Beruhigung an den Börsen

  • Freitag, 17. August 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 17. August 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Freitag, 17. August 2007, 19:00 Uhr, DRS 2

Die US-Notenbank senkt die Zinsen und beruhigt damit die Börsen.

Weitere Themen:

Die Auslandschweizer werden von allen Parteien umworben.

Die sieben grössten Autofabrikanten Japans bezahlen Schadenersatz für Atemwegserkrankungen.

Der venezolanische Präsident Chávez will eine längere Amtszeit.

Beiträge

  • Grösste US-Hypobank gerät in den Strudel der Finanzmarktkrise

    Die US-Notenbank hat einen Leitzins gesenkt. Danach beruhigten sich die Börsen zumindest vorübergehend. Überstanden ist die Krise aber noch nicht.

    Die grösste US-Hypothekenbank, die Countrywide, muss ihre volle Kreditlimite ausschöpfen. Das ist ein Hinweis auf die extreme Schräglage des Instituts.

    Peter Voegeli

  • Ratingagenturen warnten nicht vor US-Hypokrise

    An den Finanzmärkten wirken die Ratingagenturen als Qualitätsprüfer. Sie sollten Gefahren und Risiken rechtzeitig erkennen und Investoren warnen.

    Die US-Hypothekarkrise aber haben die Ratingagenturen aber nicht vorhergesehen.

    Beat Soltermann

  • Parteien buhlen um Auslandschweizer

    Der frei werdende Sitz im Vorstand der Organisation der Auslandschweizer wird erst im Frühling wieder besetzt. Darum gebuhlt hatten FDP, SP und besonders laut die SVP.

    Die Parteien haben offenbar das Wählerpotential der AuslandschweizerInnen entdeckt und kämpfen um eine gute Position.

    Olivia Ebinger

  • Autokonzerne in Japan bezahlen Schadenersatz für Asthma

    Abseits der Schlagzeilen ist in Japan ein Schiedsspruch gefällt worden, der für die Automobilwirtschaft weltweit teure Folgen haben könnte.

    Sieben der grossen japanischen Autokonzerne haben sich mit 520 Klägern nach jahrelangen juristischen Händeln geeinigt. Sie bezahlen umgerechnet 7,5 Millionen Euro Schadenersatz. Die Klagenden warfen den Automobilfirmen vor, sie seien verantwortlich für Atembeschwerden und Asthma.

    Peter Achten

  • Verdrängte Apartheid-Vergangenheit in Südafrika

    1989 versuchten vier Polizisten und ein Minister des südafrikanischen Apartheidsregimes den schwarzen Kirchenführer Frank Chikane umzubringen. Sie behandelten seine Unterwäsche mit Nervengift.

    Chikane überlebte. Die weissen Täter kamen 18 Jahre später bei einem Prozess mit bedingten Gefängnisstrafen davon. Anderenorts würde das milde Urteil Proteste auslösen. In Südafrika allerdings ist man froh, dass dieser Prozess jetzt vorüber ist.

    ARD-Korrespondentin Dagmar Wittek

  • Präsident Chávez will längere Amtszeit

    Die Verfassung Venezuelas soll tiefgreifend geändert werden. Unter anderem soll nach dem Wunsch von Präsident Hugo Chávez die Möglichkeit zur unbegrenzten Wiederwahl des Präsidenten eingeführt werden.

    Damit kehrt Chávez zu einer lateinamerikanischen Unsitte zurück, die überwunden zu sein schien.

    Ulrich Achermann

  • Angst vor den Muslimbrüdern in Ägypten

    In Ägypten könnte die islamistische Opposition an die Macht kommen, wären die Wahlen denn tatsächlich frei. Deshalb setzt der ägyptische Präsident Hosni Mubarak auf Repression.

    Er geht regelmässig gegen die grösste islamische Oppositionsgruppe, die Muslimbrüder, vor und beschneidet die Rechte und Freiheiten der Bevölkerung.

    Iren Meier

Autor/in: Martin Durrer