Bund rechnet 2010 mit Milliardendefizit

  • Dienstag, 24. November 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 24. November 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 24. November 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Ständerat genehmigt das Budget 2010 mit einem Defizit von 2,7 Milliarden Franken und macht sich Sorgen, weil der Fehlbetrag in den Jahren 2011 bis 2013 noch weiter ansteigen wird.

Weitere Themen:

Staatsempfang für Indiens Premier im Weissen Haus.

Gemäss einer neuen Studie ist die UBS stark unterkapitalisiert.

Showdown zwischen der Schweiz und Italien ums OECD-Präsidium.

Beiträge

  • Ständerat genehmigt Budget 2010

    Der Ständerat hat den Bundes-Voranschlag für 2010 trotz eines Milliardendefizits ohne Gegenstimme und heftige Kontroversen verabschiedet. Das dürfte sich in den nächsten Jahren allerdings ändern.

    Schon die heutige Diskussion liess erahnen, dass es ab 2011 zu einem heftigen Seilziehen um die Bundesfinanzen kommen wird.

    Philipp Burkhardt

  • UBS laut neuer Studie schlecht kapitalisiert

    Eine neue Studie der Rating-Agentur «Standard and Poor's» hat die Kapitalisierung der 45 grössten Banken der Welt unter die Lupe genommen. Ihr Befund: die UBS, aber auch die CS, seien längst nicht so gut kapitalisiert, wie die offiziellen Zahlen angeben.

    Das Reservepolster sei vor allem bei der UBS deutlich schwächer, und auch die Credit Suisse sei nur knapp über dem Durchschnitt. Die Agentur untersuchte 45 weltweit führende Banken anhand der Abschlüsse des 2. Quartals 2009. Bei der Berechnung der Kapital-Quoten wandte sie eine neue Methode an.

    Laut der Studie von «Standard and Poor's» sind lediglich zwei Grossbanken weltweit schlechter kapitalisiert als die UBS: die amerikanische Citigroup und die japanische Mizuho Financial Group.

    Hans Ineichen / Beat Soltermann

  • Kampf ums OECD-Präsidium

    Um das Präsidium der OECD könnte es zu einer Kampfabstimmung kommen. Und zwar ausgerechnet zwischen der Schweiz und Italien, die derzeit wegen des Steuerstreits sowieso nicht besonders gut aufeinander zu sprechen sind.

    Das Präsidium des OECD-Ministerrats ist ein prestigeträchtiges Amt. Und trotzdem gibt es darum normalerweise keine Konkurrenz, man pflegt, die Präsidentin, den Präsidenten der «Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung» im Konsens zu wählen.

    Ruedi Mäder

  • Grosse Ehre für Indiens Premier Singh

    Kaum zu Hause von seiner mehrtägigen Reise durch fünf Länder steht Asien schon wieder auf der Traktandenliste von US-Präsident Barack Obama. Zu Besuch im Weissen Haus ist Indiens Premier Manmohan Singh.

    Mit allem Pomp und Zeremoniell eines Staatsbesuches wird der indische Ministerpräsident in Washington empfangen. Auf der Traktandenliste stehen u.a. Themen wie der Klimawandel und das Vorgehen gegen Terroristen. 

    Der hohe Besuch hat durchaus seinen Grund, wie Clemens Spiess erklärt. Er hat einige Jahre in Indien gelebt und ist heute Dozent für politische Wissenschaft am Südasien-Institut der Universität Heidelberg.

    Hans Ineichen

  • Aids ist in China kein Tabu-Thema mehr

    Der in Shanghai veröffentlichte Welt-Aids-Bericht der Uno besagt, dass gegenwärtig 33 Millionen Menschen mit der Krankheit leben. Dank der Fortschritte in der Forschung etwas weniger schlecht als früher, dank verschiedener Massnahmen schwächt sich die Zunahme ab.

    Aber Aids breitet sich noch immer aus.

    Eine Reportage über Aids in China von ARD-Korrespondent Frank Hollmann.

    Frank Hollmann, ARD

  • Wenn Kuhglocken als Lärm wahrgenommen werden

    Mit dem Kampf für Nachtruhe und gegen laute Kirchenglocken hat die «IG Stiller» Schlagzeilen gemacht - und durchaus etwas erreicht. Nach jahrelangem Streit musste zum Beispiel ein Appenzeller Dorf seinen Kirchenglocken Schalldämpfer verpassen.

    Seit Neustem hat die «IG Stiller» ein neues akustisches Feindbild, die Kuhglocken.

    Sascha Zürcher

  • Portland, Oregon: Green-Economy auf dem Vormarsch

    Portland in Oregon gilt schon seit längerem als die grünste Stadt der USA. Dass mit Umweltschutz auch Arbeitsplätze geschaffen werden können, ist dort nicht ferne Utopie, sondern bereits Erfahrung. Eine Reportage.

    Max Akermann

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Roman Fillinger