Brüssel vor einer langen Verhandlungsnacht

  • Donnerstag, 25. Juni 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 25. Juni 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 25. Juni 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis scheint müde – vom Seilziehen um die griechischen Schulden.

    Brüssel vor einer langen Verhandlungsnacht

    Die Finanzminister der Euroländer beraten ein weiteres Mal über eine Lösung für die griechische Schuldenkrise. Stolperstein ist die Reform des griechischen Steuer- und des Rentensystems. Ohne Einigung droht Griechenland Ende Monat der Staats-Bankrott.

    Oliver Washington

  • «Noch vor fünf Jahren bezahlten illegale Flüchtlinge einem Schlepper rund 5000 Dollar. Heute liegen die Preise zwischen 500 und 700 Dollar. Schlepper können aber pro Fahrt immer noch bis zu 200‘000 Dollar verdienen», sagt Salam Ismail.

    Libyen - auf der Suche nach Hilfe im Kampf gegen Schlepper

    Mehr als eine Million Flüchtlinge warten in Libyen darauf, nach Europa zu gelangen. Die meisten kommen aus den Sahelstaaten und Westafrika. Wer den Menschenstrom regulieren und den Schleppern das Handwerk zu legen will, muss das in der Wüste, im Süden Libyen tun, nicht an der Mittelmeerküste.

    Das sagt der Kommandant einer Grenzwacht-Brigade.

    Beat Stauffer

  • Mit Wasserwerfern vertreibt die Polizei in der armenischen Hauptstadt Erewan die Demonstrierenden.

    Verzweifelter Protest gegen die Armut in Armenien

    Seit Tagen protestieren im Kaukasusstaat Armenien Tausende gegen eine Erhöhung der Elektrizitätspreise.

    Nachdem die Polizei die Demonstrationen gewaltsam aufgelöst hatte, stellten sich Politiker verschiedener Parteien zwischen Demonstranten und Polizisten, um erneute Ausschreitungen zu verhindern. Ein Gespräch über die Hintergründe mit der Kaukasus-Expertin Silvia Stöber.

    Roman Fillinger

  • Die Träger der Deponie hinter einem Maisfeld. Noch etwa drei Jahre dauert es, bis der Gestank nachlässt und das tiefe Loch mit sauberer Erde aufgefüllt wird. Die Halle wird danach abgebaut - und dann kann endlich richtig Gras wachsen über die Sondermülldeponie Kölliken.

    Deponie Kölliken - Blick zurück und Blick nach vorne

    Die grösse Altlast der Schweiz, die Sondermülldeponie in Kölliken, ist saniert. Gegen eine Milliarde Franken haben die Kantone Aargau und Zürich und die Basler Chemie für den Rückbau der Grube neben der Autobahn A1 ausgegeben. Aber es bleibt noch viel zu tun.

    Alex Moser

  • Trinkwasser holen inmitten von Trümmern. Eine Nepalesin in der Hauptstadt Kathmandu.

    Hilfe für Nepal - steiniger Weg zurück in die Normalität

    Nach dem Erdbeben hat es in Nepal tausende Tote und zehntausende Verletzte gegeben. Das Land benötigt dringend Geld für den Wiederaufbau. An einer Geberkonferenz in der Hauptstadt Kathmandu sind drei Milliarden Dollar Hilfe versprochen worden; Nepal benötigt aber sechs bis sieben Millarden.

    Sandra Petersmann

  • Mit den Farben Vennezuelas die Unterstützung für die Opposition demonstrieren.

    Einigt sich Venezuelas Opposition?

    Als Reaktion auf die Ankündigung, dass die Parlamentswahlen in Venezuela am 6. Dezember stattfinden, hat der inhaftierte Oppositionsführer Leopoldo Lopez seinen Hungerstreik beendet.

    Bis anhin hat Präsident Nicolas Maduro davon profitiert, dass die venezolanische Opposition heillos zerstritten ist. Könnte sich dies ändern?

    Ulrich Achermann

  •  Monika Suchánska und Blanka Dobešová, die zwei Betreiberinnen des Waldfriedhofs.

    Der Waldfriedhof von Prag

    Der Friedhof ?áblice im Norden der tschechischen Hauptstadt Prag ist ein Friedhof wie viele andere. Grabsteine in langen Reihen, gross und kleine, aus Marmor oder Granit.

    In einer Ecke gibt es ein verträumtes Wäldchen, wo man sich seit kurzen unter einem Baum begraben lassen kann, ohne Kreuz, ohne Grabstein. Zwei jungen Frauen haben den ersten Naturfriedhof Tschechiens ins Leben gerufen.

    Urs Bruderer

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Judith Huber