Boris Johnson geht von Bord

  • Donnerstag, 30. Juni 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 30. Juni 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 30. Juni 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der ehemalige Londoner Bürgermeister verkündet vor den Medien, dass er nicht für das Amt des Tory-Vorsitzenden und für die Nachfolge von Premier Cameron kandidieren wird

    Boris Johnson geht von Bord

    Die Kandidatenliste für die Nachfolge von David Cameron als Vorsitzender der Konservativen Partei und als britischer Premierminister steht. Der als Favorit gehandelte frühere Londoner Bürgermeister Boris Johnson ist nicht dabei.

    Martin Alioth

  • Innenministerin Theresa May ist die Spitzenkandidatin für die Nachfolge von David Cameron.

    Theresa May - die neue «eiserne Lady»?

    Chaos, Verrat und rasante Seitenwechsel – das war die Schlussphase für die Bewerbungen um das Amt des britischen Premiers.

    Die Ausnahme: Ruhig, entschieden und humorvoll präsentierte die konservative Innenministerin Theresa May ihre Kandidatur und zeichnete dabei die Umrisse des künftigen Vorgehens mit der EU.

    Martin Alioth

  • Viele Studentinnen und Studenten fürchten die Enge, die sich mit dem «Brexit» im britischenKulturleben ausbreiten könnte.

    Der Zorn der britischen Jugend auf die Alten

    Konservativ gegen konservativ, links gegen links, Schottland gegen Nordengland, Ungelernte gegen Akademiker – nach der «Brexit»-Abstimmung in Grossbritannien zeigen sich tiefe Gräben.

    Der tiefste: 60 Prozent der Alten haben sich für «Leave» entschieden, 75 Prozent der Jungen für «Remain». Stimmen vom Campus der Manchester Metropolitan University.

    Joe Schelbert

  • Der Schweizer Kodex kam durch Druck von aussen zustande: Nachdem die Pharmafirmen unter anderem in den USA gesetzlich verpflichtet wurden, Verbindungen zu Ärzten offenzulegen, hat die europäische Fachorganisation gehandelt.

    Pharmafirmen, die Ärzte und das liebe Geld

    Auch in der Schweiz bezahlen Pharmafirmen namhafte Summen an Ärzte, Spitäler und andere Gesundheitsorganisationen. Rund 50 in der Schweiz tätige Pharmafirmen haben sich verpflichtet, öffentlich zu machen, wieviel Geld wohin floss.

    Was bedeutet die neue Transparenz für die Schweizer Ärzte und Ärztinnen? Gespräch mit Daniel Flach, medizinischer Leiter des City Notfalldienstes in Bern.

    Philip Meyer und Isabelle Jacobi

  • Die Strategie des IS scheint glasklar: «Wir befinden uns im Krieg mit der Türkei», heißt es in einem Mailaustausch zwischen einem syrischen und einem türkischen Terroristen. Bild: Beisetzung eines der Opfer des Attentats auf den Istanbuler Flughafen.

    Die Türkei im Visier des IS?

    Den jüngsten Anschlag am Atatürk-Flughafen in Istanbul schreibt die türkische Regierung dem «Islamischen Staat» zu. Rächt es sich nun, dass Erdogan die Islamisten jahrelang nicht wirklich ernst nahm, dass er vermutlich sogar mit dem IS kooperiert hat?

    Luise Sammann

  • Karinna Moskalenko. Die Anwältin glaubt felsenfest an ihren Mandanten.

    Die Menschenrechtlerin und der Oligarch

    Er war der reichste Mann Russlands – bis er wegen Steuervergehen zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde. Heute ist Michail Chodorkowski ein scharfer Kritiker des Kreml. Die russische Anwältin und Menschenrechtlerin Karinna Moskalenko hat ihn vor Gericht vertreten.

    Warum dieses Engagement - und wie beurteilt sie den Fall Chodorkowski, der nach wie vor polarisiert? Ein Gespräch.

    Judith Huber

  • Die grosse Mehrheit des syrischen Volk ist kriegsmüde, wünscht sich ein Ende der Zerstörung und der Not – und das stärkt Assads Position.

    Kein Raum für Kompromisse in Damaskus

    Russland unterstützt das syrische Regime aus der Luft. Am Boden hilft Iran und schickt Assad schiitische Kämpfer. Und in Damaskus meinen Vertreter des Regimes, ein Sieg Assads sei bloss eine Frage der Zeit. Eine Momentaufnahme aus Damaskus, und ein Treffen mit drei Politikern.

    Philipp Scholkmann

  • Das Schlimmste sei die Schere im Kopf – wenn Journalisten sich selbst zensierten, sagt Tomasz Zimoch. So sei es nun im polnischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Und: «Zwei Stunden, ein Fussballspiel mit Verlängerung. Wenn es in der Politik so klare Regeln gäbe.» Bild: die polnische Nati am 25. Juni, nach dem «Penalty-Krimi» gegen die Schweiz.

    Sport, Radio und ganz grosse Gefühle

    Der Pole Tomasz Zimoch ist Sportreporter mit Leib und Seele, 38 Jahre lang kommentierte er live am Radio – und wurde quasi zum polnischen Beni Thurnheer. Doch seine Popularität schützte ihn nicht vor der neuen Regierung, die ihn kurzerhand entliess.

    Urs Bruderer

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Matthias Kündig