China lockert Ein-Kind-Politik und schafft Umerziehungslager ab

  • Freitag, 15. November 2013, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 15. November 2013, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 15. November 2013, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Chinas Ein-Kind-Politik ist wegen diverser  Ungerechtigkeiten schon lange höchst umstritten. Sie wurde 1979  eingeführt, um eine Bevölkerungsexplosion zu verhindern. Symbolbild.

    China lockert Ein-Kind-Politik und schafft Umerziehungslager ab

    Die Kommunistische Partei Chinas hat heute mit zwei Ankündigungen überrascht: So sollen die 30 Jahre alte Ein-Kind-Politik gelockert und die sogenannten Umerziehungslager abgeschafft werden.

    Was bedeutet das für die Altersstruktur der Bevölkerung? Und was erhofft man sich wirtschaftlich von dieser Lockerung? .Gespräch mit Ruth Kirchner in Peking

    Brigitte Zingg und Peter Voegeli

  • US-Präsident Barack Obama hält sein Versprechen gegenüber Versicherern, doch in der Versicherungsbranche löst es Kopfschütteln aus.

    USA: Die Nachwehen von «Obamacare»

    Nach heftiger Kritik hat Präsident Obama reagiert: Millionen US-Bürgerinnen und -Bürger sollen ihre bestehenden Krankenversicherungs-Policen für ein weiteres Jahr behalten können, selbst wenn diese nicht den Vorgaben von Obamacare entsprechen. Damit gewinnet die Regierung Zeit.

    Doch die Anpassung führt auch zu neuen Problemen.

    Beat Soltermann

  • Regierungschef der Nordprovinz, Kanagasabapathy Wigneswaran, spricht mit Leuten, die still demonstrieren.

    Kritik an Sri Lanka am Commonwealth-Gipfel

    In Sri Lanka hat der Commonwealth-Gipfel begonnen, das Treffen der ehemaligen britischen Kolonien. Doch die Premierminister von Kanada, Indien und Mauritius blieben dem Treffen fern. Der Regierung werden Menschenrechtsverletzungen gegen die Tamil Tigers vorgeworfen.

    Ein Besuch im Norden des Landes bei Tamilen, deren Land von der Armee annektiert und immer noch nicht zurückgegeben wurde.

    Karin Wenger

  • Das Schengen-Abkommen trat in der Schweiz am 12. Dezember 2008 in Kraft. Für die einen mehr Sicherheit, für die andern mehr Kriminaliät.

    Fünf Jahre «Schengen»: Mehr Sicherheit oder mehr Kriminalität?

    Seit Dezember 2012 gehört die Schweiz zum Schengen-Raum. Es gibt an der Grenze keine systematischen Personenkontrollen mehr. Dafür hat man Zugang auf europäische Sicherheitsdateien und man arbeitet enger mit ausländischen Polizisten und Zöllner zusammen.

    Das bringt mehr Sicherheit, finden der Bundesrat und die meisten Sicherheitspolitiker. Schengen bescherte der Schweiz mehr Kriminaltouristen, sagt vor allem die SVP.

    Max Akermann

  • Bei Katastrophen kommt es oft zu Plünderungen. Symbolbild: Plünderer in einem Supermarkt in Concepcion, Chile, im 2010 nach einem Erdbeben.

    «Das pro-soziale Verhalten ist eigentlich das Normale»

    Der Firnis der Zivilisation ist dünn, das sieht man besonders bei Katastrophen. Martin Voss leitet die Katastrophenforschungsstelle der Freien Universität Berlin und befasst sich soziologisch mit Katastrophen. Was ist in Krisensituationen ethisch vertretbar? Was nicht? Ein Gespräch.

    Peter Voegeli

  • Im Gefängnis von Puerto Cortes hätten 40 Häftlinge Platz, doch es sitzen 162 ein. Die meisten Gefängnisse in Honduras sind chronisch überbelegt. Bild: Insassen mit einem Spiegel ausserhalb ihrer Zelle im Gefängnis San Pedro Sula, Honduras.

    Honduras vor den Wahlen

    In einer Woche wählt Honduras. Brennende Themen gibt es zuhauf: Armut, Kriminalität, überfüllte Gefängnisse. Vor einem Jahr starben 350 Häftlinge bei einem Gefängnisbrand. Ein Besuch in einem honduranischen Gefängnis.

    Franco Battel

  • Die Frauen sind überdurchschnittlich von der staatlichen Sparpolitik betroffen, da sie meist in typischen Frauenberufen arbeiten und oft auch noch Teilzeit. Symboldbild.

    Sparpotential «Frauen»?

    Sparen, Schulden abbauen, Steuern senken. Nicht nur in den europäischen Krisenländern gehört das zum Alltag. Auch in zahlreichen Schweizer Kantonen ist dies das Rezept, um aus den roten Zahlen herauszukommen. Leidtragende der Sparmassnahmen sind besonders die Frauen.

    Klaus Bonanomi

Moderation: Peter Voegeli, Redaktion: Judith Huber