Bundesrat setzt auf Agrarfreihandel und Personenfreizügigkeit

  • Freitag, 14. März 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 14. März 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 14. März 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Im Verhältnis mit der EU setzt der Bundesrat auf die Fortsetzung des bilateralen Weges. Er will den freien Markt für Lebensmittel und er will die Personenfreizügigkeit fortführen.

Weitere Themen:

Die SBB Cargo-Angestellten in Freiburg wollen vorerst nicht streiken.

Die Finanzkrise in den USA ist noch längst nicht ausgestanden.

Die EU ist sich einig, was gegen den Klimawandel unternommen werden soll. Der Teufel liegt aber im Detail.

Beiträge

  • Bundesrat für freien Agrar-Handel mit der EU

    Ob Fleisch, Gemüse, Joghurt oder auch Produktionsmittel wie Saatgut: Alle landwirtschaftlichen Güter sollen ohne Hindernisse in die EU exportiert und aus der EU importiert werden können. Der Bundesrat will mit der EU formell über ein Agrarfreihandels-Abkommen verhandeln.

    Nun fürchten viele Bauern um ihre Existenz.

    Nathalie Christen

  • Der Bundesrat schnürt ein grosses, teures Europapaket

    Der Bundesrat hat am Freitag ein grosses Paket zu Europa vorgelegt. Das wird teuer und das wird viele Diskussionen geben.

    Eine Analyse mit Wirtschaftsredaktorin Priscilla Imboden und Bundeshausredaktor Philipp Burkhardt.

    Martin Durrer

  • Bundesrat für die Weiterführung der Personenfreizügigkeit

    Der freie Personenverkehr zwischen der Schweiz und den 27 EU-Mitgliedstaaten soll bleiben und auf die neuen Mitglieder Rumänien und Bulgarien ausgedehnt werden.

    Dafür hat sich der Bundesrat ausgesprochen. Er will den bisherigen bilateralen Weg stärken.

    Géraldine Eicher

  • SBB Cargo-Angestellte in Freiburg setzen auf Verhandlungen

    Anders als in Bellinzona setzt die Belegschaft der SBB Cargo in Freiburg vorläufig auf Dialog und nicht auf Streik.

    An der Betriebsversammlung des Kunden-Service-Centers und der anschliessenden Kundgebung waren sich die knapp 200 Angestellten aber einig: Der Kampf gegen die Verlegung der Arbeitsplätze wird weiter geführt.

    Entscheidend sind die Gespräche zwischen SBB Spitze und Gewerkschaften und die Debatte im Bundeshaus.

    Patrik Mülhauser

  • US-Hedgefunds kommen ins Wanken

    Die Finanzkrise in den USA ist noch längst nicht ausgestanden. Die US-Notenbank und J.P. Morgan müssen die fünftgrösste Investmentbank Bear Sterns mit Liquidität versorgen, um sie so vor einem Kollaps zu bewahren.

     Doch nicht nur den Banken fehlt es an Flüssigem. Auch einigen grossen Hedge Funds geht das Geld aus, allen voran: Carlyle Capital. Und das kann sehr teuer werden.

    Ein renommierter Experte verlangt nun: massiv strengere Regeln.

    Beat Soltermann

  • Die EU überprüft ihre Klimapolitik

    Dass man gegen den Klimawandel etwas unternehmen muss, ist in der EU unbestritten. Am Frühjahrsgipfel in Brüssel kamen die Staats- und Regierungschefs der 27 Mitgliedesländer in den letzten zwei Tagen auf das Thema zurück.

    Es ist kaum überraschend, dass man sich im Grundsatz immer noch einig ist. Im Detail aber teils sehr unterschiedlich argumentiert.

    Thomas Oberer

  • Parmalat vor Gericht

    In der Provinzhauptstadt Parma in der Emilia Romagna hat heute ein Monsterprozess begonnen. Der Prozess um den finanziellen Zusammenbruch der Firma Parmalat im Dezember 2003.

    Neben dem einstigen Patron Calisto Tanzi sind 55 weitere Personen angeklagt. 10 Millionen Dokumente wurden angehäuft, die erklären sollen, wie es zum Loch von 22 Milliarden Franken kam.

    Rolf Pellegrini

  • Swatch mit Rekordjahr

    Mit jedem Ticken des Sekundenzeigers hat Swatch im letzten Jahr 32 Franken verdient. Das ist Rekord in der Unternehmensgeschichte.

    Und das ist für die Hayek-Dynastie der Lohn für 25 Jahre Aufbauarbeit in der Schweizer Uhrenindustrie. Heute führt in der Uhrenbranche kein Weg mehr an Swatch vorbei. Warum?

    Charles Liebherr

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Monika Oettli