BP stopft Bohrloch

  • Mittwoch, 4. August 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 4. August 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 4. August 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Quelle der Ölpest im Golf von Mexiko ist versiegelt, bestätigt die amerikanische Regierung.

Weitere Themen:

Bahnfahren in der Schweiz wird teurer.

In Russland lodern noch Hunderte Waldbrände. In Moskau hängt dichter Smog. Schilderungen aus der Hauptstadt.

Die neue Landnahme: Regierungen und private Investoren kaufen in grossem Stil Ackerland zusammen. Mit welchem Preis?

Schellenursli: über eine Männerphantasie.

Beiträge

  • Gute Nachrichten vom Golf von Mexiko

    Dem Ölkonzern BP ist es offenbar gelungen, Schlamm in die Steigleitung zu pumpen und das Leck im Bohrloch zu versiegeln. Das Bohrloch soll dennoch in einem weiteren Verfahren von unten durch Entlastungsbohrungen mit Zement und Schlamm endgültig gesichert werden.

    Laut Angaben der Regierung sind rund 75 Prozent des ausgelaufenen Öls verdampft, aufgelöst, verbrannt oder aufgefangen worden.

    Peter Voegeli

  • Höhere Bahntarife mit Zustimmung des Preisüberwachers

    Während Monaten hat Preisüberwacher Stefan Meierhans mit den Schweizer Bahn- und Transportunternehmen über die Preiserhöhungen verhandelt, die Mitte Dezember wirksam werden.

    Nur gerade bei den Einzel-Billetten und bei den Streckenabonnementen bremste Meierhans den geplanten Preisanstieg etwas ab.

    Alle übrigen Tariferhöhungen seien berechtigt.

    Dominik Meier

  • Wald- und Torfbrände in Russland breiten sich weiter aus

    Mehr als neunhundert Wald- und Torfbrände wüten noch immer im europäischen Teil Russlands. Für sieben Regionen gilt der Notstand. Das Feuer hat Dörfer zerstört, andernorts macht der Rauch zu schaffen.

    Zur Lage in Moskau das Gespräch mit NZZ-Korrespondent Markus Ackeret.

    Philipp Scholkmann

  • Fini lässt Berlusconi im Regen stehen

    Seit dem Bruch zwischen Italiens Premier Silvio Berlusconi und seinem einstigen Weggefährten Gianfranco Fini ist die Regierungsmehrheit nicht mehr gesichert. Die Anhänger Finis im Parlament haben eine eigene Fraktion gegründet und wollen nicht mehr blind Berlusconi folgen.

    Heute war die erste Nagelprobe. Auf dem Tisch lag ein Misstrauensvotum gegen einen Unterstaatssekretär wegen Verwicklungen in eine Geheimloge. Die Fini-Anhänger haben sich zwar der Stimme enthalten, Berlusconi damit gleichwohl im Regen stehen lassen.

    Massimo Agostinis

  • «Land Grabbing»

    Seit einigen Jahren kaufen Regierungen und Investmentfonds in Afrika, Asien und Lateinamerika riesige Flächen Ackerland, um dort Nahrungsmittel oder Biosprit anzubauen.

    Für die ausländischen Investoren ist es ein lohnendes Geschäft, das reichen Ertrag verspricht. Denn durch Klimawandel und Bevölkerungswachstum werden die natürlichen Ressourcen knapp. Die Zeche dafür zahlen meistens die lokalen Bauern und die Armen.

    Maren Peters

  • «Land Grabbing» auch in Down Under

    Landkauf im grossen Stil durch ausländische Investoren betrifft vor allem arme und schlecht entwickelte Länder. Aber auch reiche Industrieländer können für die landhungrigen Investoren durchaus attraktiv sein, wie das Beispiel Australien zeigt.

    Urs Wälterlin

  • Beliebter «Schellenursli»

    Den «Schellenursli» kennt in der Schweiz so ziemlich jedes Kind - die Geschichte des tapferen Bergbubs, mit den Illustrationen des Malers Alois Carigiet. Erfunden hat diesen Kinderbuch-Bestseller die rätoromanische Autorin Selina Könz, mit Künstlernamen Selina Chönz.

    Vor 10 Jahren ist sie gestorben - heute würde sie 100 Jahre alt. Was aber fasziniert an dieser Geschichte so sehr?

    Romana Costa

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Judith Huber