Böses Erwachen für Irlands Regierung

  • Montag, 22. November 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 22. November 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 22. November 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Irland schlüpft unter den europäischen Rettungsschirm, doch der Regierung hilft das wenig.

Weitere Themen:

Harte Strafen für Schweizer Schläger: Ein Münchner Gericht schickt drei Jugendliche für Jahre ins Gefängnis.

Genugtuung für die Opfer: Der ehemalige Rebellenführer Bemba muss sich für Greueltaten im Kongo verantworten.

Der Papst lockert das Kondomverbot und verwirrt die Gläubigen.

Beiträge

  • Die irische Regierung wankt

    Mit ihrem Gezerre um den europäischen Rettungsschirm hat die irische Regierung bei der Bevölkerung viel Vertrauen verspielt. Nun wenden sich auch die ersten Koalitionspartner von Ministerpräsident Cowen ab.

    Die Grünen wollen die Regierung nur noch so lange stützen, bis die EU-Hilfe und die Sparmassnahmen unter Dach sind. Danach wollen sie Neuwahlen. Gespräch mit Grossbritannien-Korrespondent Martin Alioth.

    Ursula Hürzeler

  • Macht der Rettungsschirm den Euro sicherer?

    Irland hat nachgegeben und um Finanzhilfe gebeten. Die Europäische Zentralbank und einige europäische Staaten haben Irland zu diesem Schritt gedrängt. Sie dachten dabei auch an ihre eigenen Banken.

    Denn irische Banken hatten grosszügige Kredite erhalten von europäischen Banken, allen voran von deutschen und britischen. Aber wird der Euro damit sicherer? Gespräch mit dem amerikanischen Starökonomen Barry Eichengreen.

    Urs Bruderer

  • Urteilsverkündung in München

    Für den Staatsanwalt war es ein «Amoklauf ohne Waffen». Bei einem Ausflug nach München vor anderthalb Jahren hatten drei Zürcher Jugendliche wahllos fünf Passanten zusammengeschlagen. Jetzt gab es dafür die Quittung.

    Das Gericht verurteilte die drei zu Strafen zwischen sieben und knapp drei Jahren Gefängnis. Härtere Urteile als wir sie in der Schweiz kennen. Und trotzdem statuierte das Münchner Gericht kein Exempel.

    Alexander Sautter

  • Maurer legt erste Sparpläne vor

    Verteidigungsminister Maurer muss massiv sparen. Künftig soll die Armee pro Jahr mit einer Milliarde Franken weniger und bloss noch 80'000 Mann auskommen. Das hat der Bundesrat vor knapp zwei Monatenbeschlossen.

    Nun legt Bundesrat Maurer dar, wo er überall abbauen müsste, will er dieses Ziel erreichen. Fast überall, warnt der VBS-Chef. Denn bei einer Milliarde weniger pro Jahr bliebe in der Schweizer Armee kein Stein auf dem anderen.

    Elisabeth Pestalozzi

  • Der Papst lockert das Kondomverbot

    In gewissen Fällen soll es auch Katholiken möglich sein, ein Präservativ zu benutzen. Etwa für männliche Prostituierte, die Aids haben. Das sagt Papst Benedikt XVI. in einem Buch, das in acht Sprachen veröffentlicht wird. Eine Überraschung.

    Denn bisher galt das Kondom in Rom als Inbegriff für das unmoralische Ausleben der Sexualität.Gespräch mit Hansjörg Schultz, dem Leiter Religion bei Radio DRS.

    Ursula Hürzeler

  • Prozess gegen Jean-Pierre Bemba

    Es ist das erste Mal, dass einem so ranghohen Politiker vor dem internationalen Strafgerichtshof in Den Haag der Prozess gemacht wird. Jean-Pierre Bemba war Vizepräsident der Demokratischen Republik Kongo. Ihm werden Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Last gelegt.

    Veronika Meier

  • Notfall-Hausarztpraxis im Spital

    Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer gehen mit einer Verletzung oder einer Krankheit nicht mehr zum Hausarzt, sondern direkt ins Spital. Das führt dazu, dass die Spitalnotfälle oft überlastet sind mit Fällen, die gar nicht dorthin gehören.

    Das ist schlecht für die Patienten und treibt die Kosten in die Höhe. Um den Spitalnotfall zu entlasten, richten immer mehr Spitäler Notfallpraxen für leichte Fälle ein. Vorbild ist das Kantonsspital Baden.

    Roman Fillinger

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Judith Huber