China beteiligt sich am Kampf gegen Piraten

  • Freitag, 26. Dezember 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 26. Dezember 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 26. Dezember 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Kampf gegen die Seepiraten: Auch China beteiligt sich am Kampf gegen die Überfalle vor der Küste Somalias. Drei Kriegsschiffe sind auf dem Weg in den Golf von Aden.

Weitere Themen:

Tod eines streitbaren Autors: Der Literaturnobelpreisträger Harold Pinter ist tot.

Seltsame Krisenzeiten: Während die Politik in Deutschland Konjunkturpakete schnürt, geben die Verbraucher ihr Geld mit vollen Händen aus.

Beiträge

  • Einschätzungen von China-Korrespondent Urs Morf

    Drei chinesische Kriegsschiffe sind auf dem Weg ans Horn von Afrika. Was bedeutet der chinesische Einsatz vor der Küste Somalias?

    Urs Morf

  • Piraterie vor Somalia: Wo liegt die Ursache?

    China verfolgt am Horn von Afrika mehrere Interessen - auch wenn es zuerst und am offensichtlichsten um die Bekämpfung der Piraterie geht. Das Problem der Piraterie lässt sich wohl aber gar nicht auf dem Wasser lösen. Die Probleme entstehen auf dem Festland.

    Wim Dohrenbusch

  • Das Vermächtnis des Harold Pinter

    Sein Schweigen gab viel zu reden: Der britische Dramatiker Harold Pinter war für seine Auslassungen, für die vielsagenden Pausen bekannt - so sehr, dass dafür sogar ein eigenes Adjektiv entstand.

    Als «pinteresk» gelten die sparsamen Dialoge, die eine ganz eigene Atmosphäre entstehen lassen und dem Zuschauer ein Gefühl der Beklemmung bereiten. Pinter sagte einst dazu: «Bei Dramen geht es um Konflikte und Bestürzung, Verwirrung. Ich war nie fähig, ein fröhliches Stück zu schreiben, aber ich bin fähig, ein fröhliches Leben zu geniessen.» Pinters gänzlich eigener Theaterstil war gezeichnet durch eine schwebende Bedrohlichkeit.

    Martin Alioth

  • Streit über deutsches Konjunkturprogramm

    Für viele deutsche Politiker sind die Feiertage in diesem Jahr kurz: Bis Anfang Januar sollen sie die Eckdaten für ein zweites Konjunkturprogramm zusammengetragen haben - einiges ist zu tun.

    Umstritten ist unter den Parteien, wie die Binnennachfrage gestärkt werden kann - die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD sind sich alles andere als einig. Sollen die Investionen der öffentlichen Hand noch einmal verstärkt werden, soll der Staat also die Nachfrage ankurbeln? Oder sollen Steuern gesenkt werden?

    Fest steht, dass die Wirtschaftsforschungsinstitute Deutschland im kommenden Jahr tief in die Rezession rutschen sehen - bis zu 2,7 Prozent Minus werden vorausgesagt.

    Ursula Hürzeler

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Martin Durrer