Barack Obama erhält den Friedensnobelpreis

  • Freitag, 9. Oktober 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 9. Oktober 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 9. Oktober 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Das Nobel-Komitee in Oslo würdigt den US-Präsidenten und «Hoffnungsträger» mit dem Friedensnobelpreis. Die weltweiten Reaktionen sind überwiegend positiv. Obama selber sieht in der Ehrung einen «Aufruf zum Handeln».

Weitere Themen:

Die Philippinen sind von heftigen Regenfällen heimgesucht worden, Dutzende Menschen kamen ums Leben. In der Schweiz hielt die Glückskette ihren nationalen Sammeltag für die Katastrophen-Opfer in Asien ab.

Der tschechische Präsident Klaus fordert eine Ausnahmeklausel im Reformvertrag der Europäischen Union.

Beim Klimaschutz sind die Staaten noch weit von einer Einigung entfernt.

Beiträge

  • Friedensnobelpreis für Barack Obama

    Barack Obama wird mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Seit dem Amtsantritt des US-Präsidenten sei in der Welt schon viel geschehen, was das internationale Klima verändert habe, begründete das Preiskomitee seinen überraschenden Entscheid.

    Fredy Gsteiger

  • Begeisterung, Verwunderung, aber auch Zweifel

    Kaum jemand hat damit gerechnet, dass Barack Obama den Friedensnobelpreis erhält. Ob ihm der Preis hilft, seine grossen Reformprojekte voran zu bringen, darf bezweifelt werden.

    Max Akermann

  • Experte: Bestätigung und Verpflichtung zugleich

    Obamas Wille, die Welt zum Guten zu verändern, werde mit dem Friedensnobelpreis noch verstärkt. Der Preis sei aber auch eine Verpflichtung für den US-Präsidenten. Das sagt der Strategieexperte Christoph Bertram im Gespräch mit Philipp Scholkmann.

    Philipp Scholkmann

  • Überschwemmungen auf den Philippinen fordern Dutzende Tote

    Seit rund zwei Wochen sucht eine Reihe von Naturkatastrophen verschiedene asiatische Länder heim. Angefangen hatte alles auf den Philippinen. Und dieser Inselstaat ist auch heute wieder in den Schlagzeilen.

    Martin Durrer

  • Katastrophenhilfe - eine Industrie?

    Die Naturkatastrophen in Asien haben viele Hilfsorganisationen aus aller Welt mobilisiert, vielleicht sogar zu viele. Denn oft stünden sich die Helfer fast auf den Füssen herum, wird kritisiert.

    Richard Munz, Dozent für humanitäre Einsätze und Buchautor, spricht im Interview mit Philipp Scholkmann kritisch von «humanitärem Showbusiness».

    Philipp Scholkmann

  • Zum nationalen Sammeltag: Die Philosophie der Glückskette

    Die humanitäre Spendensammel-Organisation der SRG SSR idée suisse, die Glückskette, hat einen Sammeltag für Asien durchgeführt.

    Auch sie sei mit den Problemen konfrontiert, welche die zunehmende Konkurrenz auslöse, sagt Glückskette-Koordinator Roland Jeanneret im Gespräch mit Philipp Scholkmann.

    Philipp Scholkmann

  • EU-Reformvertrag: Vaclav Klaus lässt nicht locker

    Im Kampf gegen den EU-Reformvertrag stellt der tschechische Präsident Vaclav Klaus eine neue Hürde auf und stellt Forderungen im Gegenzug für seine Unterschrift.

    Um Forderungen von Vertriebenen nach der Rückgabe von Eigentum vorzubeugen, müsse der Reformvertrag für Tschechien einen Anhang erhalten, sagte Klaus vor Journalisten in Prag.

    Seiner Ansicht nach sei ein solcher Zusatz schnell zu bewerkstelligen. Es gehe dabei um den «rechtlichen Schutz der Bürger und die Stabilität des Eigentums in unserem Land», so Klaus.

    Vor einer Ratifizierung des Lissabon-Vertrags müsse deshalb bei der Grundrechtscharta der EU für Tschechien eine Ausnahme vereinbart werden, wie sie auch bereits für Polen und Grossbritannien gilt. Sonst könne der Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg die tschechische Gesetzgebung und sogar zeitlich zurückliegende Urteile überprüfen, sagte Klaus.

    Marc Lehmann

  • Klima-Abkommen: Keine Einigung in Sicht

    Im Dezember soll in Kopenhagen ein neues Abkommen zum Schutz des Klimas in den Grundzügen beschlossen werden. Doch noch sind die Länder noch weit von einer Einigung entfernt darüber, wie der Ausstoss der Treibhausgase gesenkt werden könnte.

    Mit tiefen Gräben zwischen armen und reichen Ländern ist die vorletzte Vorbereitungsrunde für den geplanten neuen Weltklimavertrag zu Ende gegangen. Das letzte Vorbereitungstreffen findet in November in Barcelona statt.

    Die G-77-Gruppe der Entwicklungsländer warf den Industrieländern vor, sie wolle das Kyoto-Protokoll mit verbindlichen Vorgaben für die Reduzierung der Treibhausgase über den Haufen werfen.

    Markus Mugglin

  • Leipzig: Erinnerung an den «Tag der Entscheidung»

    Am 9. Oktober 1989 verlor das SED-Regime der damaligen DDR seine Autorität. Heute vor zwanzig Jahren gingen in Leipzig 70‘000 Menschen auf die Strasse - trotz drohenden Schiessbefehls. Sie protestierten gegen Diktatur und Unterdrückung und forderten Freiheit und Demokratie.

    Veronika Meier

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Judith Huber