Brüssel kommt London entgegen

  • Dienstag, 2. Februar 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 2. Februar 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 2. Februar 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die Europäische Union lehnt sich weit aus dem Fenster, damit die Briten nicht abtrünnig werden.

    Brüssel kommt London entgegen

    Während Wochen haben der britische Premier David Cameron und EU-Ratspräsident Donald Tusk verhandelt, wie die künftige Mitgliedschaft Grossbritanniens in der EU aussehen könnte.

    Nun ist Vorschlag auf dem Tisch, der es den Briten erlaubt, Sozialleistungen für zugewanderte EU-Bürger gegebenenfalls zu kürzen.

    Oliver Washington und Martin Alioth

  • Knackpunkt in den Gesprächen zwischen der Schweiz und der EU sei die Frage, wann eine Schutzklause greifen solle, wann es Obergrenzen geben dürfe, sagt Aussenminister Didier Burkhalter.

    «Die EU ist fähig, pragmatische Lösungen zu finden»

    Das Angebot der EU an Grossbritannien sei zumindest ein gutes Zeichen für die Schweiz, sagt Aussenminister Didier Burkhalter. Bloss: Grossbritannien wolle Zuwanderern den Zugang zu britischen Sozialleistungen erschweren, die Schweiz hingegen müsse die Zuwanderung an sich begrenzen. Das Interview.

    Philipp Burkhardt

  • Jetzt zeigt sich erstmals, wie die Kandidaten um die US-Präsidentschaft beim Volk ankommen.

    USA: Unerwartete Ergebnisse bei den Vorwahlen in Iowa

    Der Tea-Party-Mann Ted Cruz und nicht der Milliardär Donald Trump gewinnt bei den Republikanern in Iowa. Bei den Demokraten kann sich Favoritin Hillary Clinton nur hauchdünn behaupten gegen den sozialistischen Herausforderer Bernie Sanders.

    Beat Soltermann

  • Die Schweizer Behörden waren der Ansicht, dass eine Mutter sowieso nicht mehr als 50 Prozent arbeiten würde, auch wenn sie gesund wäre. Deshalb ging die IV bei der Berechnung der Behinderung neu nur noch von einer 50-Prozent-Stelle aus, was zu einer Streichung der Rente führte.

    Strassburg kritisiert die Schweiz wegen Frauendiskriminierung

    Teilzeit-Angestellte werden bei den IV-Renten diskriminiert. In den meisten Fällen betrifft es Frauen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte rügt die Schweiz dafür.

    Die Strassburger Richter hiessen die Klage einer Schweizerin gut, der nach der Geburt von Zwillingen die IV-Rente gestrichen worden war.

    Sascha Buchbinder

  • Seit Jahren untersucht Guido Schillings Unternehmen die Strukturen der Geschäftsleitungen der grössten Schweizer Firmen. Und dort sind heute gerade mal sechs Prozent der Chefposten von Frauen besetzt.

    Frauen machen Karriere in Verwaltungen

    Die Chance Chefin zu werden ist im öffentlichen Sektor markant grösser als in der Privatwirtschaft: Mit 13 Prozent sind in den höchsten Führungsgremien der Kantone mehr als doppelt so viele Frauen anzutreffen, wie in Schweizer Unternehmen.

    Das zeigt eine Untersuchung zur Zusammensetzung der Führungskräfte in der Verwaltung.

    Anna Lemmenmeier

  • Die «Women of the Wall» haben jahrelang dafür gekämpft, dass auch Frauen an der Klagemauer in Jerusalem beten dürfen.

    Frauen erhalten Zutritt zur Klagemauer

    Jüdische Feministinnen in Jerusalem feiern einen besonderen Erfolg: Frauen dürfen künftig gemeinsam mit Männern an der Klagemauer beten, in einer dafür eingerichteten, besonderen Zone.

    Die neue Regelung soll einen jahrelangen Streit um religiöse Rechte von Frauen an der heiligen Stätte entschärfen.

    Sebastian Engelbrecht

  • Die türkische Autorin Elif Shafak.

    «Die türkische Gesellschaft ist daran, das Lachen zu verlernen»

    Der türkische Präsident Erdogan erträgt keinerlei Kritik an seiner Person und an der Politik seiner Regierung. Medienschaffende und Oppositionelle haben im Land am Bosporus schon längst nicht mehr viel zu lachen, stellt die türkische Schriftstellerin Elif Shafak fest.

    Veronika Meier

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Judith Huber