Bundesrat schränkt Boni für Kader ein

  • Mittwoch, 23. November 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 23. November 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 23. November 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Ein Lohndeckel für Verwaltungsrat und Geschäftsleitung, den die zuständigen Departemente des Bundes festlegen: Das sieht der Bundesrat für staatsnahe Betriebe wie Post, SBB und RUAG.

    Bundesrat schränkt Boni für Kader ein

    Hohe Löhne und Boni in den Chefetagen staatsnaher Betriebe wie der SBB oder der Post gaben in letzter Zeit immer wieder zu reden. Nun will der Bundesrat Boni und Nebenleistungen für Geschäftsleitungsmitglieder beschränken.

    Gaudenz Wacker

  • Den Teil der Vorlage zum neuen Aktienrecht, der in der Vernehmlassung am heftigsten kritisiert und mehrheitlich abgelehnt wurde, hat der Bundesrat belassen – die gesetzlich festgeschriebene Frauenquoten für Aktiengesellschaften.

    Akktienrecht – umstrittene Frauenquote bleibt

    Die 200'000 Aktiengesellschaften in der Schweiz sollen neue Regeln erhalten: Weniger Boni, mehr Frauen in Geschäftsleitungen und Verwaltungsräten, mehr Transparenz. Das sind die Eckpunkte der Aktienrechtsrevision.

    Die bürgerlichen Parteien und die Wirtschaft finden die Vorlage des Bundesrats überladen. Sie dürfte im Parlament einen schweren Stand haben.

    Philipp Burkhardt

    Philipp Burkhardt

  • Warum ein Dieb dem Schweizer Geheimdienst hochsensible Daten geklaut hat – und was er hätte anrichten können. Bild: Bundesstrafgericht Bellinzona vor Prozessbeginn.

    Geheimdienst: Knapp der Katastrophe entgangen

    Vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona ist ein ehemaliger Informatiker des Nachrichtendienstes des Bundes verurteilt worden. Er erhielt eine bedingte Freiheitsstrafe von 20 Monaten.

    Der Mann hatte höchste sensible Daten kopiert; zu einem Verkauf oder einer Veröffentlichung der Daten kam es aber nicht. Ein Gau im Schweizer Geheimdienst sei gerade noch abgewendet worden, sagte der Staatsanwalt.

    Alexander Grass

  • Dieses Mal muss es klappen. Wie die der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos den neuen Friedensvertrag mit der FARC ins Trockene bringen will.

    Kolumbien – neuer Friedensvertrag vor Unterzeichnung

    Am Donnerstag soll in der kolumbianischen Hauptstadt ein neuer Friedensvertrag zwischen der Regierung und den FARC-Rebellen unterzeichnet werden – nachdem die Stimmbevölkerung eine erste Version Ende September abgelehnt hatte.

    Kritik hervorgerufen hatten vor allem die relativ milden Strafen für Guerilleros, und der Umstand, dass sie sich politisch beteiligen dürfen.

    Ulrich Achermann

  • Die aktuelle Bedeutung Deutschlands habe einiges mit Angela Merkel zu tun, aber auch viel mit der Schwäche anderer EU-Mitgliedstaaten – insbesondere mit der Schwäche Frankreichs, sagt der Experte. Bild: Treffen im März 2010: Fillon, damals französischer Premier und Merkel, damals schon Bundeskanzlerin.

    Merkel und Fillon als Bollwerk gegen Populismus?

    Angela Merkel will noch einmal Kanzlerin werden, und François Fillon hat gute Chancen, am Wochenende zum Präsidentschaftskandidaten der französischen Konservativen gekürt zu werden.

    Die Wahlen nächstes Jahr in Frankreich und Deutschland werden auch die Zukunft der EU prägen, meint der Philosoph und EU-Insider Luuk van Middelaar.

    Oliver Washington

  • Pierre-André Schütz, Bauernpfarrer mit Regierungsauftrag.

    Die Verzweiflung der Bauern

    Jedes Jahr werden in der Schweiz 1000 Bauernhöfe aufgegeben oder machen Konkurs. Viele Bauern verzweifeln daran. Der Kanton Waadt hat letztes Jahr nach einer Serie von Selbstmorden ein Pilotprojekt gestartet.

    Pierre-André Schütz, reformierter Pfarrer und früher selbst Bauer, ist so zum Bauernpfarrer mit Regierungsauftrag geworden.

    Sascha Buchbinder

  • Der Zürcher Stadtrat hat die SBB dazu verpflichtet, auf einem Drittel des Areals beim Zürcher Hauptbahnhof gemeinnützige Wohnungen zu errichten. Luxuswohnungen dagegen soll es gar keine geben. Dies war möglich, weil die SBB-Areale in der Industriezone liegen.

    Die SBB plant – auch gegen Gentrifizierung?

    Die SBB besitzt in der ganzen Schweiz Dutzende Areale, viele davon in den Zentren von Städten wie Zürich, Genf oder Basel. Sie erzielte damit letztes Jahr einen Gewinn von 342 Millionen Franken.

    Als Antwort auf die Kritik, sie baue zu viele Luxuswohnungen und sei zu renditeorientiert, präsentiert die SBB nun drei neue Bau-Projekte in Zürich.

    Christoph Brunner

  • Die Griechinnen und Griechen vertrauen dem staatlichen Schulsystem nicht. Die, die es sich noch leisten können,  schicken deshalb dieses Jahr  ihre Kinder wieder vermehrt  auf eine der rund 300 Privatschulen des Landes, sagt Haralambos Kyrailidis, der Vorsitzende des Privatschulverbands.

    Kein Vertrauen mehr in staatliche Schulen

    Griechische Familien ächzen unter höheren Steuern, weniger Gehalt, hoher Arbeitslosigkeit. Auch in diesem Jahr sind die Einnahmen der Griechinnen und Griechen weiter geschrumpft.

    Es erstaunt deshalb, dass mehr griechische Kinder und Jugendliche eine Privatschule besuchen als im vergangenen Schuljahr.

    Rodothea Seralidou

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Marcel Jegge