China sucht nach Überlebenden

  • Mittwoch, 14. Mai 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 14. Mai 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 14. Mai 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben in China bleibt die Lage unübersichtlich. Die Bergungsmannschaften suchen fieberhaft nach Überlebenden. Die Zahl der Verletzten und Obdachlosen steigt dramatisch.

Weitere Themen:

In Burmas Katastrophengebiet herrscht Chaos, internationale Helfer können noch immer nicht aktiv werden.

Die ersten Gespräche über die Zukunft der SBB Cargo-Werke in Bellinzona enden hoffnungsvoll.

Beiträge

  • Soldaten helfen im Katastrophengebiet.

    Chinas Helfer im Wettlauf mit der Zeit

    Zwei Tage nach den schweren Erdbeben in China sind Menschen lebend aus den Trümmern geborgen worden. Für 20 000 Menschen kam jede Hilfe zu spät.

    Die Rettungsmannschaften kämpfen gegen Unwetter und Zeit: Die Zahl der Menschen, die tot aus den Trümmern geborgen werden, nimmt zu.

    Das Ausmass der Zerstörung ist enorm. Zehntausende sind verletzt oder haben kein Obdach. Verzweifelt suchen Menschen nach Angehörigen.

    Georg Blume, China-Korrespondent der Hamburger Wochenzeitung «Die Zeit», ist seit Dienstag im Katastrophengebiet. Martin Durrer sprach mit ihm.

  • Nicht alle haben sauberes Trinkwasser.

    In Burmas Katastrophengebiet herrscht Chaos

    Der Wirbelsturm «Nargis» hat vor zehn Tagen den Südosten Burmas verwüstet. Noch immer warten Überlebende vergeblich auf Hilfe.

    Die Militärregierung Burmas lässt kaum humanitäre Einsätze aus dem Ausland zu. Obschon sie selbst offensichtlich überfordert ist und die nötige Hilfe nicht leisten kann.

    DRS-Korrespondent Peter Achten war am Mittwoch in der schwer zugänglichen Katastrophenregion. Er berichtet von chaotischen Zuständen: Es regne sehr stark, überall trieben Leichen und Kadaver im Wasser. Die Gefahr von Seuchen sei sehr gross. Ausserdem droht ein neuer Wirbelsturm das Land zu überrollen.

  • Gentech-Moratorium wird verlängert.

    Bundesrat will das Gentech-Moratorium verlängern

    Der Bundesrat will das Gentech-Moratorium um weitere drei Jahre bis 2013 verlängern.

    Vor gut zweieinhalb Jahren sprach sich das Volk an der Urne für ein Gentech-Moratorium in der Landwirtschaft aus. Gegen den Willen des Bundesrats.

    Nun will der Bundesrat dieses Moratorium, das bis November 2010 gilt, verlängern. Der Grund: Es brauche Zeit, um Klarheit über Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen zu gewinnen, heisst es aus dem Departement Leuenberger. Das sehen nicht alle so.

    Katrin Hug

  • Der Kampf gegen Fälschungen im Internet

    Experten sind sich einig, das Internet hat dazu beigetragen, dass der Handel mit Fälschungen drastisch zugenommen hat. Hersteller von Luxusartikeln streiten sich deshalb mit grossen Online-Plattformen wie Ebay. Mit wenig Aussicht auf Erfolg.

    Thomas Oberer

  • Brasiliens Umweltministerin nimmt den Hut

    Die Umweltaktivistin Marian Silva war während fünf Jahren Umweltministerin in der Regierung von Präsident Lula da Silva. Doch nun glaubt sie nicht mehr an Fortschritte.

    Die Galionsfigur der Regenwald-Bewegung wollte nicht länger grüne Alibifigur einer linken Regierung sein. Sie wirft Lula da Silva vor, vor allem die Interessen der grossen Landwirtschaftslobby zu berücksichtigen.

    Ulrich Achermann

  • Deutsche Fachkräfte im Berner Oberland

    Immer mehr Deutsche leben und arbeiten in der Schweiz. Viele von ihnen sind als Hochschuldozenten, Ärztinnen, Manager oder als Handwerker tätig.

    Schlosser und Mechaniker kommen in Scharen. Denn es mangelt hierzulande an einheimischen Fachkräften, weshalb die Deutschen in der Schweizer Industrie hochwillkommen sind. Zum Beispiel im Berner Oberland.

    Toni Koller

  • Cherie Blair sorgt für Gossip

    Die Biografie von Cherie Blair, der Gattin des früheren britischen Premierminiters Tony Blair, sorgt mit ihren Anektoten aus der Welt der Mächtigen für Gesprächsstoff.

    So erfährt man etwa, was Mrs Blair vom Amtsnachfolger ihres Mannes hält «wenig», wie sie über die Königsfamilie denkt «positiv» und was sie sagte, als die Monica Lewinsky-Affäre von US-Präsident Bill Clinton aufflog, nämlich: «Oh Bill, wie konntest Du nur!».

    Peter Miles

  • Die tibetisch-chinesischen Gespräche

    Die Unruhen im Tibet im März sorgten für internationale Proteste und viel Sympatie für Tibet. Die Regierung in Peking sah sich durch die Proteste genötigt, eine Delegation des Dalai Lama zu einem Krisengespräch zu empfangen.

    Kelsang Gyaltsen ist der Repräsentant des tibetischen Führers in Europa. Und er war Mitglied der Verhandlungsdelegation, die am 4. Mai mit der chinesischen Regierung zusammentraf.

    Martin Durrer fragte Kelsang Gyaltsen worüber beim Treffen konkret gesprochen wurde.

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Fredy Gsteiger