Brüssel, Brexit und die Flüchtlingskrise

  • Donnerstag, 18. Februar 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 18. Februar 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 18. Februar 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • «Das ist ein entscheidener Gipfel», sagt EU- Ratspräsident Donald Tusk in Brüssel. Zwei der Knackpunkte sind die Sonderregeln für Grossbritannien und die Flüchtlingskrise.

    Brüssel, Brexit und die Flüchtlingskrise

    Ein möglicher Austritt Grossbritanniens aus der EU und die Flüchtlingskrise sind die grossen Themen am EU-Gipfel in Brüssel. Österreichs Pläne zur Begrenzung der Flüchtlingszahlen verletzten die Menschenrechte und seien damit illegal, urteilt die EU-Kommission.

    Oliver Washington

  • Die Zeit, in denen die syrischen Flüchtlingsfamilien  im kleinen Nachbarland Libanon mit offenen Armen empfangen wurden, ist lange vorbei.  Bild: Syrische Flüchtlingsfamilie in Sidon im Süden Libanons.

    Flüchtlinge im Süden Libanons: «Wir wollen nach Europa»

    Europa macht sich unattraktiv für Flüchtlinge, auch für solche aus Syrien. Zwar wurden Syriens Nachbarländern Milliarden an Hilfsgeldern versprochen; doch diese werden nicht ausreichen, um den Flüchtlingen in der Region Perspektiven zu eröffnen.

    Millionen träumen deshalb weiter von einem besseren Leben in Europa. Reportage aus dem Süden Libanons.

    Philipp Scholkmann

  • Feuerwehrleute im Einsatz am Ort des Attentats in Ankara.

    Ein Anschlag mitten ins Herz des türkischen Staats

    Im Zentrum der türkischen Hauptstadt Ankaras explodierte am Mittwochabend eine Autobombe und riss 28 Menschen in den Tod.

    Die türkischen Behörden machen die kurdischen Milizen in Syrien sowie die PKK für das Attentat verantwortlich und haben bereits in der Nacht Vergeltungsangriffe gegen PKK-Stellungen in Nordirak geflogen.

    Inga Rogg

  • Er hoffe, sagte der tunesische Präsident Essebsi, dass dieser Besuch die Beziehungen zur Schweiz weiter vertiefe. Der 89-Jährige meinte vor allem die wirtschaftlichen Beziehungen – aber auch die blockierten Gelder von Ex-Diktator Ben Ali.

    Der kleine Schatten über dem tunesischen Staatsbesuch

    Der tunesische Staatspräsident Béji Caïd Essebsi ist auf Staatsbesuch in der Schweiz. Die Schweiz unterstützt die junge tunesische Demokratie und ihre Wirtschaft.

    Die Beziehungen sind aber nicht unbelastet, weil rund 60 Millionen Franken aus dem Umfeld von Ex-Diktator Ben Ali immer noch in der Schweiz blockiert sind.

    Dominik Meier

  • Pensionskassen legen breit gestreut im Aktienmarkt an. Die Nachhaltigkeit muss dabei nicht auf der Strecke bleiben: Zusammen mit anderen Pensionskassen hat die Pensionskasse der Stadt Zürich beispielsweise grosse Erdölfirmen wie BP und Shell aufgefordert, zu erklären, wie sie zum Klimawandel stehen.

    Passive Investments – Pensionskassen auf neuen Wegen

    Immer mehr Pensionskassen wollen die Gelder ihrer Versicherten ökologisch und sozialverträglich anlegen.

    Um das zu erreichen, gehen sie neue Wege: Anstatt einen Bogen zu machen um Unternehmen, die klimaschädliche Geschäfte betreiben oder die Kinderarbeit dulden, kaufen sie deren Aktien - und machen anschliessend Druck aufs Management.

    Jan Baumann

  • Mit den Geldern der Camioneure sollen die chronisch schlechten russischen Strassen repariert werden. Die Sache hat aber einen schalen Beigeschmack: Die Firma, welche die Gebühren kassiert, gehört zu 50 Prozent dem Sohn eines alten Jugendfreundes von Präsident Putin.

    Vetternwirtschaft? Russische Fernfahrer im Streik

    Russlands Lastwagenfahrer sind doppelt empört. Sie müssen nicht nur neu eine Art Schwerverkehrsabgabe bezahlen. Diese Abgabe zieht auch eine Firma ein, deren Chef mit Präsident Putin verbandelt ist. Ein Augenschein in einem Protestlager der Camioneure.

    David Nauer

  • Boliviens Präsident heisst Evo Morales –möglicherweise noch lange. Ist Morales der neue Chavez? Bild: Evo Morales bei einer Zeremonie zu seiner zehnjährigen Amtszeit in La Paz.

    Der bolivianische Präsident würde gerne noch etwas bleiben

    Evo Morales regiert Bolivien ziemlich erfolgreich. Wirtschaftlich blüht der ärmste Staat Lateinamerikas, und politisch herrscht Stabilität. Zehn Jahre ist Morales schon Präsident – länger als jeder Präsident vor ihm.

    Ist der Linkspolitiker auf dem Weg, zu einem südamerikanischen Autokraten à la Hugo Chavez zu werden?

    Ulrich Achermann

  • Pikettdienste, immer das Praxishandy in der Tasche – das ist kein Wunschtraum junger Eltern, junger Ärztinnen oder Ärzte. Sie wünschen sich klare Arbeits- und klare Familienzeiten. Teilzeitarbeit. Leben und Familie ist vielen Abenteuer genug.

    Hausarzt: «Den Leuten zeigen, wie toll dieser Beruf ist»

    Auf dem Land einen Hausarzt zu finden, wird immer schwieriger. Junge Ärztinnen und Ärzte scheuen die hohe Präsenzzeit – und den im Vergleich mit Spezialmedizinern bescheidenen Verdienst.

    Die Politik versucht zu korrigieren; sie schraubt an den Tarifen oder steckt mehr Mittel in die Arztausbildung. Besuch bei einem Arzt im Berner Oberland, der in Pension geht.

    Géraldine Eicher

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Tobias Gasser