CVP stützt die Volksschule

  • Samstag, 30. August 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 30. August 2008, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 30. August 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Nach längerem Streit haben sich die CVP-Delegierten in Basel überraschend klar gegen die freie Schulwahl ausgesprochen.

Weitere Themen:

Zum ersten Mal seit einem Jahr ist die Grenze zum Gaza-Streifen aufgegangen.

Syrien geht auf Schmusekurs zu Moskau und versucht, den Georgienkonflikt im eigenen Interesse zu nutzen.

Die Aktien kleinerer Firmen haben sich trotz Finanzkrise erstaunlich gut gehalten.

Beiträge

  • Die freie Schulwahl gefährdet laut CVP den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

    CVP will keine freie Schulwahl

    Die CVP sagt Nein zur freien Schulwahl. Das haben die Delegierten an ihrer Versammlung in Basel nach wochenlangen Diskussionen überraschend klar entschieden.

    Ob Eltern unabhängig von ihren finanziellen Verhältnissen frei entscheiden können, ihr Kind in die öffentliche oder in eine private Schule zu schicken, war in der CVP lange umstritten.

    Am Samstag verabschiedeten die Delegierten einstimmig ein Positionspapier, das der freien Schulwahl eine Absage erteilt und öffentliche Schulen gegenüber Privatschulen stärkt. Zudem unterstützt es das Projekt zur Harmonisierung der Schule (HarmoS).

    Die Delegierten sprachen sich auch deutlich gegen die freie Wahl des Schulstandortes innerhalb der öffentlichen Schule aus. Solches gefährde den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Schulqualität und bringe unnötigen Mehrverkehr, wurde etwa argumentiert.

    Monika Binotto

  • Eine behinderte Frau wartet darauf, die Grenze nach Israel zu überqueren.

    Ägypten öffnet Grenze zum Gazastreifen

    Ägypten hat die streng abgeriegelte Grenze zum palästinensischen Gazastreifen geöffnet und mehreren hundert Menschen beiderseits der Grenze den Übergang erlaubt.

    Die auf zwei Tage beschränkte Öffnung sei eine Geste des guten Willens zum Beginn des Fastenmonats Ramadan, erklärte die Regierung in Kairo.

    Rafah gilt als der wichtigste Grenzübergang für die 1,4 Millionen Bewohner des Gazastreifens, um ins Ausland zu gelangen. Die Grenzen zum Gazastreifen sind seit der Machtübernahme der radikalislamischen Hamas im Juni 2007 auf Drängen Israels hin geschlossen.

    Die Journalistin Karin Wenger bereist die palästinensischen Gebiete regelmässig und hat eben wieder eine Woche im Gazastreifen verbracht.

    Casper Selg

  • Al-Assad bei seinem russischen Amtskollegen Dmitri Medwedew.

    Syrien taktiert in Russland

    Die Spannungen zwischen West und Ost im Kaukasus-Konflikt wirken sich auch im Nahen Osten aus. Der syrische Präsident Bashar al-Assad will in Moskau Waffen kaufen und bot Russland im Gegenzug seine Unterstützung an.

    Nach seinem Moskau-Besuch von letzter Woche versicherte Assad in einem Interview, Syrien sei zu jeder Art zur Zusammenarbeit bereit, um die Sicherheit Russlands zu stärken.

    Mit der Annäherung will Syrien Russland und sein neues Rollenverständnis für das eigene Interesse zu benutzen. Wie das früher schon mal der Fall war.

    Iren Meier

  • Aktien von Bergbahnen und anderen kleinen Firmen im Aufwind.

    Kleine Firmen trotzen Turbulenzen

    Die Aktien von Bergbahnen, Regionalbanken oder Familienunternehmen haben die Börsen-Baisse erstaunlich gut überstanden. Der Index der Nebenwerte legte sogar zu.

    Seit Beginn der US-Immobilienkrise vor einem Jahr sinken die Aktienkurse stetig. Betroffen von der Börsen-Baisse sind vor allem Finanztitel und internationale Grossunternehmen.

    Die Aktien kleinerer Firmen, die zumeist nicht an der offiziellen Börse gehandelt werden, haben sich erstaunlich gut gehalten.

    Barbara Widmer

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Roman Fillinger