CVP verzichtet auf Kampfkandidatur

  • Dienstag, 11. Dezember 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 11. Dezember 2007, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 11. Dezember 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Einen Tag vor den Bundesratswahlen beraten die Fraktionen ihre definitiven Strategien. Die CVP verzichtet auf eine Kampfkandidatur.

Weitere Themen:

Wladimir Putin soll als Ministerpräsident Russlands Zukunft weiterbestimmen.

Zwei Bombenanschläge erschüttern die algerische Hauptstadt Algier.

Die streikenden Camioneure treffen die Versorgung Italiens und der Südschweiz empfindlich.

Beiträge

  • CVP-Fraktion beansprucht keinen zweiten Sitz

    Die mit Spannung erwartete Entscheidung der CVP im Hinblick auf die Bundesratswahl ist gefallen: Die CVP verzichtet auf eine Kampfkandidatur und will die SVP nicht angreifen.

    Ihren Anspruch auf einen zweiten Bundesratssitz will die Partei erst im Fall einer Vakanz geltend machen. Hat die CVP Angst vor dem eigenen Mut?

    Simone Fatzer im Gespräch mit Gaby Szöllözy

  • Putin soll neuer Regierungschef werden

    Der russische Präsidentschafts-Kandidat Dmitri Medwedew hat den scheidenden Staatschef Wladimir Putin als künftigen Ministerpräsidenten vorgeschlagen. Schritt für Schritt lüftet der Kreml die Pläne für die Zukunft Russlands und beendet damit die monatelange Ungewissheit.

    Kaum jemand in Russland zweifelte, dass Putin sich seine Macht über das Riesenreich auch nach der Präsidentenwahl bewahren wollte. Wie kommt denn der Plan dieses Führungs-Duos an?

    Simone Fatzer im Gespräch mit Max Schmid

  • Mindestens 67 Tote bei Anschlägen in Algier

    Bei zwei Autobomben-Anschlägen in der algerischen Hauptstadt Algier sind mindestens 67 Menschen getötet worden. Dutzende Menschen wurden verletzt.

    Experten gehen davon aus, dass es sich um das Werk der al-Kaida in Nordafrika handelt. Die neue Terror-Welle richtet sich gegen das internationale Ansehen des Regimes und Algeriens wachsende Attraktivität für ausländische Investoren.

    Alexander Gschwind

  • Deutschland und Polen wollen Neuanfang wagen

    Nach Jahren schwieriger Beziehungen haben Deutschland und Polen den Grundstein für einen Neuanfang gelegt.

    Beim Antrittsbesuch des neuen liberal-konservativen Regierungschefs Donald Tusk bei Angela Merkel bemühten sich beide Politiker erkennbar um eine Annäherung und einen freundschaftlichen Ton.

    Ursula Hürzeler

  • Lösung gegen Brandrodungen in Sicht

    Das Ausmass der Brandrodungen in den Tropenwäldern ist gravierend. Sie gelten als zweitwichtigste Ursache für den weltweiten Anstieg des Klimagases CO2, hinter dem motorisierten Strassenverkehr.

    Bislang scheiterten alle Bemühungen gegen die Waldrodungen am Widerstand der betroffenen Staaten. An der Klimakonferenz auf Bali zeichnet sich nun überraschend eine Lösung ab.

    Massimo Agostinis

  • Treibhausgase in Entwicklungsländern einsparen

    Das grosse Thema an der Klimakonferenz auf Bali ist die Reduktion der Treibhausgase durch die Industrieländer. Wie die Länder das tun, dafür haben sie verschiedene Optionen.

    Zumindest einen Teil sollen sie bei sich im Inland einsparen. Sie können aber auch klimafreundliche Projekte in Entwicklungsländern finanzieren. Dort können sie billiger Emissionen verringern.

    Markus Mugglin

  • Streik der italienischen Lastwagenfahrer trifft auch die Schweiz

    Auf den italienischen Autobahnen herrscht das Chaos. Die Lastwagenfahrer streiken, sie fordern von der Regierung eine Senkung der Treibstoff-Steuern.

    Nun drohen Versorgungsengpässe. Fabriken schicken bereits ihre Arbeiter nach Hause. Gemüse und Milchprodukte verrotten. Die Blockade hat auch Auswirkungen auf die Schweiz.

    Alexander Grass

  • Politische Kultur in Bern wandelt sich

    Es tut sich etwas im gemütlichen Bern. Die rot-grün regierte Bundesstadt, die wegen ihres angeblich laschen Umgangs mit aggressiven Demonstranten, Bettlern und Drogensüchtigen in die Kritik geraten ist, entwickelt neuerdings einen ungewohnten Sinn für hartes Durchgreifen.

    Mehr Polizei ist angesagt, und bald wird das Betteln wohl flächendeckend verboten.

    Toni Koller

Autor/in: Simone Fatzer