Billionen-Verlust durch Finanzkrise befürchtet

  • Dienstag, 8. April 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 8. April 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 8. April 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die von den USA ausgegangene Finanzkrise könnte weltweit Verluste von fast einer Billion Dollar verursachen. Das ist die neue Schätzung des Internationalen Währungs-Fonds IWF.

Weitere Themen:

Im Steuerstreit mit der EU zeichnet sich eine Entspannung ab.

Spaniens Premier Zapatero hat sein Programm vorgestellt.

Die US-Militärführung in Irak fordert von der Politik mehr Zeit. 

Beiträge

  • Schlechte Arbeit wird belohnt.

    Finanzkrise könnte eine Billion Dollar kosten

    Die von den USA ausgegangene Finanzkrise und deren Folgen verursachen weltweit Verluste von voraussichtlich rund 950 Milliarden Dollar. Das schätzt der Internationale Währungsfonds.

    Der Währungsfonds berücksichtigt in seiner Prognose auch die fallenden Preise der US-Immobilien. Er betont aber, alle Schätzungen seien ungenau, doch stehe der Finanz-Sektor vor weiteren Belastungen.

    Frage an Markus Mugglin: Wie ist diese Zahl einzuschätzen?

    Hans Ineichen

  • Spaniens Premier José Luis Rodriguez Zapatero.

    Zapatero wirbt für seine Regierung

    Der spanische Premier José Luis Rodriguez Zapatero will in seiner zweiten Amtszeit die erlahmte Wirtschaft mit einem umfassenden Konjunktur-Programm ankurbeln.

    Zapatero stellte im Parlament das Ausgaben-Programm seiner Regierung vor, das unter anderem Steuererleichterungen für Arbeitnehmer, Rentner und Unternehmen vorsieht.

    Das Parlament stimmt am Mittwoch über die Wahl Zapateros zum Regierungschef ab. Dabei wird dieser die erforderliche absolute Mehrheit vermutlich verfehlen.

    Iberien-Korrespondent Alexander Gschwind

  • Wenn Kulturen aufeinander prallen

    Der Schriftsteller Ilija Trojanow lebt absichtlich immer wieder als Fremder. Im Rahmen der Veranstaltung «Wenn Kulturen aufeinander prallen» ist er im Kunsthaus Zürich aufgetreten.

    Geboren wurde er in Bulgarien. 1971 floh er als 6-Jähriger mit seinen Eltern über Jugoslawien und Italien nach Deutschland.

    Später zog die Familie weiter nach Kenia. Seither zieht er in der Weltgeschichte umher. Trojanow lebt nicht nur in der Fremde, er arbeitet auch als Schriftsteller mit dem Thema «fremd sein».

    Frage an Trojanow: Sind die Kulturen nach ihrer Flucht aus Bulgarien aufeinander geprallt?

    Hans Ineichen

  • US-Oberbefehlshaber in Irak, David Petraeus (l.).

    US-General fordert Denkpause in Irak

    US-General David Petraeus hat in seinem Lagebericht zu Irak vor einem raschen Truppen-Abbau gewarnt.

    Er sehe zwar Fortschritte bei der Sicherheit in Irak, erklärte Peträus vor dem US-Senat. Nach dem geplanten Abzug solle es aber eine Pause geben. Danach müsse die Lage erneut geprüft werden.

    Peter Voegeli aus Washington

  • Entspannung im Steuerstreit

    Im Steuerstreit zwischen der Schweiz und der EU zeichnet sich eine Entspannung ab, obwohl Bern und Brüssel im Hauptpunkt weiter auf ihren Positionen beharren.

    Nach der dritten Gesprächsrunde in Bern war von Fortschritten und einem konstruktiven Klima die Rede.

    Haupt-Streitpunkt ist die Frage, ob das Freihandels-Abkommen zwischen der Schweiz und der EG von 1972 auf kantonale Regelungen zur Unternehmens-Steuerreform anwendbar ist.

    Philipp Burkhardt

  • Nach China buhlt auch Indien um Afrika

    In Neu Delhi hat der erste Afrika-Indien-Gipfel begonnen. Dort will Indien die Beziehungen zu einer Vielzahl von afrikanischen Ländern neu ordnen.

    Afrika ist ins Visier Delhis gerückt, da die boomende indischeWirtschaft neue Energiequellen und Bodenschätze sucht. China ist im rohstoffreichen Afrika mehr und mehr präsent. Das lässt Indien, die andere aufstrebende Wirtschaftsmacht Asiens, nicht kalt.

    Afrika-Korrespondent Ruedi Küng

  • In Nepal wird die Monarchie abgewählt

    In Nepal wird am Donnerstag eine Verfassungs gebende Versammlung gewählt. Sie wird die Monarchie unter König Gyanendra wohl beenden.

    Nepal steckt mitten in einem rasanten Wandel. Erst zwei Jahre ist es her, dass die maoistischen Untergrundkämpfer ihre Waffen niederlegten und in die Politik einstiegen.

    Im Januar verwandelte die Übergangsregierung das Königreich im Himalaya dann zur Demokratischen Bundesrepublik. Jetzt also steht der nächste Schritt bevor.

    Thomas Bärthlein

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Judith Huber