Bundesgericht verbietet Tierversuche mit Affen

  • Dienstag, 13. Oktober 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 13. Oktober 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 13. Oktober 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Tierversuche können rechtswidrig sein, sagt das Bundesgericht in einem Grundsatzurteil. Die Forscher sind empört.

Weitere Themen: 

Die Buchmesse in Frankfurt mit dem umstrittenen Gastland China ist eröffnet.

Die rumänische Regierung scheitert an einem Misstrauensvotum.

In Guinea protestiert die Opposition mit einem landesweiten Streik gegen Machthaber Camara.

Beiträge

  • Das Bundesgericht in Lausanne.

    Bundesgericht gegen umstrittene Tierversuche

    Zwei Tierversuche mit Affen an der ETH und an der Universität Zürich sind zu Recht verboten worden. Das Bundesgericht hat ein entsprechendes Verbot der Zürcher Tierversuchskommission bestätigt. Erstmals wurde damit die Würde des Tieres höher gewichtet als der mögliche medizinische Nutzen.

    Alexander Sautter

  • Zurück zum Erfolg mit zwei Initiativen

    Nach den vielen Sitzverlusten bei kantonalen Wahlen ergreift die SP die Flucht nach vorn. Mit einer Internet-Umfrage haben die Sozialdemokraten nach Möglichkeiten gesucht, um wieder positive Schlagzeilen zu machen.

    Entschieden hat man sich nun für die Lancierung von zwei Initiativen - gegen Lohndumping und für erneuerbare Energien.

    Katrin Hug

  • Rumänische Regierung scheitert an Misstrauensantrag

    In Rumänien liegen die Parteien in erbittertem Streit. So sehr, dass nun die Regierung darüber zerbrochen ist. Das Parlament hat dem liberalen Minderheitskabinett von Premierminister Emil Boc das Misstrauen ausgesprochen.

    Einen Monat vor der Präsidentenwahl herrscht politischer und wirtschaftlicher Stillstand.

    Marc Lehmann

  • Widerstand gegen Putsch-General in Guinea

    Guinea in Westafrika ist klein, aber rohstoffreich. In der ehemaligen französischen Kolonie herrscht seit einem knappen Jahr der Putschisten-Chef Moussa Camara. Er riss die Macht an sich, um das Vakuum zu füllen nach dem Tod des langjährigen Diktators Conté. Doch es formiert sich Widerstand.

    Verschiedene Gewerkschaften und politische Bewegungen haben zu einem zweitägigen landesweiten Streik aufgerufen. Mit welchem Erfolg? Einschätzungen von Afrika-Korrespondent Ruedi Küng.

    Philipp Scholkmann

  • Thilo Sarrazin muss Macht abgeben

    Wenn sich ein Spitzenmanager der deutschen Bundesbank in der Öffentlichkeit zu Wort meldet, dann geht es normalerweise um Geldmengen und Bonität. Nicht so bei Thilo Sarrazin.

    Der SPD-Politiker und frühere Finanzsenator von Berlin spricht auch gern über das Verhalten von Minderheiten oder Ausländern. Mit seiner jüngsten Attacke auf in Deutschland lebende Türken und Araber in der Kulturzeitschrift «lettre international» hat Sarrazin nun aber den Bogen überspannt.

    Ursula Hürzeler

  • Juergen Boos, Geschäftsführer der Buchmesse.

    Die Frankfurter Buchmesse und China

    Am Abend hat die weltweit grösste Bücherschau, die Frankfurter Buchmesse, ihre Tore geöffnet. Die Buchmesse und ihr Umgang mit dem Gastland China hat schon im Vorfeld heftige Kritik ausgelöst.

    Menschenrechtler kritisierten China als diktatorisches System, das Menschenrechte missachtet und Autorinnen und Autoren an der Ausreise hindert. Kritik wurde aber auch an den Veranstaltern geäussert, die sich - so die Kritiker - zum Handlanger Chinas machten.

    Romana Costa

  • Wie China mit Autoren und Verlagen umgeht

    Wie das Reich der Mitte mit seinen Autoren und Verlagen umgeht, weiss die Zürcher Sinologin Alice Grünfelder. Sie hat in China gelebt und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Chinas Literaturen.

    Raphael Zehnder

  • Bestseller-Autor Jiang fehlt in Frankfurt

    Der Autor, der den grössten chinesischen Bestseller seit Maos kleinem roten Buch geschrieben hat, wird nicht in Frankfurt sein. Es ist Jiang Rong.

    Sein Buch «Der Zorn der Wölfe» ist vordergründig zwar ein unverfängliches Werk über die Erlebnisse eines jungen Chinesen bei Nomaden und Wölfen in der Inneren Mongolei. Doch dahinter verbirgt sich eine Provokation.

    Urs Morf

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Isabelle Jacobi