Bulcke wird neuer Nestlé-Boss

  • Donnerstag, 20. September 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 20. September 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 20. September 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Im Rennen um den Chefposten beim Nahrungsmittel-Konzern Nestlé hat sich der jetzige Amerika-Chef Paul Bulcke überraschend gegen den Finanzchef durchgesetzt. Damit geht die Ära Peter Brabeck nach zehn Jahren zu Ende.

Weitere Themen:

Der britische Notenbank-Chef muss sich rechtfertigen.

Frankreich will seine Grenzen für Einwanderer dichter machen.

Bolivien verhandelt wieder über eine neue Verfassung.

Beiträge

  • Bei Nestlé geht die Ära Brabeck zu Ende

    Der Nahrungsmittel-Konzern Nestlé hat überraschend Paul Bulcke zum neuen Konzernchef ernannt. Der 53-jährige Belgier tritt die Nachfolge von Peter Brabeck an. Dieser zieht sich aufs Verwaltungsrats-Präsidium zurück.

    Der Österreicher Brabeck stand zehn Jahre an der Konzernspitze, seit drei Jahren amtete er auch als Präsident des Verwaltungsrates. Während dieser Zeit hat der Nestlé-Boss seinen Konzern umgebaut.

    Massimo Agostinis

  • Britische Zentralbank gerät unter Beschuss

    Der britische Notenbank-Chef Mervyn King musste vor einem Parlaments-Ausschuss das Vorgehen der Bank of England bei der Krise von Northern Rock verteidigen. Die britische Zentralbank hat für ihr Vorgehen in dieser Krise scharfe Kritik geerntet.

    King sagte, die Krise hätte vielleicht verhindert werden können, falls die Notenbank dem Institut heimlich hätte Geld bereitstellen können. Finanzministerium und Börsenaufsicht hätten dies jedoch untersagt.

    Martin Alioth

  • Sarkozy will Einwanderung weiter erschweren

    Frankreich will seine Grenzen für Einwanderer dichter machen. Das war eines der Wahlversprechen des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, das ihm viele Stimmen im rechten Lager eingebracht hat.

    Das Parlament verabschiedete nun eine selbst in Kabinettskreisen umstrittene Gesetzesvorlage. Demnach sollen Einwanderer bereits im Herkunftsland Kenntnisse der französischen Sprache und der «Werte der Republik» vorweisen.

    Philipp Scholkmann

  • Der lange Weg Boliviens zur neuen Verfassung

    Präsident Evo Morales, der als erster Indio an die Spitze des bolivianischen Staates gewählt wurde, hofft auf eine neue Verfassung. Er will dadurch der indianischen Mehrheitsbevölkerung mehr Rechte verschaffen.

    Das Projekt drohte aber wegen dauernder Querelen und Blockaden zu scheitern. Morales musste sich konzilianter zeigen. Damit brachte er die rechte Opposition dazu, die Debatte in der Verfassungs-Versammlung wieder aufzunehmen. Doch die Grossgrundbesitzer haben das Ziel nichts zu verändern.

    Ulrich Achermann

  • Basel - Mulhouse ist keine Weltreise mehr

    Im Grenzgebiet, selbst in grossen Agglomerationen, ist das Angebot des öffentlichen Verkehrs meist äusserst dünn: Beispielsweise zwischen Genf und dem französischen Hinterland oder zwischen dem Tessin und der bevölkerungsreichen Lombardei.

    Anders sieht es einzig in der Region Basel aus. Vor zehn Jahren baute die Regio ein trinationales S-Bahn-Netz auf. Eine Erfolgsgeschichte aus dem Dreiländereck.

    Beat Giger

  • Der alte neue Präsident des FC Sion solls richten

    FC Sion gegen Galatasaray Istanbul: Vor zehn Jahren spielten die beiden Clubs bereits einmal gegeneinander. Damals ging es um einen Startplatz in der Champions League und damit um Millionen. Präsident Christian Constantin pokerte hoch, kaufte sich ein 32 Mann starkes Topkader zusammen.

    Er verlor, verliess den Club und hinterliess einen Schuldenberg.

    Nun spielen Sion und Galatasaray um den Einzug in den Uefa Cup. Der Präsident heisst wieder Christian Constantin. Grosse Hoffnungen und böse Erinnerungen vor dem Spiel.

    Patrick Mühlhauser

  • Erinnerung an düstere amerikanische Zeiten

    Vor 50 Jahren mussten neun schwarze Schüler von Soldaten mit aufgepflanztem Bajonett in die Central High School von Little Rock in Arkansas eskortiert werden. Anders war die Aufhebung der Rassenschranken in diesem dramatischen amerikanischen Herbst in Little Rock nicht zu überwinden.

    Zuvor hatte der Gouverneur von Arkansas die neun schwarzen Schüler mit Waffengewalt am Besuch der bislang weissen Central High School gehindert. Die Neun von damals, die so genannten Little Rock Nine, sind heute berühmt und geehrt.

    Peter Voegeli

Autor/in: Martin Durrer