, sagt die Regierung in Skopje.

    Iren Meier

  • Weil der chinesische Bausektor lahmt, hat eine chinesische Zementfirma, an der der französisch-schweizerische LafargeHolcim-Konzern mit über 40 Prozent beteiligt ist, eine Gewinnwarnung herausgegeben.

    Chinas Wirtschaftskrise trifft auch die Schweiz

    In den vergangenen zehn Jahren ist China wirtschaftlich zur Nummer Zwei hinter den USA aufgestiegen. Weil Schweizer Unternehmen im Land der Mitte sehr aktiv sind, trifft die aktuelle Abkühlung der chinesischen Konjunktur auch sie.

    Massimo Agostinis

  • Ein Erkennungsmerkmal, mit dessen Hilfe die Sicherheitsbehörden mögliche Terroristen aufspüren könnte, gebe es nicht, sagt Fedpol-Chefin Nicoletta della Valle.

    «Ideologisch veredelter Hass auf unsere Gesellschaft»

    Jihadisten haben sich auch für die Schweiz zur zentralen Bedrohung entwickelt. Die Polizei hat zurzeit 200 gewaltbereite Personen im Fokus. Die Direktorin des Bundesamts für Polizei, Nicoletta della Valle, erklärt, warum ihre Behörde eigentlich immer zu spät kommt.

    Sascha Buchbinder

  • Der IWF müsste die Schuldenerleichterungen, die er für Griechenland fordert, nicht mittragen. Draufzahlen müssten die Europäer und einige private Gläubiger.

    Griechenland: Unstimmigkeiten innerhalb des IWF

    Der deutsche Bundestag hat grünes Licht gegeben für einen 86-Milliarden-Kredit an Griechenland - wenn die Griechen im Gegenzug Reformen umsetzen. Anders als bei den ersten zwei Hilfsprogrammen hat der IWF aber diesmal seine Beteiligung offengelassen.

    Schuldenerleichterungen für Griechenland sind die nicht ganz uneigennützigen Bedingungen des Währungsfonds.

    Maren Peters

  • Der ehemalige Militärvertraute Shwe Mann nähert sich immer stärker Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi an.

    Machtkampf unter Burmas starken Männern

    Wenige Monate vor den ersten freien Wahlen in Burma kämpft der aussichtsreichste Kandidat für das Präsidentenamt ums politische Überleben: Shwe Mann ist als Chef der regierenden Partei abgesetzt worden - und sollte auch sein Amt als Parlamentspräsident verlieren.

    Diese Abstimmung hat er aber nun überstanden. Interessant ist, mit welcher Unterstützung.

    Sascha Zastiral

  • «Ich wollte überleben und als ich dann am Ende des Krieges in Berlin überlebt habe, auch den Einmarsch der Russen, war mein Gefühl: du wirst nach deinen Möglichkeiten und Fähigkeiten das deine beitragen, damit eine solche Scheisse nie wieder passiert», sagte Egon Bahr vor einigen Jahren im Schweizer Fernsehen.

    Egon Bahr - Trauer um einen grossen alten Mann

    Die deutschen Sozialdemokraten trauern um einen ihrer Grandseigneurs: Egon Bahr, Vordenker und Architekt der deutschen Einheit, ist in der Nacht auf Donnerstag 93-jährig gestorben. Bis zuletzt hatte er sich aktiv in die Politik eingemischt, als Sicherheitsexperte und Politstratege.

    Ursula Hürzeler hat Egon Bahr als ehemalige Deutschland-Korrespondenten öfters getroffen. Ein Nachruf.

  •  Die Westsahara ist sechs Mal so gross wie die Schweiz und besteht zu grossen Teilen aus Steppen und Wüste, ist aber reich an Bodenschätzen. Zwei Drittel des Gebiets sind von Marokko besetzt und werden seit den 1980er-Jahren durch einen Wall vom Rest der Westsahara getrennt, den die Polisario kontrolliert und verwaltet.

    Westsahara: Rabats Zorn auf die Schweiz

    Der jahrzehntealte Konflikt um das Gebiet in Westafrika ist seit längerem aus den Schlagzeilen verschwunden; doch auf einmal rückt das Thema näher an die Schweiz heran.

    In einem scharfen Brief an Aussenminister Didier Burkhalter wirft Marokko der Schweiz vor, sich in den Konflikt mit den Sahrauis einzumischen.

    Rafael von Matt

  • In der Schweiz leiden über zwei Millionen Menschen an chronischen Krankheiten,  etwa an Diabetes, Herz-Problemen, chronischen Lungenerkrankungen, Depressionen, Demenz, Arthrose oder Rheuma.

    Vom Heilen zum Pflegen

    Das Gesundheitswesen in der Schweiz hat sich bisher zu stark auf die Versorgung akuter Krankheitsfälle konzentriert. Angesichts der steigenden Zahl chronischer Erkrankungen muss sich das Gesundheitswesen umorientieren. Zu diesem Schluss kommt der neue Gesundheitsbericht.

    Christine Wanner

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Matthias Kündig