CS: Milliarden-Verlust und Stellenabbau

  • Donnerstag, 4. Dezember 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 4. Dezember 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 4. Dezember 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die CS macht 3 Milliarden Verlust und streicht weltweit 5 300 Stellen, mehr als 600 davon in der Schweiz. Die Börsen reagieren positiv.

Weitere Themen:

Die Europäische Zentralbank senkt ihren Leitzins um dreiviertel Punkte auf 2,5 Prozent.

Die Stromkonzerne Axpo, BKW und Atel wollen drei neue Atomkraftwerke. Das stösst bei Befürwortern und Gegnern von Atomstrom auf Kritik.

Beiträge

  • Credit Suisse baut weltweit massiv Stellen ab.

    Stellenabbau in der Finanzbranche

    Weltweit sind in der Finanzbranche rund Hunderttausend Stellen verloren gegangen. Tausende auch in der Schweiz.

    Bei der Schweizer Nummer eins UBS haben 9 000 Angestellte ihren Job verloren. Die Crédit Suisse baut weltweit zehn Prozent aller Stellen ab. Das sind rund 5 300 Arbeitsplätze. Allein in der Schweiz verlieren mehr als 600 CS-Angestelle ihren Job.

    Thomas Rüst

  • US-Autokonzerne erklären Sanierungspläne

    In Washington haben Vertreter der drei grossen US-Autokonzerne damit begonnen, dem Banken-Ausschuss des Senats ihre Sanierungs-Pläne zu erklären.

    Die finanziell schwer angeschlagenen Auto-Konzerne Ford, General Motors und Chrysler beantragen Staatshilfen in Höhe von insgesamt 34 Milliarden Dollar.

    Ihre Sanierungspläne sehen unter anderem den Bau umweltfreundlicher Fahrzeuge und den Abbau zehntausender Stellen vor.

    Die Auto-Verkäufe der drei grossen Konzerne sind im November noch einmal massiv eingebrochen.

    Martin Durrer hat DRS-USA-Korrespondent Peter Voegeli gefragt, wie die Stimmung im Kongress sei.

  • CS braucht keine Staatshilfe

    Die Crédit Suisse baut massiv Stellen ab und meldet einen Verlust von fast drei Milliarden Franken. Da drängt sich die Frage auf, ob die CS Hilfe vom Bund braucht wie kürzlich schon die UBS.

    Die Eidgenössische Bankenkommission winkt ab. Die CS habe ganz andere Strukturen als die UBS. Und auch die CS selber versichert, sie brauche keine Hilfe.

    Dieter Kohler

  • Viele CS-Daten sind unbekannt

    Die Hiobsbotschaften in der Finanzbranche mehren sich. Nach der UBS hat nun auch die CS Milliarden-Verluste und einen massiven Stellenabbau angekündigt. Ist dies nur die Spitze des Eisbergs?

    Wirtschaftsredaktor Beat Soltermann weist darauf hin, dass viele wichtige Eckdaten der CS nicht bekannt sind. Die Zeichen deuteten daraufhin, dass die Zukunft dunkel bleibt.

    Beat Soltermann

  • Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main.

    Europas Leitzinsen fallen

    Die Europäische Zentralbank hat wegen der Wirtschaftskrise erneut den Leitzins gesenkt und zwar um dreiviertel Punkte auf 2,5 Prozent.

    Es ist die bisher grösste Zinssenkung seit der Gründung der EZB.

    Ebenso senkte die Bank of England ihren Leitzins um ein Prozent auf zwei Prozent und auch in Schweden beträgt der Leitzins nur mehr zwei Prozent: Die Zentralbank senkte den Zins dort gleich um 1,75 Prozentpunkte.

    Die Finanzmärkte hatten auf eine kräftige Lockerung der Geldpolitik gehofft. Mit tiefen Leitzinsen kommen die Banken günstiger zu Geld, das sie der Wirtschaft und den Konsumenten weitergeben können.

    Markus Mugglin

  • Computerillustration des geplanten Kernkraftwerkes Beznau.

    Streit um Atomstrom

    Die Stromkonzerne Axpo, BKW und Atel haben beim Bund Gesuche für drei neue Atomkraftwerke eingereicht. Kritik kommt von Rechts bis Links.

    Die Stromkonzerne argumentieren, der Schweiz drohe eine Stromlücke und brauche deshalb drei neue AKW. Das ist selbst Freunden des Atomstroms zu viel.

    Linke und Grüne kritisieren, Atom-Technologie sei veraltet, teuer und hochgradig gefährlich. Der Schweiz stehen Jahre heftige Grabenkämpfe rund um die Energieversorgung bevor.

    Nathalie Christen

  • SBB soll Atomstrom nutzen

    Der Bau von Atomkraftwerken ist politisch umstritten und kostet Milliarden. Die Stromkonzerne suchen deshalb starke Verbündete und umwerben die SBB.

    Bisher legten die SBB Wert darauf ohne Atomstrom zu fahren. Doch der grösste Stromkonsument der Schweiz könnte seine Meinung ändern.

    Dagmar Zumstein

  • Wer folgt auf Bundesrat Schmid?

    CVP liebäugelt mit Alternativ-Bundesrat

    In den Reihen der CVP gärt es: Nicht alle wollen einen Bundesrat Ueli Maurer.

    Bereits bei der Abwahl von Christoph Blocher vor einem Jahr spielte die CVP eine entscheidende Rolle. Ohne ihre Hilfe wäre der Coup der Linken kaum gelungen.

    Nun scheint es, dass vielen CVP-Mitgliedern weder Blocher noch Maurer als Bundesrat genehm sind. Durchkreuzt die CVP einmal mehr die Pläne der SVP?

    Pascal Krauthammer

  • In Russland stehen Kinderbücher hoch im Kurs.

    Russland liebt Kinderbücher

    In kaum einem Land der Welt werden so viele Kinder- und Jugendbücher publiziert wie in Russland. Es ist ein Erbe der alten Sowjetunion, das bis heute nachwirkt. 

    Wie wichtig in Russland Kinder- und Jugendliteratur ist, zeigt sich auch an den grossen, russischen Buch-Messen. Dort sind Kinderbücher und Kindertrickfilme stets prominent vertreten. Besonders beliebt sind da überraschend die alten Bücher und Trickfilme.

    Peter Gysling

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Monika Oettli