«Bei Emmanuel Macron ist eine positive Dynamik drin»

  • Dienstag, 21. März 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 21. März 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 21. März 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die fünf, die für die Präsidentschaft kandidieren: François Fillon, «les Républicains»; Emmanuel Macron, «En Marche!»; Jean-Luc Melenchon, «La France insoumise»;  Marine Le Pen, «Front National» ; Benoît Hamon, «Parti Socialiste».

    «Bei Emmanuel Macron ist eine positive Dynamik drin»

    Fast zehn Millionen Menschen haben am Montagabend die Fernsehdebatte der französischen Präsidentschaftskandidaten verfolgt. Laut Umfragen hat der unabhängige ehemalige Wirtschaftsminister Emmanuel Macron mit seinem Programm «En Marche!» die Debatte für sich entschieden.

    Auch Frank Baasner, Direktor des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg, hat die dreistündige Wahlkampf-Sendung mitverfolgt. Das Gespräch.

    Samuel Wyss

  • Martin McGuinness war in der Lage, die Ängste und Wünsche der anderen Seite zu respektieren und mit symbolischen Gesten der Versöhnung aufzufangen. Das verschaffte ihm den Respekt von Leuten, die den jungen McGuinness als Ausbund der Hölle gefürchtet hatten.

    Martin McGuinness – ein langer gradliniger Weg

    Der nordirische Politiker Martin McGuinness ist im Alter von 66 Jahren in seiner Heimatstadt Derry einem Herzleiden erlegen. Als Kommandant der Irisch-Republikanischen Armee IRA war er eine zentrale Figur im Nordirlandkonflikt.

    Er wandelte sich vom Kämpfer zum Friedensstifter und Vertreter der gewaltlosen Politik. Eine Würdigung.

    Martin Alioth

  • Der syrische Flüchtling, dessen Selfie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel um die Welt ging, wurde als Terrorist beschimpft. Er hat in Würzburg gegen Facebook geklagt – und verloren. Bild: Anas Modamani mit seinem Anwalt vor Gericht.

    Deutschlands Kampf gegen Hassbotschaften im Internet

    Soziale Medien wie Facebook oder Twitter werden immer mehr zum Medium hemmunglos Wütender, teilweise mit gravierenden Folgen für die Betroffenen. In Deutschland versucht die Regierung, diesem Missbrauch mit Gesetzen zu begegnen. Das gelingt aber nur zum Teil.

    Peter Voegeli

  • Warum müssen wir für unsere Armut auch noch Strafe zahlen? Das Unverständnis vieler Bulgarinnen und Bulgaren hat zu Protesten gegen das neue Gesetz Lukaschenkos geführt. Dieser argumentiert, man müsse gegen Müssiggänger vorgehen. Bild: «Lukaschenko, hör auf, die Rosinen aus dem Brot zu picken!», steht auf dem Plakat der Protestierenden in Minsk.

    Weissrussland – Proteste gegen Strafen für Arbeitslose

    Seit Wochen gehen Menschen in weissrussischen Städten auf die Strasse.

    Sie wehren sich gegen ein neues Gesetz, das sie als «Schmarotzer-Steuer» bezeichnen: Arbeitsfähige Weissrussen und Weissrussinnen, die länger als ein halbes Jahr ohne Beschäftigung sind, werden zu einer Geldstrafe verdonnert. Obwohl Langzeitherrscher Lukaschenko die Umsetzung des Gesetzes auf Eis gelegt hat, hat sich die Situation bis jetzt nicht beruhigt. Das Gespräch mit dem weissrussischen Schriftsteller Victor Martinovich.

    Samuel Wyss

  • Ein Wahlplakat in der bulgarischen Hauptstadt Sofia wirbt für die liberal-konservative Partei GERB.

    Bulgarien – zwischen Russlandfreundlichkeit und EU-Kritik

    Ende November 2016 wurde im EU-Land Bulgarien Rumen Radew, der moskaufreundliche Töne anschlug, zum Präsidenten gewählt. Am Sonntag wählt das Land ein neues Parlament.

    Es zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab zwischen einem moskaufreundlichen Wahlbündnis und einer konservativen, proeuropäischen Partei. Zur Aufregung um bulgarische Politiker, die mit Moskau auf Tuchfühlung gehen, gesellt sich eine weitverbreitete Enttäuschung über die EU.

    Urs Bruderer

  • Maurerlehrling Mario: Trotz verschiedener Meinungen, was etwa die Zuwanderung anbelangt, trotz manchmal rauem Ton: Die angehenden Maurer gehen respektvoll miteinander um.

    Serie «17 – wir und die anderen»: Maurerlehrling Mario

    Das Thema Zuwanderung ist für erstaunlich viele 17-Jährige etwas, das sie beschäftigt. Der 17-jährige Maurerlehrling Mario aus Wädenswil sympathisiert mit der SVP. Mit Ausländern hat er zwar gute, aber auch schlechte Erfahrungen gemacht. Das Porträt.

    Samuel Burri

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Marcel Jegge