Benazir Bhuttos Sohn kann Pakistan nicht retten.

  • Montag, 31. Dezember 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 31. Dezember 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 31. Dezember 2007, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Egal wer die Wahl in Pakistan gewinnt, ohne Benazir Bhutto werde es das Land kaum schaffen, meint ein erfahrener US-Aussenpolitiker.

Weitere Themen:

Nach der gefälschten Wahl droht Kenia im Chaos zu versinken.

Die ersten Vor-Entscheidungen im US-Wahlkampf fallen in Iowa.

Droht uns nach der Spass- die Verbots-Gesellschaft?

Beiträge

  • Ohne Beanzir Bhutto hat Pakistan kaum Chancen

    Egal wer die Wahl in Pakistan gewinne, man könne davon ausgehen, dass Pakistan es ohne Benazir Bhutto nicht schaffen werde. Das meint einer der bekanntesten aussenpolitischen Experten der USA, Peter Galbraith.

    Bhuttos Volkspartei PPP sei praktisch die einzige wirklich nationale Institution in Pakistan. Jetzt, da die Partei ihre Führerin verloren habe, sei das Land in Gefahr.

    Welche Chancen räumt er Sohn und Ehemann Bhutto ein?

    Casper Selg im Gespräch mit Peter Galbraith.

  • Der Wahlausgang stürzt Kenia ins Chaos

    Kenia wollte eine Präsidenten-Wahl durchführen, die in Afrika Vorbild-Wirkung hätte haben sollen. Doch es kam anders: Mehr als 120 Menschen starben in gewalttätigen Protesten gegen eine Entscheidung, die offensichtlich auf Fälschungen beruht.

    Die Wahlkommission hatte den bisherigen Amtsträger, Präsident Mwai Kibaki, zum Sieger ernannt.

    ARD-Korrespondent Marc Engelhardt

  • Startschuss zur US-Präsidenten-Wahl

    In der Nacht auf Freitag soll für die USA eine neue Aera anbrechen. Dann findet im winterlich kalten Iowa die erste Ausmarchung der US-Präsidentschaftswahl statt. Und die Spitzenreiter beider Parteien liefern sich ein krimiwürdiges Kopf-an-Kopf-Rennen.

    Nach Iowa folgen die Vorwahlen Schlag auf Schlag bis zum 5. Februar, an dem die Wähler in über 20 Staaten, entscheiden, wen sie für die Republikaner und Demokraten ins Rennen schicken wollen.

    Wer in Iowa die Nase vorn hat, ist bei dieser Wahl entscheidender als je zuvor. Aus

    Peter Voegeli

  • Kommt nach der Spass- die Verbotsgesellschaft?

    Der Zeitgeist verlangt wieder nach mehr Ordnung und klaren Regeln. Nicht nur ein paar Schweizer Kantone, oder etwa Rumänien, verbieten das Rauchen in öffentlichen Lokalen. Nein sogar Frankreich tut das.

    Man stelle sich das mal vor: Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir im Café Flor ohne Zigaretten.

    Kritiker meinen, dieser Trend werde mehr und mehr zu einer Verbotsgesellschaft führen. Und sie sinnieren darüber, woher der Trend eigentlich kommt.

    Elmar Plozza

  • Ohne Frauen keine Börsenkotierung in Norwegen

    Ab 2008 müssen norwegische Aktiengesellschaften, welche an der Osloer Börse kotiert sind, mindestestens 40 Prozent Verwaltungsrätinnen nachweisen können.

    Wer das nicht schafft, muss weg von der Börse oder aber wird vom Staat dichtgemacht.

    Bruno Kaufmann

  • Dieter Hildebrandt, Kabarettist und Weltenbeobachter

    Dieter Hildebrandt ist ein Mann, der die Politik, die Gesellschaft und ihre Entwicklung seit den Fünfzigerjahren sehr genau beobachtet. Damals hatte er begonnen, Kabarett zu machen.

    Schon in den Sechzigern war er eine berühmte Nummer, als Mitglied der legendären Münchner Lach- und Schiessgesellschaft. Aber auch als Allein-Darsteller, etwa in der Böll-Verfilmung «Dr. Murkes gesammeltes Schweigen».

    Hildebrand blieb der führende deutsche politische Kabarettist bis heute, auch wenn er den «Scheibenwischer» nicht mehr bedient. Der 80jährige tritt kürzer, aber er tritt immer noch. Und die Welt, ist sie besser geworden?

    Casper Selg im Gespräch mit Dieter Hildebrandt

Autor/in: Casper Selg