Crossair-Spitze weist Vorwürfe zurück

  • Montag, 5. Mai 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 5. Mai 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 5. Mai 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die wegen dem Flugzeugabsturz in Bassersdorf mit 24 Toten angeklagte Crossair-Spitze hat vor dem Bundesstrafgericht alle Anklagepunkte zurückgewiesen.

Weitere Themen:

Immer mehr Schweizer Finanzdienstleister verstärken ihre Präsenz in Singapur.

In Burma sind durch den Wirbelsturm bisher 4000 Menschen ums Leben gekommen.

In Solothurn hat ein aufwendiger Prozess gegen sechs mutmassliche Frauenhändler begonnen.

Beiträge

  • Crossair-Spitze weist Anklagepunkte zurück

    Die wegen dem Flugzeugabsturz in Bassersdorf mit 24 Toten angeklagte Crossair-Spitze hat am ersten Prozesstag vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona alle Anklagepunkte zurückgewiesen.

    Die sechs ehemaligen Kaderleute fühlen sich nicht verantwortlich für den Flugzeugabsturz, die Sicherheit sei stets das oberste Gebot der Firma gewesen.

    Bei dem Prozess wird der Absturz eines Jumbolino im Landeanflug auf den Flughafen Zürich-Kloten vom 24. November 2001 aufgearbeitet. Die Frage an Alexander Sautter: Ist man heute überhaupt schon materiell auf die Vorwürfe eingegangen?

    Martin Durrer

  • Zurich Financial Services mit neuer Filiale in Singapur.

    Zurich verstärkt Präsenz in Singapur

    Der Versicherungskonzern Zurich hat in Singapur eine neue Filiale eröffnet und verstärkt damit seine Präsenz auf dem wichtigen südost-asiatischen Finanzplatz.

    Immer mehr Schweizer Finanzdienstleister zieht es nach Asien, vor allem nach Singapur. Der Lebensversicherer Swiss Life ist seit März dort, die Bank Julius Baer seit letztem Jahr. 

    Singapur verspricht Banken und Versicherungen überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten und etabliert sich zusehends als ernsthafte Konkurrenz zum Finanzplatz Schweiz.

    Barbara Widmer

  • Der Sturm Nargis hinterlässt Spuren der Verwüstung.

    Tausende Tote in Burma durch Tropensturm

    Durch den Wirbelsturm «Nargis» sind in Burma bereits 4000 Menschen ums Leben gekommen. Tausende von Menschen werden noch vermisst.

    Angesichts des Ausmasses der Katastrophe hat die Militärregierung zugesagt, Hilfe der Uno ins Land zu lassen. Der Zyklon hatte am Wochenende fünf Regionen des armen südostasiatischen Lands verwüstet.

    NZZ-Asienkorrespondent Manfred Rist ist eben aus Burma zurückgekehrt. Er schildert die aktuelle Situation in Burma.

    Martin Durrer

  • Einwohner der bolivianische Region Santa Cruz wollen mehr Autonomie.

    Bolivien vor Zerreissprobe

    Nach dem Sieg der Autonomiebewegung bei dem umstrittenen Referendum in der bolivianischen Region Santa Cruz droht dem Andenstaat eine Zerreissprobe. 

    Mit grosser Mehrheit haben sich die Bewohner des rohstoffreichen Departements für eine weitgehende Autonomie von der linksgerichteten Zentralregierung des Indio-Präsidenten Evo Morales ausgesprochen.

    Zwar behauptet man in Santa Cruz, man wolle keine förmliche Abspaltung und auch keinen Sturz der Regierung. Dennoch ist die Abstimmung gefährlich für das Land.

    Ulrich Achermann

  • Prozess gegen mutmassliche Frauenhändler

    In Solothurn hat ein aufwendiger Prozess gegen sechs mutmassliche Frauenhändler begonnen. Die Anklage wirft ihnen vor, rumänische Frauen ins Land gebracht und diese als Prostituierte von Bordell zu Bordell verschoben zu haben.

    Der Ausgang des Prozesses ist ungewiss, nicht zuletzt, weil die Schweizer Gesetze den Opfern kaum Schutz bieten.

    Maurice Velati

  • Frauenhandel: lukratives Geschäft mit geringem Risiko

    In Solothurn sind sechs Männer und Frauen angeklagt, weil sie junge Rumäninnen illegal in die Schweiz gebracht und hier zur Prostitution gezwungen haben sollen.

    Der Handel mit Frauen ist für die Täter lukrativ und relativ risikoarm. Das Geschäft wäre nicht möglich, gäbe es keine Nachfrage. Männer also, die solche Prostituierten wollen oder stillschweigend akzeptieren.

    Die Frage an Doro Winkler vom Frauen-Informations-Zentrum FIZ in Zürich: Ist es vor allem das grosse Angebot, das die Nachfrage schafft?

    Martin Durrer

  • Rechtsradikale in Ungarn auf dem Vormarsch

    Die politische Szene in Ungarn ist äusserst polarisiert. Das feindselige Klima verhindert dringend nötige Reformen. Ungarn ist eines der europäischen Länder mit dem grössten Potential an rechtsradikaler Gewalt. Daran ist auch die Politik mitverantwortlich.

    Marc Lehmann

  • Russlands bekanntester Fussball-Kommentator

    Die russische Fussball-Nationalmannschaft hat es nur mit viel Glück und - zum Ärger mancher Fussballfans - geschafft, auf Kosten der Engländer in die Endrunde der EURO 2008 zu kommen.

    Nun reisen die russischen Spieler nach Innsbruck und mit ihnen der 72-jährige Wladimir Maslatschenko. Er war einst einer der berühmtesten Torhüter der Sowjetunion, dann die Fussballstimme des sowjetischen und später russischen Radiosenders Majak. Heute ist er ein erstaunlich unpatriotischer Starreporter beim Fernsehen.

    Max Schmid

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Urs Bruderer