Britische Regierung veröffentlicht Brexit-Pläne

  • Donnerstag, 2. Februar 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 2. Februar 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 2. Februar 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Brexit-Minister David Davis: «Die besten Tage werden noch kommen.»

    Britische Regierung veröffentlicht Brexit-Pläne

    Das britische Unterhaus schloss am Mittwochabend mit klarer Mehrheit die Eintretensdebatte für den formellen Austritt aus der EU ab. Nun legte Brexit-Minister David Davis ein Weissbuch über die Fernziele der Regierung vor.

    Beim künftigen Zugang zum Europäischen Binnenmarkt wünschen sich die Briten ähnliche Regelungen wie bereits heute.

    Martin Alioth

  • Seit dem Brexit übt sich die EU in Sachen Finanzfragen in Zurückhaltung. Zürich Paradeplanz.

    Brexit blockiert EU-Marktzugang für Schweizer Banken

    Grossbritanniens Brexit hat Auswirkungen auf die Beziehungen der Schweiz zur EU, stellt Jörg Gasser fest, Staatssekretär für internationale Finanzfragen. Der Brexit sei verantwortlich dafür, dass die EU den Schweizer Banken Steine in den Weg legt, wenn es um deren Zugang zum EU-Markt geht.

    Philipp Burkhardt

  • Das SEM hatte im Februar und März in Eritrea Informationen gesammelt und überprüft, unter welchen Bedingungen Rückschaffungen möglich seien.

    Bundesverwaltungsgericht verschärft Asylpraxis gegenüber Eritrea

    Nur weil Eriteer ihr Land illegal verlassen und deswegen mit einer Strafe rechnen müssen, ist für die Schweiz kein Asylgrund mehr. Das Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen begründet sein Grundsatzurteil damit, dass die Bestrafungen nicht mehr so schwerwiegend ausfallen.

    Betroffen vom Gerichtsurteil sind Eritreer, die noch nie zum Nationaldienst aufgeboten wurden, ihn bereits absolviert haben oder aus dem Dienst entlassen worden sind.

    Dominik Meier

  • Die Schweiz bürgt finanziell für eine Hochseeflotte von 50 Schiffen. Archivbild.

    Riskante Bürgschaften für den Bund

    Dem Bund droht eine Entschädigungsforderung von bis zu 200 Millionen Franken, weil eine Betreiberin von zwölf Hochseeschiffen in Schieflage geraten ist. Der Bund bürgt für 50 Schiffe. Angesichts der Krise in der Schifffahrt eine riskante Angelegenheit.

    Finanzpolitiker fordern, der Bund müsse auch andere Bereiche mit Bürgschaften unter die Lupe nehmen.

    Gaudenz Wacker

  • In der Palliative Care für Kinder geht es immer um Extremsituationen.

    Ungenügende Sterbebegleitung bei Kindern

    Jedes Jahr sterben in der Schweiz gut 500 Kinder, etwa die Hälfte von ihnen im ersten Lebensjahr. Eine Studie des Kinderspitals Zürich und der Universität Basel kommt zum Schluss, dass die Schweiz bei der «Palliative Care» für Kinder grossen Nachholbedarf hat.

    Christoph Brunner

  • Heftige Krawalle in Bukarest.

    Rumäniens Bevölkerung aufgebracht

    Trotz bitterer Kälte protestieren in Rumänien Hunderttausende gegen die neue Regierung, die entschied, dass Korruption in vielen Fällen nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden kann. Staatspräsident Iohannis ist empört, die Justizaufsichtsbehörde hat Klage eingereicht.

    Ist das Vorhaben noch zu stoppen?

    Urs Bruderer

  • Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko: 54 Prozent der Landsleute seien für eine Nato-Mitgliedschaft.

    Ukrainische Provokation Richtung Russland

    In der Ostukraine sind trotz einer vereinbarten Waffenruhe die Kämpfe wieder aufgeflammt. Der ukrainische Präsident Poroschenko kündigt eine Volksabstimmung über einen Nato-Beitritt an. Russland dürfte daran wenig Freude haben.

    David Nauer

  • Tesfu Adhanom. Der 31-jährige Flüchtling aus Eritrea macht nun eine Lehre als Agrarpraktiker.

    Glück im Stall

    Flüchtlinge misten den Stall aus, melken Kühe oder ernten Salat: So will es ein Pilotprojekt, das der Bund und der Bauernverband vor zwei Jahren lanciert haben. Auf dem Hof von Biobauer Markus Ramser im thurgauischen Illhart funktioniert es.

    Ein Flüchtling aus Eritrea schuftet elf Stunden täglich – und hat Spass daran.

    Sascha Zürcher

  • Gymnasiasten mit Gesprächsleiter Johan Rochel.

    Hilfe, wem Hilfe gebührt

    Jedes Jahr kommen zehntausende Menschen neu in die Schweiz. Die Migration beschäftigt deshalb die Schweizer Bevölkerung - auch die Jungen. Das Gymnasium Baden befasst sich derzeit mit dem Thema «Migration und Ethik». Das «Echo» hört mit.

    Mario Gutknecht

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Marcel Jegge