Chaos in Haiti

  • Donnerstag, 14. Januar 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 14. Januar 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 14. Januar 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Das Ausmass der Katastrophe in Haiti ist noch immer nicht abzuschätzen. Aber allmählich trifft erste Hilfe für die notleidende Bevölkerung ein.

Weitere Themen:

Die US-Politik und die US-Banken: Zwischenstand in einem heiklen Beziehungsstreit.

Die SBB erhöht ihre Preise und erntet Kritik.

Die Zahl von Asylgesuchen in der Schweiz ist leicht zurück gegangen.

Das Problem Jugendgewalt: ein Augenschein im Tessin.

Beiträge

  • Augenzeugenbericht aus Haiti

    Es herrscht Chaos. Das ist die Formel, die alle wiederholen, die aus dem Katastrophengebiet in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince berichten. Grosse Teile der Stadt sind zerstört, Verletzte können nicht versorgt, Tote nicht geborgen werden.

    Kaum eine Hilfsorganisation verfügt heute über genügend Informationen, um zu einem sicheren Bild der Lage zu kommen, denn die Telefonnetze sind fast total zusammengebrochen.

    Unser Kollege Toni Keppeler hat mit Astrid Nissen gesprochen. Sie ist Leiterin der Büros der deutschen Diakonie Katastrophenhilfe.

    Martin Durrer

  • Zerstörte Infrastruktur erschwert die Soforthilfe

    Zwei bis vier Millionen Menschen in akuter Not in einem Land von neun Millionen. Spitäler sind eingestürzt, Elektrizität gibt es nicht mehr, Telefone, die Kanalisation funktionieren nicht, Gewalt, Raub, Plünderung haben ohnehinTradition. Wo muss, wo kann Hilfe da ansetzen?

    Fragen an Hannes Heinimann, Leiter Katastrophenhilfe des Schweizerischen Roten Kreuzes und Andreas Müller. Er arbeitet in Port-au-Prince für die Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit.

    Casper Selg

  • Die Uno verliert beim Erdbeben über hundert Mitarbeiter

    Sie waren nach Haiti gekommen, um dem unter Gewalt, Armut und Naturkatastrophen leidenden Land zu helfen. Doch nun ist das verheerende Erdbeben auch für die Helfer der Vereinten Nationen zur Tragödie geworden.

    Noch immer werden zwischen 100 und 150 Uno-Mitarbeiter vermisst; viele davon sind vermutlich tot, darunter sicher der Chef der Minustah, der Uno-Organisation für Haiti.

    Damit wird die insgesamt über 10'000 Personen starke Präsenz der Vereinten Nationen in Haiti entscheidend geschwächt und das genau zu einem Zeitpunkt, da sie anstelle der fast völlig funktionsunfähigen lokalen Behörden die Rolle einer Art Parallelregierung übernehmen müsste.

    Fredy Gsteiger

  • Tariferhöhungen bei der SBB

    Wer mit dem Zug, dem Bus oder dem Schiff unterwegs ist, muss ab nächstem Dezember tiefer in die Tasche greifen.

    Teurer werden vor allem das Halbtax- und das Generalabonnement. Die beiden Abonnemente sind sozusagen Opfer ihres eigenen Erfolgs.

    Andrea Jaggi

  • Banken, Boni und Finanzkrise sorgen weiterhin für Schlagzeilen

    In den kommenden Tagen veröffentlichen die US-Grossbanken ihre Jahresberichte, inklusive Milliardenboni. Schon diese Woche hat eine Sonderkommission des Kongresses die Chefs der grössten US-Banken zu ihrer Rolle in der Finanzkrise befragt.

    Und in diesen Minuten kündigt Präsident Obama eine Extra-Abgabe für Grossbanken an, die vom staatlichen Rettungspaket profitiert haben.

    Peter Voegeli

  • Der Bundesrat will die Jugendgewalt bekämpfen

    Immer mehr Jugendliche, die sinnlos prügeln und kriminell werden. Nach verschiedenen schweren Fällen, in denen Jugendliche gewalttätig wurden, ist das der Eindruck, den viele haben.

    Es bleibt beim Eindruck, denn detaillierte Zahlen dazu gibt es nicht. Fraglos gestiegen ist das Problembewusstsein für Jugendgewalt auch in der Politik. In den nächsten Monaten will der Bundesrat über ein nationales Programm zur Bekämpfung von Jugendgewalt entscheiden.

    Alexander Grass

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Roman Fillinger