Berlin drückt aufs Tempo beim Steuerabkommen

  • Mittwoch, 22. April 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 22. April 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 22. April 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die deutsche Regierung hat ein Gesetz gegen Steuerflucht verabschiedet. Will der Bundesrat gravierende Folgen für die Schweizer Wirtschaft vermeiden, muss er möglichst rasch mit Berlin über ein neues Steuerabkommen verhandeln.

Weitere Themen:

Ein Ende der Krise ist laut dem Internationalen Währungsfonds noch nicht in Sicht.

In Grossbritannien reisst die Krise ein Loch von fast 300 Milliarden Franken in die Staatskasse.

Die Züricherinnen und Zürcher freuen sich auf die Westumfahrung und hoffen auf ruhigere Verhältnisse.

Beiträge

  • Deutschland erhöht Druck auf Steuerflüchtlinge

    Mit einem neuen Gesetz gegen Steuerflucht will die deutsche Regierung es Bürgern und vor allem auch Firmen erschweren, unversteuertes Geld über die Grenze schleusen.

    Ursula Hürzeler

  • Bürgerliche wollen sich von Berlin nicht hetzen lassen

    Mit der Verabschiedung des Gesetzes gegen Steuerflucht hat Deutschland auch den Zeitdruck auf die Schweiz erhöht. Das kommt vor allem bei den Bürgerlichen schlecht an.

    Bisher hatte der Bundesrat beim neuen Steuerabkommen mit Deutschland auf Zeit gespielt. Angesichts der Wichtigkeit des deutschen Markts für die Schweizer Wirtschaft müsse er jetzt sofort Verhandlungen mit Berlin aufnehmen, fordern linke Politiker. Die Bürgerlichen dagegen wollen sich von Deutschland nicht drängen lassen.

    Fredy Gasser

  • Economiesuisse möchte auf Zeit spielen

    Mit einem neuen Gesetz gegen Steuerflucht hat Berlin indirekt auch die Schweiz unter Zugszwang gebracht. In der Wirtschaft gehen die Meinungen über den Tempodruck aus Deutschland auseinander.

    Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse möchte bei den Verhandlungen zwischen der Schweiz und Deutschland über ein neues Steuerabkommen auf Zeit spielen. Er hofft auf einen Regierungswechsel in Berlin im Herbst. Die Handelskammer Deutschland-Schweiz dagegen wünscht sich eine schnelle Regelung.

    Markus Mugglin, Casper Selg

  • Rekordloch in britischer Staatskasse

    Der britische Finanzminister rechnet für das laufende Jahr mit einem Haushaltsdefizit in der Höhe von 12 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Das ist mit der finanzpolitischen Richterskala schon gar nicht mehr zu messen.

    Martin Alioth

  • Weltwirtschaft schrumpft

    Der Internationale Währungsfonds stellt der Weltwirtschaft eine düstere Prognose. Dieses Jahr dürfte die globale Wirtschaftsleistung erstmals seit Jahrzehnten um 1,3 Prozent schrumpfen.

    Beat Soltermann

  • Andreas Notter spricht über seine Geiselhaft

    Wenige Tage nach seiner Befreiung auf den Philippinen ist der entführte Schweizer IKRK-Mitarbeiter Andreas Notter in die Schweiz zurückgekehrt.

    Am Hauptsitz des Internationalen Roten Kreuzes (IKRK) in Genf sprach er vor den Medien erstmals über seine Geiselhaft, seine Freilassung und die Zukunft von IKRK-Einsätzen auf den Philippinen.

    Fredy Gsteiger

  • Obama krebst zurück in Folter-Debatte

    US-Präsident Barack Obama hat seine Zusicherung an CIA-Mitarbeiter relativiert, wonach sie wegen der Anwendung brutaler Verhörmethoden nicht vor Gericht gestellt würden.

    Es sei Sache des Justizministers zu entscheiden, ob diejenigen angeklagt werden, die «diese rechtlichen Entscheidungen formuliert haben», sagte Obama nun am Dienstag.

    Peter Voegeli

  • Zürich West freut sich auf ruhigere Zeiten

    Am 4. Mai wird die Zürcher Westumfahrung eröffnet. Damit beginnt ein neues Kapitel in Zürich-Wiedikon: Die Weststrasse soll wieder werden, was sie einmal war: eine ruhige Quartierstrasse.

    Sonja Schmidmeister

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Sabine Manz